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Allgemeines und ökologische Charakterisierung

© F. Leo/T. PröhlWinterschlaf des Gartenschläfers

Bilche sind etwa maus- bis eichhörnchengroß. Sie fallen durch ihre für das Nachtleben geschaffenen dunklen und großen Augen, ihr dichtes, weiches Fell und ihre buschig behaarten Schwänze auf. Der Schwanz dient als Kletter- und Balancierhilfe sowie als Wärmeschutz beim Einrollen der Tiere. Interessanterweise besitzen die Schwänze der Bilche ähnlich wie z.B. bei Eidechsen so genannte Sollbruchstellen, die bei zu großer Zugbelastung reißen können. Die Lebensfähigkeit der Tiere wird dadurch in der Regel nicht wesentlich beeinflusst. Zu ihren natürlichen Feinden zählen der Baummarder, Wild- und Hauskatzen und verschiedene Großeulen wie der Waldkauz und der Uhu.

Die Hauptnahrung besteht aus Früchten, Samen, Knospen, Laub und Baumrinde. Einige Arten erbeuten auch Insekten, Schnecken und kleinere Wirbeltiere. In den gemäßigten Zonen halten sie Winterschlaf.

Die in Braunschweig heimischen Arten Siebenschläfer, Gartenschläfer und Haselmaus unterscheiden sich in ihren Lebensraumansprüchen. Über typische Charakteristika der Arten und ihre unterschiedlichen Ansprüche an den Lebensraum informieren Sie die nachfolgenden Seiten.