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Verpackungsineffizienz

Viel Tamtam um (fast) nix

Das Wort „Verpackungsineffizienz“ beschreibt einen Umstand, in dem für sechs Gramm Verbrauchsgut drei Gramm Verpackungsmaterial verwendet werden - so wie bei Kaffee- oder Milchkapseln. Pro Kopf werden in Deutschland im Jahr durchschnittlich 149 Liter Kaffee getrunken. Immer gefragter sind Einzelportionen in Form von Kunststoff- oder Aluminium-Kapseln. Kapsel-Kaffee ist sauber, vielfältig und elegant. Er ist aber vor Allem auch drei mal so teuer wie aus einer Großverpackung - günstigstenfalls 30 Euro für ein Kilo.


 (© Claudia Hautumm / PIXELIO)
(© Claudia Hautumm / PIXELIO)

Warum nicht Zellstoff-Pads?

Die Produktion von Aluminium ist energieintensiv: Für ein Kilogramm Neu-Aluminium (ca. 1000 Kapseln) werden mehr als 8 Kilogramm CO2 freigesetzt. Um das Ausgangsmaterial Bauxit abzubauen, werden Regenwälder abgeholzt und Landschaften zerstört. Trotz einer guten Recyclingquote ist die Produktion der Kaffee-Kapseln selbst ist immer auch auf Neu-Aluminium angewiesen.

Aus Umweltsicht empfiehlt sich daher Kaffee aus der Espressokanne, löslicher Kaffee und Filterkaffee (vorausgesetzt, die Kanne wird leer getrunken). Bei den Einzelportionen führt der Kaffee im Zellstoff-Pad die Rangliste an.