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Braunschweiger Lärmaktionsplan

Lärmaktionsplanung (© Stadt Braunschweig)
Lärmaktionsplanung
(© Stadt Braunschweig)

Auf der Grundlage der europäischen Umgebungslärmrichtlinie (Richtlinie/2002/49/EG) wurde ein Lärmaktionsplan für die Stadt Braunschweig erstellt und im August 2013 von den zuständigen Ausschüssen beschlossen.

Im ersten Schritt der Lärmminderungsplanung wurden 2008 für verschiedene Lärmarten wie Straßenverkehr, Schienenverkehr, Flugverkehr an Flughäfen sowie Industrie und Gewerbe sogenannte „strategische Lärmkarten“ erarbeitet. Die Lärmkarten zeigen auf, wo wie viel Lärm besteht und wo Bürgerinnen und Bürger davon betroffen sind.

Im zweiten Schritt wurde 2012 unter Beteiligung der Öffentlichkeit und einer Gruppe von Experten ein Entwurf des Lärmaktionsplans für Braunschweig erarbeitet und vom 20. Mai bis 16. Juni 2013 öffentlich ausgelegt. Der Lärmaktionsplan umfasst eine Bestandserhebung zur Lärmbelastungssituation und zu den Belastungsschwerpunkten in der Stadt sowie die Darstellung von bereits umgesetzten und derzeit konkret geplanten Maßnahmen. Die Vorschläge zur Lärmminderung, die im Rahmen der öffentlichen Beteiligungen eingingen sind ebenso enthalten.

Die Maßnahmenkonzepte zur Lärmminderung münden in einem Maßnahmenprogramm, in dem das Vorgehen und die Aktivitäten der Stadt Braunschweig und der anderen betroffenen Baulastträger konkretisiert werden. Um eine effektive Lärmentlastung der Betroffenen zu erreichen, setzen die ausgewählten Maßnahmen an den Hauptlärmquellen und in Bereichen, in denen viele Menschen lärmbetroffen sind, an.

Der Lärmaktionsplan enthält darüber hinaus Aussagen zu sogenannten „ruhigen Gebieten“ in der Stadt Braunschweig. Hierbei handelt es sich u. a. um innerstädtische Grün- und Erholungsflächen, zusammenhängende Naturräume sowie Erholungsachsen (vernetzbare erlebbare Erholungsräume), die vor weitere Verlärmung geschützt werden sollen.

Die zusammengefassten Informationen zur Lärmminderungsplanung sind in der Broschüre „Lärmminderungsplanung, Teil 2: Lärmaktionsplan“ veröffentlicht. Eine gedruckte Fassung, Stand 2013 liegt in der Abteilung Umweltschutz aus.

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