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Das Kreislaufwirtschaftsgesetz

 (Stadt Braunschweig)

Das am 1. Juni 2012 in Kraft getretenen Kreislauflaufwirtschaftsgesetz ersetzt das bisherige Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG). Das KrW-/AbfG vom 27. September 1994  war am 6. Oktober 1996 an die Stelle des aus der 4. Abfallbeseitigungsnovelle hervorgegangenen Abfallgesetzes (AbfG) vom 27. August 1986 getreten. Bereits der Wandel, den die Benennung des Gesetzes in den vergangenen Jahrzehnten erfahren hat, zeigt den Wandel der maßgeblichen Inhalte und Zielrichtungen. Weg von der reinen Abfallentsorgung hin zur ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist auf Bundesebene das maßgebliche Gesetz für das deutschen Abfallrecht. Es regelt den Umgang mit Abfällen und soll sicherstellen, dass künftig in einem noch weitaus stärkeren Maße als bisher eine sinnvolle Bewirtschaftung von Abfällen im Sinne einer tatsächlichen Kreislaufwirtschaft erfolgt.

Ziele des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind u. a. die Reduzierung von Abfällen sowie eine Schonung natürlicher Ressourcen  durch die konsequente Förderung der Kreislaufwirtschaft. 

Ein Instrument, um diese Ziele zu erreichen ist die Fünfstufige-Abfallhierrachie, die an erste Stelle die Vermeidung von Abfällen setzt. Erst dann folgen Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, Sonstige Verwertung - insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung - und Beseitigung.