Die Jury des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2012 hat aus den 13 nominierten Titeln der Longlist die Shortlist ermittelt. Einer der nachfolgend genannten Autorinnen/Autoren wird Wilhelm-Raabe-Literaturpreisträger/in 2012:
Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben (Carl Hanser Verlag)
Iris Hanika: Tanzen auf Beton (Droschl Verlag)
Christian Kracht: Imperium (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
Norbert Scheuer: Peehs Liebe (C.H. Beck Verlag)
Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp Verlag)
Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weisses (Suhrkamp Verlag)
Mit 30.000 Euro Preisgeld gehört der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Preis wird jährlich von den Kooperationspartnern Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben. Jedes Jahr wird mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk gewürdigt. Alleiniges Vorschlagsrecht obliegt der Jury, die jedes Jahr neu berufen wird. Sie besteht aus neun Personen und setzt sich aus namhaften Literaturkritikern und Literaturwissenschaftlern zusammen.
Die Jury besteht in diesem Jahr aus Prof. Dr. Gerd Biegel (Präsident der internationalen Raabe-Gesellschaft), Dr. Roman Bucheli (Neue Zürcher Zeitung), Dr. Julia Encke (FAS), Dr. Anja Hesse (Derzernentin für Kultur und Wissenschaft), Ursula März (u.a. Die ZEIT), Dr. Michael Schmitt (3sat), Julia Schröder (Stuttgarter Zeitung), Prof. Dr. Renate Stauf(Institut für Germanistik) und Dr. Hubert Winkels (Deutschlandfunk). Sie wird sich Anfang Oktober zusammensetzen, um den Preisträger zu ermitteln.
Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis wird am 4. November im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig verliehen.
