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Wohnraumförderung

Wohnraumförderung ist Ländersache. Seit 2010 gilt in Niedersachsen das Niedersächsische Wohnraumfördergesetz. Das Gesetz ist die rechtliche Grundlage für die Wohnraumförderung des Landes. Mit der Wohnraumförderung trägt das Land dazu bei, das Angebot an preisgünstigem Wohnraum auszuweiten. Gegenstand der Wohnraumförderung des Landes sind im Einzelnen die Mietwohnraumförderung, die Eigentumsförderung und die Modernisierungsförderung. Sie richtet sich insbesondere an Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, mit Kindern, mit Menschen mit Behinderung und mit älteren Menschen.

Wenngleich der Wohnungsmarkt in Braunschweig im Bestand in hohem Maße preiswerten Wohnraum bietet, entspricht das Angebot an freien Wohnungen aufgrund vielfältiger Faktoren derzeit anhand objektiver Indikatoren (z. B. Leerstandsquote) nicht der tatsächlichen Nachfrage. Die Stadt Braunschweig sieht es als ihre Aufgabe an, ein bedarfsgerechtes Wohnungsangebot vorzuhalten. Im Jahr 2017 wurde deshalb ein kommunales Handlungskonzept für bezahlbaren Wohnraum vom Rat der Stadt verabschiedet, in dem potenzielle Instrumente zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums herausgearbeitet, beschrieben und bewertet wurden. Die Schaffung eines kommunalen Wohnraumförderprogramms als Ergänzung zur Landesförderung wird als ein geeignetes Instrument im Kommunalen Handlungskonzept bewertet. Mit der Installierung eines kommunalen Wohnraumförderprogramms sollen Anreize zur Schaffung der Erhöhung des Anteils von Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen geschaffen werden.

Wohnbauförderung des Landes
Das aktuelle Wohnraumförderprogramm des Landes setzt folgende Schwerpunkte:
- Förderung von Mietwohnungen
- Förderung von energetischer Modernisierung und energiesparender Bauweise
- Förderung von Wohneigentum sowie altersgerechte Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum

Wohnraumförderung der Stadt
Das kommunale Wohnraumförderprogramm bietet als Ergänzung zur Landesförderung zusätzliche finanzielle Anreize, Wohnraum mit Belegungsbindungen zu schaffen. Antragsberechtigt sind Investoren und Eigentümer von Mietwohnraum in der Stadt Braunschweig. Gefördert wird der Neubau oder der Aus- und Umbau von Mietwohnungen, nicht aber selbst genutztes Wohneigentum. Für die geförderten Mietwohnungen sind nach Vorgaben der Landesförderung Belegungs- und Mietpreisbindungen einzurichten. Die Fördervoraussetzungen und Förderhöhen sind in einer gesonderten Richtlinie geregelt, die auf dieser Seite (s. unten) heruntergeladen werden kann. Voraussetzung für die Gewährung einer städtischen Zuwendung ist die Bewilligung von Landesmitteln nach den Förderbestimmungen des Landes, denn Wohnbauförderung ist Ländersache. Landesmittel sind insoweit vorrangig in Anspruch zu nehmen. Die Förderhöhen sind abhängig von den Wohnungsgrößen und bestimmten Einkommensgrenzen, die die jeweiligen Mietinteressenten einzuhalten haben. Der städtische Zuschuss kann bis zu max. 310 €/m² betragen.

Ansprechpartner
Beratung Wohnbauförderung des Landes (Wohnraumförderstelle):
Sandra Jeschke, Tel. 470-3330, E-Mail: sandra.jeschke@braunschweig.de 
oder direkt bei der NBank: Tel. 0511 30031-333
Beratung kommunale Wohnraumförderung:
Claudia Barget, Tel. 470-2751, E-Mail: claudia.barget@braunschweig.de
jeweils nach Terminvereinbarung

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