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Eine kleine weiße Atmosphäre

 (© Rainer Sturm / PIXELIO)
(© Rainer Sturm / PIXELIO)

Energieeffiziente Kühlschränke sind längst wichtige Bausteine für den energiebewussten Haushalt. Wer aber auch fernab der Anlagentechnik seine Einsparungen erhöhen will, kann durch das richtige Packen des Kühlschranks die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängern. Dabei hilft die vorhandene Temperaturschichtung im Kühlschrank - seine eigene „Atmosphäre“.

Die "Kühlschrankatmosphäre"

Für den Eintritt in die oberen Regionen der „Kühlschrankatmosphäre“ wird zwar in der Regel noch kein Hitzeschild benötigt, dennoch ist es hier mit fünf Grad bis acht Grad Celsius ziemlich warm. Hier finden offene Lebensmittel wie Konserven, Gurkengläser Marmelade oder Saucen einen idealen Platz.

Die Mitte stellt mit fünf Grad Celsius für Milchprodukte aller Art einen idealen Aufbewahrungsort dar. Auch die Käseplatte steht am Besten in der goldenen Mitte. Angebrochene Milchtüten bleiben hier - nicht etwa in der Kühlschranktür - länger frisch.

Je nach Temperatureinstellung des Kühlschranks werden auf der unteren Glasplatte nahezu frostige zwei Grad Celsius gemessen - richtig für Fleischwaren und Fisch.

Im unteren Obst- und Gemüsefach herrschen bei acht bis zehn Grad und einer hohen Luftfeuchte nahezu tropische Verhältnisse. In dieser Umgebung bleiben Obst und Gemüse lange knackig und frisch.

Aber Achtung: Für einige heimische Produkte wie Äpfel, Birnen, Gurken und Tomaten empfiehlt sich keine kalte Lagerung. Bei Kälte verlieren sie schnell an Geschmack und Konsistenz. Für sie und auch für Südfrüchte bieten sich viel eher schattige Plätzchen in der Küche an.