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Endlich Urlaub - aber wie?

Sie haben es sich verdient - wirklich! Einfach mal die Sorgen und den Stress zu Hause und in der Ferne die Seele baumeln lassen. Wer dabei noch die Muße aufbringt und sich auch im Urlaub oder bei dessen Vorbereitung mit dem Thema Klimafreundlichkeit auseinandersetzen will, die/der kann an ein paar wichtigen Stellschrauben drehen.

Angefangen bei der Wahl des Verkehrsmittels ist das Flugzeug emissionstechnisch bekanntermaßen das Schlusslicht, gefolgt vom Wohnmobil, dem eigenen Pkw der Bahn und dem Bus. Abgesehen vom Schweiß produziert der/die Radfahrer/-in am wenigsten Emissionen - der klimafreundlichste Urlaub startet also mit dem Rad.

Die nächste entscheidende Frage ist, wo man ankommt, wenn man von zu Hause losgeradelt ist. Das Hotel ist eine komfortable Art der Unterbringung. Komfort schadet aber der Urlaubs-Klimabilanz.

Klimaanlage, Buffet und Co zum Trotz - wer so nah wie möglich an der Natur urlaubt, urlaubt am klimafreundlichsten. Ziemlich nah an der Natur ist der Campingplatz. In die Bilanz von Campingplätzen werden allerdings auch Restaurants, Schwimmbäder und Sanitäranlagen eingerechnet, die von den Campingplatzbewohner/-innen genutzt werden.


 (© S. Hofschlaeger / PIXELIO)
(© S. Hofschlaeger / PIXELIO)

Es geht auch noch besser - durch Ökocamping

Ökocampingplätze erlauben den Urlauber/-innen einen noch geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliche Campingplätze. Die Gebäude sind mitunter nach baubiologischen Gesichtspunkten saniert, der bereitgestellte Strom wird erneuerbar oder sehr effizient erzeugt, Regenwasser wird genutzt und auf dem Gelände wachsende Gemüse- und Obstsorten werden serviert.

Wem der ökologische Fußabdruck einer Fahrradreise zum Ökocampingplatz noch zu groß ist, der muss schon zu Hause bleiben!