
Rahmenbedingungen
Die Basis für die Berechnung der Eignung eines Daches zur Solarenergiegewinnung bildet eine 2003 durchgeführte Laserscannerbefliegung des Stadtgebiets. Aus diesen Daten wurden die Dachneigung und -ausrichtung aller Gebäude in Braunschweig, deren mögliche Verschattung durch Bewuchs und Nachbargebäude sowie die Dachflächengröße berechnet.
Der Gebäudebestand im Stadtgebiet wurde dem amtlichen Verzeichnis aller Gebäude, der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) entnommen. Da auf dieser Karte zum Zeitpunkt des Projektes im Jahr 2008 auch Gebäude abgebildet sind, die bei der Befliegung 2003 noch nicht existiert haben, gibt es einige Dachflächen, zu denen keine Berechnungsdaten vorliegen. Diese Dächer sind in der Karte als „nicht berechenbar“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung trifft auch auf Gebäude zu, bei denen die Qualität der Laserscannerdaten für eine Berechnung nicht ausreichend war.
Damit eine Photovoltaik-Anlage effizient arbeiten kann, sollte die Modulfläche mindestens 15 m² betragen. Kollektoren von solarthermischen Anlagen basieren auf einer anderen Technik. Hier reichen schon ca. 5 m² aus, um mit Hilfe von Sonnenenergie Warmwasser zu erzeugen. Es muss jedoch generell beachtet werden, dass die Berechnungsgenauigkeit technikbedingt abnimmt, je kleiner die berechnete Fläche ist. Die hier automatisiert aufbereitenen Daten dienen nur der Erstinformation und werden ohne Gewähr veröffentlicht. Die Eignung eines Daches muss in jedem Fall noch von einem Fachmann vor Ort überprüft und bestätigt werden! (Näheres hierzu finden Sie unter dem Stichwort Planung.)


