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Rechner auf Sparflamme

Der Desktop-PC samt Peripherie (Modem, Router, Drucker, Scanner, Lautsprecher etc.) zählt manchmal zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt, sogar noch vor Herd und Waschmaschine. Bei täglich vier-stündigem Betrieb entstehen so etwa 36 Euro Stromkosten pro Jahr. Ein Röhrenmonitor kostet noch einmal ebenso viel, ein moderner Flachbildschirm zusätzlich etwa 9 Euro Strom pro Jahr.

Einfache Spartipps:

Auswahl des richtigen Gerätes

Da ein Großteil des Stromverbrauchs durch leistungsstärkere Prozessoren, Grafikkarten und Netzteile entsteht, ist es am sinnvollsten, das Gerät an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Vielleicht werden Sie auch in einer anderen Produktgruppe fündig: Netbooks beispielsweise, kommen mit etwa 5 Prozent des Energieverbrauchs eines Desktop-PC aus.

 (© Miraliki / PIXELIO)
(© Miraliki / PIXELIO)

"Aus" bedeutet nicht immer aus

Da der „Aus-Schalter“ in technischen Geräten oftmals an der Niederspannungsseite, statt an der Netzseite des Stromtransformators installiert ist, steht dieser auch nach dem Ausschalten „heimlich“ unter Strom. Für Abhilfe sorgt eine schaltbare Steckerleiste, die das Gerät endgültig vom Stromnetz trennt. Je nach Anzahl der Geräte können so am Schreibtisch jährlich bis zu 40 Euro eingespart werden.

Im Zweifel: An bewährtem Festhalten

Wenn Ihr PC schon älter ist, Sie aber mit seiner Leistung noch zufrieden sind, ist es im Hinblick auf das Energiesparen am besten, vorerst auf die Anschaffung eines neuen PC zu verzichten. Für die Herstellung eines einzigen Computers werden nämlich etwa 3000 kWh Energie benötigt, was in etwa dem Jahresverbrauch eines kleinen Haushalts entspricht.