
Wirtschaftlichkeit und Förderung
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage hängt wesentlich von den Anlagen- bzw. Herstellungskosten, den Konditionen der Finanzierung, der Qualität der Anlage und letztendlich der Witterung ab. Auf gut geeigneten Dächern kann man von einer Amortisation der Anlage nach 12 bis 16 Jahren ausgehen. In die Wirtschaftlichkeitsberechnung fließt üblicherweise nur der Nettopreis ein, da man vom Finanzamt als Unternehmer zur Stromerzeugung eingestuft wird und somit die Mehrwertsteuer zurückerhält.
Die Förderung der Anlagen erfolgt nach dem Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) über eine Mindestvergütung für den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom. Genauere Informationen finden Sie über den unten angegebenen Link.
Für Solarthermie-Anlagen kann der Zeitraum der Amortisation nicht pauschal angegeben werden, da die mögliche Energieeinsparung von verschiedensten individuellen Faktoren wie Anzahl der Personen im Haushalt, persönliches Wärmebedürfnis und Warmwasserverbrauch abhängt. Auch sind unterschiedliche Anlagenkonfigurationen möglich, z. B. eine solarthermische Anlage für Warmwasserbereitung und/oder zur Heizungsunterstützung oder auch eine Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage ist denkbar. Hier sollten Sie sich individuell von einem Fachmann beraten lassen (siehe Planung).
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt Auskunft über die Bezuschussung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Auch auf den Webseiten des Bundesverbandes Solarenergie und der kfw-Bankengruppe erhalten Sie Informationen zu möglichen Förderungen und zinsgünstigen Darlehen. Gute Adressen für Auskünfte sind auch die Deutsche Energieagentur und der BINE Informationsdienst.


