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Lecker gekocht - gewürzt mit einer Prise Energieeffizienz

Hauptsache es schmeckt. Essen hat für uns und für das Klima eine große Bedeutung. Da der Herd zu einem der größten Energieverbraucher im Haushalt zählt, leistet auch einen guten Beitrag zum Klimaschutz, wer wenig kocht oder brät. Leidenschaftliche und trotzdem klimabewusste Köche/-innen können durch die Wahl des Kochgeschirrs die persönliche CO2-Bilanz positiv beeinflussen. Der Anreiz ist gut: Das Kochen ist für 9 Prozent des privaten Energieverbrauchs verantwortlich!

 (© Petra Bork / PIXELIO)
(© Petra Bork / PIXELIO)

Im Vorteil: Edelstahl und Schnellkochtöpfe

Moderne Töpfe aus Edelstahl können die Energie besser speichern und verbrauchen dadurch etwa 15 Prozent weniger Energie. Noch besser sind Schnellkochtöpfe: Sie verbrauchen nur noch rund die Hälfte an Energie.

Passgenaue Auswahl

Stehen keine Neuanschaffungen zur Debatte, wählen Sie immer den kleinstmöglichen Topf und kochen Sie immer mit Deckel. Das Kochen ohne Deckel verbraucht etwa 3- bis 4-mal mehr Energie! Das Kochgeschirr sollte zudem immer ideal zur Größe des Kochfeldes passen. Auch eine ebene Auflage auf dem Herd ist wichtig: Unebenheiten und Größenunterschiede zwischen Topf/Pfanne und der Herdplatte bedeuten Energieverlust!

Kochen mit Magneten: Induktion

Am energieeffizientesten ist der Induktionsherd, der elektromagnetische Wellen auf den Boden des Kochgeschirrs überträgt und dort in Wärme umwandelt. Für den Induktionsherd benötigen Sie geeignetes Kochgeschirr mit magnetischem Untergrund.
Dennoch lohnt sich die teurere Investition: Induktionsherde sparen gegenüber Cerankochfeldern etwa 20 Prozent und gegenüber gusseisernen Feldern zwischen 30 und 40 Prozent Energie ein!

Sie haben viele alte Töpfe und wollen sich für einen Induktionsherd nicht alles neu kaufen? Halten Sie einfach einen Magneten an die Unterseite: Ist der Topf magnetisch, funktioniert er auf dem Induktionsherd!