Wir werden möglichst aktuelle Berichte aus dem täglichen Dienstgeschäft der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr auf dieser Seite hinterlegen. Es werden sich sowohl Übungsberichte von Großübungen, Einsatzberichte als auch das erwähnenswerte tägliche "Einerlei" wiederfinden.
10.05.2012
Regionalbahn kollidiert an Bahnübergang mit Lkw
Gegen 17:06 Uhr ging der Notruf über das Ereignis in der ILRS ein. Die Anruferin berichtete von einem heftigen Unfall zwischen einer Regionalbahn und einem Sattelzug am Bahnübergang Steinriedendamm-Forststraße im Stadtteil Kralenriede.
Nach ersten Angaben solle der Lkw brennen und es war noch unklar, ob Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sind.
Unter dem Einsatzstichwort „VU 3 P eingeklemmt S“ wurde der Rüstzug der Feuerwehr und mehrere Rettungswagen aus Braunschweig sowie ein Notarzt aus dem Landkreis Helmstedt und der Rettungshubschrauber Christoph-30 zum Einsatzort alarmiert. Auf Grund der ersten Erkenntnisse, dass der Lkw in Flammen stehen solle, wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Thune zum Einsatzort entsandt.
Für die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte stellte sich die Lage vor Ort wie folgt dar:
Eine aus Norden kommende Regionalbahn stand mit dem vorderen Teil entgleist hinter dem Bahnübergang Kralenriede.
Nahezu parallel dazu befand sich ein stark beschädigter Sattelzug im Bereich der Rechtsabbiegerspur in Richtung Querum.
Das Fahrerhaus war durch den heftigen Aufprall vom Fahrgestell abgerissen. Der Lkw-Fahrer lag verletzt neben seinem Fahrzeug.
Der Triebfahrzeugführer war unverletzt und ansprechbar.
Unter Begleitung des Notarztes vom Rettungshubschrauber wurde der verletzte Lkw-Fahrer mit einem Rettungswagen in ein Braunschweiger Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.
Der Triebfahrzeugführer wurde parallell vorsorglich durch den Rettungsdienst und einen Notfallseelsorger betreut.
Anmerkung:
Alle Fahrgäste des Zuges hatten sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits entfernt, so dass hier keine weiteren rettungsdienstlichen Maßnahmen erforderlich waren.
Anschließend wurde durch die Feuerwehr der Kreuzungsbereich mit Bindemittel abgestreut, um die großflächig ausgetretene Menge an Kraftstoff und Ölen binden zu können.
Die Polizei hat die Unfallursachenermittlung eingeleitet.
Die Bergungsmaßnahmen des Zuges sowie des Lkw dauern derzeit an. Der Polizei bzw. dem Notfallmanager der DB AG wurde die Einsatzstelle übergeben.
05.05.2012
Rautheim: Fassadenbrand griff auf Innenraum über - Parallel Küchenbrand in Wenden.
Brand an Außenfassade eines Werkstattgebäudes konnte schnell gelöscht werden. Küchenbrand in Wenden ging glimpflich aus.
Fast gleichzeitig beschäftigten am Samstagabend um kurz nach 17:00 Uhr zwei Brände die Feuerwehr Braunschweig.
Fassadenbrand Rautheim:
Zunächst meldeten um 17:16 Uhr Passanten einen Brand an der verkleideten Außenfassade der Werkstatt der Lebenshilfe in Braunschweig Rautheim. Beim Eintreffen der Feuerwehr nur 8 Minuten später hatte sich der Brand bereits in einen Raum im Inneren des Gebäudes ausgebreitet. Den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Rautheim gelang es mit zwei Löschtrupps den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen. Bei den Nachlöscharbeiten mussten auch Teile der Fassade entfernt werden, um Brandnester aufzuspüren. Nach Belüftung des Gebäudes mit Hochleistungslüftern und intensiver Nachkontrolle mit Wärmebildkameras verließen die letzten Einsatzkräfte um 18:45 Uhr die Einsatzstelle.
Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
Küchenbrand Wenden:
Eine halbe Stunde später um 17:45 Uhr rückten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Thune zu einem gemeldeten Küchenbrand nach Wenden in die Straße am Wasserwerk aus. Die zuständige Ortsfeuerwehr Wenden befand sich zu diesem Zeitpunkt bei einer Übung bei der PTB.
Beim Eintreffen wurden die Einsatzkräfte durch die Bewohner des Hauses empfangen, die einen Brand in einer Küche im Kellergeschoss schilderten. Erste Löschversuche des Mieters hatten ein Ausbreiten des Brandes in der Dunstabzugshaube weitgehend eindämmen können, jedoch hatte er aufgrund der starken Verrauchung seine Löschversuche abbrechen müssen. Da der Mieter den Brandrauch eingeatmet hatte, wurde er durch den Rettungsdienst untersucht.
Durch den eingesetzten Trupp der Feuerwehr wurden Glutnester im Bereich der Hängeschränke gelöscht und das gesamte Haus mit einem Hochleistungslüfter belüftet.
Wie es zu dem Brand in der Dunstabzugshaube kam, ermittelt die Kriminalpolizei. Es entstand erheblicher Schaden durch Brand und die Verrußung.
23.04.2012
Heimrauchmelder und aufmerksame Nachbarn verhindern Küchenbrand am Möhlkamp - ein verletzter Mieter
Durch das laute Piepen eines Heimrauchmelders und die schnelle Reaktion der Nachbarn ist am Montagabend ein Küchenbrand am Möhlkamp in der Weststadt verhindert worden.
Um 18:22 Uhr meldeten Mieter eines Mehrfamilienhauses am Möhlkamp eine verrauchte Wohnung im dritten Obergeschoß. Der Mieter sei noch in der Wohnung. Daraufhin alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr den Löschzug der Feuerwache Süd, einen Notarzt und zwei Rettungswagen.
Die durch den Alarm des Rauchmelders aufmerksam gewordenen Nachbarn hatten bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte kräftig gegen die Wohnungstür geklopft. Dadurch wurde der Mieter wach und öffnete die Wohnungstür der verrauchten Wohnung. So konnte der Mieter von den Nachbarn in den sicheren Treppenraum gebracht werden. Die Verrauchung wurde durch eine auf dem Herd vergessene Pfanne mit Öl ausgelöst. Der Herd wurde abgestellt und die Pfanne abgekühlt. Die Verrauchung wurde durch das Öffnen der Fenster beseitigt.
Da der Mieter längere Zeit den Rauch eingeatmet hat, wurde er unter Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus transportiert.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 26 Einsatzkräften am Einsatzort. Um 19:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
21.04.2012
Tierrettung mit Hydraulikgerät
Kurz vor 12 Uhr mittags erreichte die Integrierte Regionalleitstelle BS/PE/WF die Meldung über einen in einem massiven Metallzaun eingeklemmten Rehbock.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte Mitarbeiter des Tierschutzes Braunschweig an, die Bereits Maßnahmen zur Beruhigung des verängstigten Wildtieres ergriffen haben.
Da das Tier sich durch seine eigenen Befreiungsversuche schon leichte Verletzungen zugezogen hatte, galt es ohne weiteren Zeitverzug tätig zu werden.
Mit einem hydraulischen Spreizer konnten die massiven Metallstäbe soweit auseinander gedrückt werden, sodass der ausgewachsene Rehbock aus eigener Kraft davon laufen konnte.
16.04.2012
14 km lange gefährliche Dieseslspur durch defekten LKW
Motorradfahrer stürzte auf Dieselspur und wurde verletzt.
Gegen 11.50 Uhr liefen in der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel mehrere Meldungen über Ölspuren im Stadtgebiet ein. Zunächst war unklar, ob es sich hierbei um eine durchgehende Ölspur handelte. Aus diesem Grund wurden die beiden Führungsdienste der Süd- und der Hauptfeuerwache sowie weitere Einsatzfahrzeuge zur Erkundung eingesetzt.
Nach der umfänglichen Lageerkundung stand fest, dass die Kraftstoffspur ca. 14 km lang und durchgehend war. Beginnend von der Schuhstraße, verlief die Spur über die Humboldtstraße, die Ringe bis zum Berliner Platz und danach in entgegengesetzter Fahrtrichtung über die Ringe, die Hamburger Straße, Hansestraße bis zur Ottostraße. Dort konnte die Feuerwehr den Verursacher ausfindig machen: An einem LKW wurde eine defekte Kraftstoffleitung vorgefunden.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehreinheiten ereignete sich im Bereich der Jasperallee ein Verkehrsunfall. Dort war ein Motorradfahrer gestürzt. Dabei entstand erheblicher Schaden am Motorrad. Der verletzte Motorradfahrer konnte sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben.
Feuerwehr und Polizei führten die Verkehrssicherung durch. Zur Beseitigung der Rutschgefahr wurde das Ölspurbeseitigungsfahrzeug (ÖSF) eingesetzt. Bedingt durch die Länge der Ölspur musste zusätzlich eine Fachfirma beauftragt werden. Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr war auch die Ortsfeuerwehr Rühme im Einsatz.
14.04.2012
PKW bei Reparaturarbeiten ausgebrannt - Übergreifen auf Werkstatt verhindert
Aus ungeklärter Ursache geriet am frühen Samstagnachmittag ein PKW während Reparaturarbeiten in einer zur Werkstatt umgebauten Garage am Madamenweg in Brand. Der dort tätige Handwerker schaffte es noch den PKW brennend aus der Halle zu schieben. Glücklicherweise blieb er dabei unverletzt.
Sofort wurde durch mehrere Passanten die Feuerwehr über Notruf gerufen, während sich der Brand im Fahrzeug schnell ausbreitete. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung – der Tank war bereits vom Feuer betroffen, wodurch ständig Benzin nachfloss und den Brand zusätzlich weiter anfachte.
Mithilfe von Löschschaum gelang es der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen auf die Garagenhalle zu verhindern. Durch das ausfließende Benzin auf die heißen Teile des Fahrzeuges kam es zu Rückzündungen des Brandes, die jedoch schließlich auch verhindert werden konnten. Zur weiteren Nachkontrolle musste das vollkommen ausgebrannte Fahrzeugwrack auf die Seite gelegt werden.
Da größere Mengen Treibstoff ausgetreten waren, wurde ein Vertreter des Umweltamtes informiert. Der Eigentümer des Grundstücks wurde angewiesen das verschmutzte Erdreich fachgerecht ausheben und entsorgen zu lassen.
Nach ca. 1 Stunde konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.
06.04.2012
Feuer greift auf Wärmedämmverbundsystem übe
Um 21:14 Uhr wurde der Löschzug der Hauptwache der Berufsfeuerwehr Braunschweig zu einem brennenden Sperrmüllhaufen am Leibnitzplatz gerufen. Dieser brannte in einem Durchgang zum Gebäude. Obwohl der Löschzug schon nach 2 Minuten am Einsatzort war, hatten sich die Flammen bereits unter den Putz einer Wärmedämmverbundfassade gefressen. Die Flammen wurden mit einem Schaumlöschangriff niedergeschlagen.
Da es sich bei den Dämmplatten um entzündliches Styropor handelt, musste die Fassade auf einer Fläche von ca. 25 m² geöffnet werden. Dabei kam eine bereits beachtliche Brandzehrung zum Vorschein. Auch die gegenüberliegende Fassade wurde durch die Wärmestrahlung in etwa 3m Abstand in Mitleidenschaft gezogen. Um sicher zu stellen, dass die Flammen sich nicht auch in diese Fassadenfläche gefressen hatten wurde Stichprobenartig im unteren Bereich die Fassade mit einer Feuerwehraxt geöffnet.
In verschiedenen Fällen (Berlin, Delmenhorst) ist es in Deutschland bereits durch Brände von Wärmedämmverbundsystemen zu enormen Schäden an den Gebäuden gekommen.
Durch das schnelle und massive Eingreifen der Berufsfeuerwehr konnte eine weitere Schadenausweitung verhindert werden. Der Sachschaden beträgt etwa 25.000€.
30.03.2012
Eine getötete Person bei Zimmerbrand
Am 30.3.12 in den frühen Morgenstunden, gegen 03.00 Uhr, wurde der Löschzug der Hauptfeuerwache zu einem ausgelösten Heimrauchmelder, in einem Mehrfamilienhaus, gerufen.
Angerufen hatte ein Nachbar, der das typische Piepen des Rauchwarnmelders gehört hatte und auch schon Rauch im Treppenraum gerochen hatte. Daraufhin wurde die verrauchte Wohnung aufgebrochen und durchsucht.
Hierbei wurde eine ältere Dame im verrauchten, brennenden Wohnzimmer leblos gefunden. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen, kam für die Bewohnerin leider jede Hilfe zu spät.
Besonders tragisch hierbei:
Der Heimrauchmelder konnte ihr nicht helfen. Er war nicht installiert, sondern befand sich in einer Plastiktüte verpackt in einem Wandschrank. Dadurch konnte der Rauchmelder leider viel zu spät reagieren.
Die Berufsfeuerwehr war mit insgesamt 20 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte ca. 1,5h.
23.03.2012
Wohnungsbrand in der Maschstraße
Um 21:12 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr etliche Anrufe in denen ein Feuer in der Maschstraße gemeldet wurde.
Beim Eintreffen am Einsatzort schlugen die Flammen aus einem Fenster im Hochparterre. Kurz zuvor hatten alle Bewohner des Mehrfamilienhauses das Gebäude verlassen. Einsatzleiter Torge Malchau: „Die Bewohner der oberen Geschosse haben vorbildlich gehandelt und beim Verlassen des Gebäudes alle unter ihnen wohnenden Leute herausgeklingelt und geklopft!“
Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Für zwei Katzen in der Wohnung kam leider jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch tot geborgen werden.
Da die ersten Meldungen die Anwesenheit der Bewohner in der vom Brand betroffenen Wohnung und in der darüber vermuten ließen, waren neben dem Löschzug der Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Innenstadt und zusätzliche Fahrzeuge des Rettungsdienstes im Einsatz.Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes durch Mitarbeiter der Notfallseelsorge betreut.
Eine Person wurde mit dem Verdacht auf ein Rauchgasinhalationstrauma in ein Braunschweiger Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 € geschätzt.
24.02.2012
Wohnungsbrand verlief glimpflich.
Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht; zwei Katzen konnten gerettet werden – Brandursache wird noch ermittelt.
Den Umständen entsprechend glücklich verlief am frühen Vormittag ein Wohnungsbrand in der Weststadt. Mehrere Notrufe erreichten um 07.40 Uhr die Feuerwehreinsatzleitstelle, mit der Meldung, dass es in einer Wohnung in der Travestraße brennt und dort vermutlich noch Kinder in den Räumen sind. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr waren hinter einem Fenster Flammen erkennbar und Rauch quoll heraus.
Bei der ersten Erkundung trafen die Einsatzbeamten vor dem Haus mehrere Personen an, darunter einen 11-jährigen Jungen, welcher in der betroffenen Wohnung wohnte. Die Befragung ergab, dass außer zwei Katzen niemand mehr in der Wohnung sei. Der Brand entstand im Kinderzimmer und konnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Anschließend wurden die zwei verängstigten Katzen unter einem Sofa gefunden und konnten unverletzt der zwischenzeitlich eingetroffen Mutter und der 9-jährigen Schwester übergeben werden. Die Wohnung ist durch den Brandrauch vorläufig unbewohnbar, die Familie ist bei Verwandten untergekommen.
Der Junge wurde anfangs durch eine Rettungswagenbesatzung, anschließend mit seiner Familie durch eine Notfallseelsorgerin betreut. Auch er freute sich, als er die beiden Katzen Fine und Flocke wieder in die Arme nehmen konnte.
22.02.2012
Milchkuh ruft die Feuerwehr
Am frühen Montagabend wurde die Berufsfeuerwehr Braunschweig zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. In einem Kuhstall auf dem Versuchsfeld des Friedrich-Loeffler-Instituts an der Bundesalle wurde der Alarm ausgelöst.
In dem mit rund 50 Kühen besetzten Stall hatte ein Tier einen Handfeuermelder mit der Zunge betätigt. Es handelte sich offensichtlich um einen Notrufmissbrauch, denn keines der Tiere benötigte Hilfe durch die Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Auf eine Belehrung der Tiere über das missbräuchliche Auslösen eines Feueralarms wurde verzichtet.
21.02.2012
5.000 Kubikmeter Holz in Flammen - Feuerwehr setzte leistungsfähiges Was-serfördersystem ein - wertvolle Schredderanlage abgeschirmt
Mit dem Stichwort „Großfeuer im Bereich der Kompostanlage des Abfallentsorgungszentrums Braunschweig“ alarmierte um 02:12 Uhr die Integrierte Regionalleitstelle den Löschzug der Hauptfeuerwache. Gleichzeitig wurde von der Hauptwache ein Tanklöschfahrzeug mit 5.000 Liter Löschwasser in Marsch gesetzt. Wenig später wurden viele Funkalarmempfänger ausgelöst und damit die Nachtruhe von ca. 100 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig beendet.
Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort konnte das Feuer vom Einsatzleiter „gesichtet“ werden. Dies führte zur sofortigen Nachalarmierung des Fachzuges 90 (Tanklöschfahrzeuge) und wenig später des Wasserförderzuges der Ortsfeuerwehren Innenstadt und Stiddien. Dort ist seit Anfang 2011 ein Spezialgerät zur Förderung großer Löschwassermengen stationiert.
Beim Eintreffen des 1. Löschzuges brannten bereits 200 Kubikmeter Holz. Durch die Flammen gefährdet war eine neuwertige Schredderanlage der Fa. Alba. Da im Gelände keine ausreichende Wasserversorgung zur Verfügung steht, musste mit dem im Löschzug mitgeführten Löschwasser (8 m³) zunächst sparsam umgegangen werden. Zum Schutz der Schredderanlage wurde das Tanklöschfahrzeug in Stellung gebracht.
Die Löschwassersituation wurde dadurch verbessert, dass zunächst die Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Broitzem, Lamme, Volkmarode, Bienrode und Mascherode (Fachzug 90) im Pendelverkehr eingesetzt wurden. Dazu wurde in der Watenbütteler Ortslage eine Wasserentnahmestelle/Tankstation eingerichtet.
Ein Versuch mit einem Radlader das Brandgut vom noch nicht betroffenen Material zu trennen, musste, aufgrund des Brandfortschrittes und der Haufengröße, wieder abgebrochen werden. Auch konnte erst am frühen Morgen von einer Fachkraft der Fa. Alba die Schredderanlage aus dem Gefahrenbereich manövriert werden. Allerdings wurde diese Anlage ständig mittels Strahlrohr- und Werfereinsatz vom Brandgut abgeschirmt.
Nachdem das Wasserfördersystem (Hytrans Fire System - HFS) am Mittellandkanal in Stellung gebracht und in das Hydrantennetz 6.000 Liter pro Minute eingespeist wurden, stand an der Einsatzstelle eine leistungsfähige Löschwasserversorgung zur Verfügung. Diese Situation wurde durch die zusätzliche Verlegung einer großkalibrigen Schlauchleitung vom Kanal zur Einsatzstelle noch einmal verbessert. So konnte mit dem leistungsstarken Werfer eines Groß-Tanklöschfahrzeuges und weiteren mobilen Werfern das Brandgut abgelöscht werden.
Bewährt hat sich bei diesem Einsatz erneut die Zusammenfassung der Ortsfeuerwehren zu größeren taktischen Einheiten.
Aufgrund der Rauchentwicklung wurden Rundfunkwarnungen für die Bereiche Watenbüttel, Hülperode, Schwülper, BS-Hafen und die Autobahn veranlasst.
Als Brandursache vermuten Feuerwehr und Polizei eine Selbstentzündung aufgrund eines Verrottungsprozesses.
Der Schadensumfang ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich entstehen hohe Entsorgungskosten.
20.02.2012
Gastherme brennt. Feuer in der Maschstraße
Bei einem Feuer am Montagmittag in der Machstraße konnte durch das beherzte Eingreifen der Berufsfeuerwehr Braunschweig Schlimmeres verhindert werden.
Den Umständen entsprechend glücklich ging am frühen Montagnachmittag ein Brand in einer Wohnung in der Maschstraße aus. Es brannte eine Gastherme in einem Mehrfamilienhaus. Noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr Braunschweig begann sich das Feuer in der Küche der Wohnung auszubreiten.
Durch das schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr Braunschweig konnte eine Ausdehnung auf die gesamte Küche und angrenzende Räume verhindert werden. Kurz zuvor hatten sich die Bewohner der betroffenen Wohnung sowie zwei Erwachsene und zwei Kinder aus einer Nebenwohnung vor dem Gebäude selbständig in Sicherheit gebracht. Alle Personen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich zur weiteren medizinischen Untersuchung in städtische Krankenhäuser gebracht.
Der Sachschaden wird auf 7.000 Euro geschätzt.
12.02.2012
Frostperiode beschert viele Wasserschäden
Seit dem 06. Februar bis zum Mittag des heutigen Tages bescherten die frostigen Tage der Braunschweiger Feuerwehr insgesamt mehr als 20-mal Einsätze mit Wasserschäden in Gebäuden.
Der Umfang war sehr unterschiedlich und erstreckte sich von mehreren Litern, die sich im Bereich eines geplatzten Heizkörpers auf dem Fußboden gesammelt hatten bis hin zu mehr als 80.000 Liter Wasser im Keller eines Bürohochhauses.
Die Ursache ist zwar nicht immer der Frost, jedoch bereitet das ausgelaufene Wasser bei Frost das Problem, dass es an nicht gut zugänglichen Stellen einfriert und dort weitere Schäden verursacht.
Eine besondere Gefahr kann entstehen, wenn z.B. Elektroverteilungen durch das ausgetretene Wasser betroffen sind oder Heizungsanlagen und Öltanks.
Frostbedingt sind besonders Räume betroffen, die wenig oder unregelmäßig beheizt werden, insbesondere Dachböden oder Kellerräume.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Wasserschäden bei derzeit noch eingefrorenen Wasserleitungen noch rechtzeitig entdeckt werden können bevor es zum Schaden kommt. Ein Wasserhahn der kein Wasser liefert, sollte einen stutzig werden lassen – in diesem Fall nicht warten, bis die Leitung auftaut, sondern besser schon vorher auf Schadensuche begeben.
09.02.2012
Die Temperaturen steigen - Feuerwehr bekämpft 14 Wasserschäden –
Erhebliche Schäden durch geplatzte Wasserleitungen – Frost sprengte Wasserleitungen, bei steigenden Temperaturen tritt jetzt das Wasser aus.
Wie bereits durch die Feuerwehr erwartet, kommt es seit Mittwoch, den 08.02.2012 durch die steigenden Temperaturen zu einem starken Anstieg der Einsätze zur Beseitigung von Wasserschäden. Seit gestern waren die Feuerwehren in Braunschweig unentwegt im Einsatz, um neben dem normalen Einsatzgeschehen (5 Brandeinsätze und 4 Hilfeleistungen) insgesamt bei 14 Wasserschäden Hilfe zu leisten.
Eine Auswahl der „Wasser“ Einsätze:
- Besonders schlimm traf es Bewohner eines Hauses an der Jasperallee. Erheblicher Gebäudeschaden und Inventarschaden entstand dort durch einen Wasserschaden in einer Wohnung im 3.OG. Aus einem geplatzten Wasserrohr strömten große Mengen Wasser zunächst unbemerkt in die Zwischendecke und liefen fast schwallartig in die darunterliegenden Wohnungen. Aufgrund der erheblichen Deckenbelastung durch die vollgesogenen Decken mussten von der Feuerwehr in Abstimmung mit einem Baustatiker Teile der Wohnungen wegen Einsturzgefahr der Decken gesperrt werden. Leider wurden auch viele hochwertige Einrichtungsgegenstände durch das Wasser beschädigt.
- Problematisch war ein Einsatz in der Bertramstraße, wo bereits so viel Wasser im Keller ausgeströmt war, dass es in die Stromverteilung zu laufen drohte. Erst nach einer Überprüfung durch den Stromversorger konnte die Feuerwehr mit den Pumparbeiten beginnen. Es entstand erhebliche Schaden an den dort gelagerten Dokumenten und Akten.
- In einem Baumarkt in Gliesmarode war eine Sprinklerleitung geplatzt und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hier entstand glücklicherweise kein großer Schaden.
- Ebenfalls eine ausgelöste Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in ein Hochhaus an der Kurt-Schuhmacher Straße. Dort war eine Heizungsleitung im Müllsammelraum geplatzt und hatte durch den austretenden Dampf einen Rauchmelder aktiviert. Der Schaden war geringfügig.
- Auch bei der PTB machte eine ausgelöste Brandmeldeanlage auf einen Wasserschaden aufmerksam. Hier wurde der Schaden durch die Werkfeuerwehr bekämpft.
- Bereits in der Nacht zum Mittwoch waren im Siegfriedviertel bei zwei Einsätzen ganze Häuser betroffen, weil in einem der oberen Geschosse aus geplatzten Rohren Wasser ausgetreten und durch die darunterliegenden Geschosse gelaufen war.
- Weitere Einsätze, auch mit erheblichen Schadensbildern teilweise über mehrere Geschosse waren in Riddagshausen (Klostergang), in der Maschstraße, am Rudolfplatz, in der Jüdelstraße und in der Wabestraße zu bearbeiten.
Im Einsatz waren neben den beiden Wachen der Berufsfeuerwehr auch bei einigen Einsätzen Ortsfeuerwehren (Bienrode, Riddagshausen, Mascherode) der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Wasserschäden bei derzeit noch eingefrorenen Wasserleitungen noch rechtzeitig entdeckt werden können bevor es zum Schaden kommt. Ein Wasserhahn der kein Wasser liefert, sollte einen stutzig werden lassen – in diesem Fall nicht warten, bis die Leitung auftaut, sondern besser schon vorher auf Schadensuche begeben.
Kellerbrand Südstadt:
Am Mittwochabend gegen 19:25 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Haus in der Südstadt (Hillenort) gemeldet. Dort hatte die Bewohnerin beim Öffnen der Kellertür Brandrauch und deutliche Geräusche aus dem Keller wahrgenommen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich ein Brand im Wäschekeller heraus. Dort war offensichtlich ein Wäschetrockner und Wäsche in Brand geraten. Der Brand selbst konnte schnell gelöscht werden. Allerdings entstand erheblicher Schaden durch den Brandrauch. Nach einer kurzen medizinische Untersuchung der beiden Bewohner des Hauses und intensiver Belüftung des Gebäudes konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die unverletzten Bewohner übergeben.
08.02.2012
Berufsfeuerwehr befreite 4 jährigen Jungen aus Astgabel
Kind war beim Spielen mit Bein in Astgabel eingeklemmt – Berufsfeuerwehr befreite Kind mit technischen Geräten
Kleine Ursache – Große Wirkung. Einfach nur spielen wollte ein 4 jähriger am Mittwochmittag auf einer Grünfläche an der Stettinstraße. Beim Klettern auf einem Baum rutschte er mit den nassen Schuhen ab und klemmte sich mit einem Bein zwischen zwei ca. 20 cm dicken Stämmen ein. Sowohl die anwesende Mutter als auch umstehende Passanten konnten ihn nicht befreien.
Die daraufhin alarmierte Feuerwehr drückte mithilfe hydraulischer Geräte die Astgabel soweit auseinander, dass der Junge befreit werden konnte. Eine bereitgestellte Kettensäge, mit deren Hilfe ein Ast hätte abgesägt werden sollen, brauchte so nicht eingesetzt werden.
Nach der Befreiung wurde der Junge durch eine bereitstehende Rettungswagenbesatzung untersucht. Glücklicherweise verletzte sich der Junge nicht stark. Nach kurzer Behandlung im Rettungswagen konnte er mit seiner Mutter nach Hause fahren und sich dort von der Aufregung erholen.
06.02.2012
PKW brannte an Einfamilienhaus in Veltenhof - Weiterer Brandeinsatz parallel
Mini-Cabrio stand in Vollbrand – Übergreifen auf Haus wurde verhindert - Polizei ermittelt hinsichtlich der Ursache - Parallel eine Leichtverletzte bei Kleinbrand in der Körnerstraße
Ein zerstörter PKW vom Typ Mini-Cabrio und eine leichte beschädigte Hausfassade eines Einfamilienhauses in Veltenhof sind die Folge eines PKW Brandes auf einem Privatgrundstück in Veltenhof.
Anwohner der Straße Okerblick hatten der Feuerwehr um kurz nach 1:00 Uhr in der Nacht zum Montag einen brennenden PKW an einer Hauswand gemeldet. Aufgrund der Lage wurden sofort die Feuerwehr Veltenhof und der Löschzug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen stand der PKW in hellen Flammen. Das Feuer drohte in benachbarte Fenster des Hauses und unter einen Dachüberstand zu schlagen. Sofort wurden die Feuerwehr Veltenhof und die Berufsfeuerwehr mit jeweils einem Trupp zur Brandbekämpfung und Abschirmung des Gebäudes eingesetzt.
Innerhalb von ca. 10 Minuten war das Feuer soweit eingedämmt, dass nur noch Nachlöscharbeiten erfolgen mussten. Zur Ursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Es entstand ein Schaden von ca. 20.000 €.
Fast gleichzeitig musste der Löschzug der Südwache einen Kleinbrand in einer Küche in der Körnerstraße bekämpfen. Dort hatten sich Küchenutensilien entzündet. Die Bewohnerin war bereits von der Polizei in Sicherheit gebracht worden. Sie wurde durch den Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Auch hier war der eigentliche Brand schnell gelöscht.
05.02.2012
Berufsfeuerwehr im "Bergwacht"-Einsatz
Feuerwehr unterstützt Rettung eines verunglückten Spaziergängers aus einem Waldstück am Madamenweg – Einsatz der Rettungsmulde als Schlitten.
Ein Einsatz, der bei den derzeitige Schneeverhältnissen im Harz wahrscheinlich alltäglich ist, aber in Braunschweig doch eher eine Ausnahme darstellt, mussten Berufsfeuerwehr und ASB am Sonntagmittag an einem bewaldeten Hügel am Madamenweg durchführen.
Ein Mann war in dem hügeligen Gelände so schwer gestürzt, dass er sich dabei eine Beinverletzung zugezogen hatte und damit nicht mehr gehfähig war.
Da die Einsatzstelle mit dem Rettungswagen nicht erreichbar war und von daher die Rettung des Verunglückten durch die Rettungswagenbesatzung schwierig war, wurde die Berufsfeuerwehr vom ASB-Rettungsdienst um Unterstützung gebeten.
Mithilfe einer sogenannten Rettungsmulde, die in diesem Fall als Schlitten eingesetzt wurde, konnte der Verletzte von den sechs Feuerwehrmännern und –frauen sitzend zum Rettungswagen gebracht werden.
Besonders zu betonen ist in diesem Fall auch das vorbildliche Verhalten einer Familie, die sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten kümmerte.
05.02.2012
Dauerfrost - Feuerwehr warnt vor geplatzten Wasserleitungen
Feuerwehr rechnet mit vielen Einsätzen bei einsetzendem Tauwetter durch geplatzte Wasserleitungen und Heizkörper – bereits mehrere Feuerwehreinsätze wegen Wasserschäden – Tipps der Feuerwehr zur Vorbeugung
Durch den Frost mit extrem niedrigen Temperaturen gefrieren derzeit auch Wasserrohre oder abgestellte Heizkörper in unbeheizten Bereichen und Räumen innerhalb von Gebäuden. Dabei bringt das entstehende Eis häufig die Rohre zum platzen. Bei steigenden Temperaturen taut das Eis in den Rohren und das nachströmende Wasser tritt dann teilweise lange unbemerkt aus. Hierbei entstehen erhebliche Schäden an den betroffenen Gebäuden.
In den letzten Tagen war die Feuerwehr Braunschweig bereits mehrfach im Einsatz, um die Folgen von geplatzten Wasserrohren zu beheben. Am Freitag wurden z.B. in einer Wohnung an der Bundesallee gleich fünf Räume einer Wohnung unbewohnbar, weil in einem darüberliegenden unbeheizten Raum ein abgestellter Heizkörper geplatzt war und massiv Wasser in die darunterliegende Decke lief. Durch das Wasser hatte sich die Lehmdecke vollgesaugt und drohte herabzustürzen.
Damit Hausbesitzer und Mieter noch rechtzeitig einen schweren Schaden verhindern können rät die Feuerwehr Braunschweig dringend die Wasserrohre und Heizungsanlagen in unbeheizten Bereichen und den Außenbereichen zu kontrollieren und ggfs. möglichst abzusperren.
Viele Schäden und damit auch Kosten könnten aber vermieden werden, wenn von den Hausbewohnern rechtzeitig Vorsorge getroffen wird.
Hier einige Tipps, an die Sie denken sollten, damit es bei Ihnen nicht zum Wasserschaden kommt:
- Auch in bewohnten Räumen drohen Frostschäden, wenn Räume nicht ständig oder ausreichend beheizt werden. Auch in diesen Räumen sollte man immer auf kleiner Stufe heizen.
- Leitungen in unbeheizbaren Bereichen (Dachboden, Keller..) stellen eine besondere Gefahr dar. Halten Sie in diesen Bereich unbedingt bei Minustemperaturen die Fenster verschlossen und versuchen Sie die Leitungen zu isolieren. Überwachen Sie die Temperatur in diesen Räumen. Bei sehr strengem Frost sollten derart gefährdete Leitungen entleert oder beheizt werden.
- Im Winter nicht benötigte Leitungen, die beispielsweise in außenliegende Anlagen oder Gebäude führen (Gartenbewässerung, Garagen..)sollten abgesperrt und vollständig entleert werden. Das Entleerungsventil an der Rohrleitung sollte ständig geöffnet bleiben.
- Haben Sie dennoch eine eingefrorene Leitung entdeckt, sollten Sie möglichst zeitnah mit Gegenmaßnahmen beginnen und den Wasserzulauf in diese Leitung unverzüglich abstellen. Damit vermeiden Sie, dass das Wasser nach dem Auftauen ungehindert z. B. durch ein Leck austritt.
- Tritt Wasser aus einem geplatzten Rohr aus, schließen Sie sofort den Hauptwasserhahn und stellen Sie den Strom ab. Sollten die eigenen Mittel zur Beseitigung des Schadens nicht ausreichend sein, informieren Sie die Feuerwehr.
Sollte es trotzdem zu eingefrorenen Leitungen kommen, so ist es häufig mit einfachen Mitteln möglich, die Leitung selbst aufzutauen. Hierbei sollten Sie jedoch einige Tipps beachten:
- Während man die Leitung vorsichtig auftauen lässt, sollte die Wasserzufuhr abgestellt werden.
- Tauen Sie die Leitungen nur mit heißem Wasser oder heißen Tüchern auf. Auf keinen Fall sollten Leitungen mit Infrarotstrahler, Heißluftpistolen oder offenem Feuer (Kerzen, Lötlampen oder Schweißbrenner) enteist werden – hier drohen Brandschäden, die unter Umständen deutlich schlimmer sind als Frostschäden.
- Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, eine Fachfirma zu rufen. Jeder Installateur kann mit eingefrorenen Leitungen umgehen und bekommt sie meist ohne größeren Schaden wieder frei.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.feuerwehr.braunschweig.de oder bei den Sanitärinstallations- Fachbetrieben.
03.02.2012
Feuerwehr übte Eisrettung am Neustadtring
Warnung vor dem Betreten der Eisflächen – Bei derzeitigen Temperaturen nach wenigen Minuten Lebensgefahr
Aufgrund der sibirischen Temperaturen und der dadurch zufrierenden Gewässer steigt die Gefahr das Personen durch die noch dünnen Eisdecken einbrechen.
Dies nahm die Feuerwehr Braunschweig heute Vormittag zum Anlass, um die Eisrettung einer im Eis eingebrochenen Person zu üben.
Zunächst ging der mit einem speziellen Kälteschutzanzug ausgerüsteter Feuerwehrmann Jens Neumann auf dem Eis der teilweise zugefrorenen Oker bis er nach ca. 10m plötzlich ohne Vorwarnung ins Eis einbrach. Trotz des Spezialanzugs hatte er Mühe sich am Eisrand festzuhalten. An eine Selbstrettung war durch die scharfe und rutschige Kante des Eises nicht mehr zu denken.
Sofort wurde ein bereitstehender mit Kälteschutzanzug ausgerüsteter Feuerwehrmann mit einem sogenannten Resque-sled (Rettungsschlitten) eingesetzt. Dieser robbte sich mit dem Schlitten zum Eisloch und versuchte den Verunglückten jens Neumann auf den Schlitten zu ziehen. Mit etwas Mühe gelang es ihm. Umgehend zogen nun am Ufer verbliebene Kollegen mit einem Seil den Retter und den Geretteten zum Sicheren Ufer.
Aufgrund des Spezialanzuges war der „Verunglückte“ trocken und warm geblieben. Dennoch hatte er sich nach eigenem Bekunden über das plötzliche Einbrechen im Eis gewundert. Neumann:“ Auch wenn ich vorbereite war, habe ich keine Anzeichen wie Geräusche oder Risse vor dem Einbrechen im Eis bemerkt. Das Eintauchen kam plötzlich und unerwartet und ich hatte Probleme mich an der rutschigen Kante festzuhalten.“
Ohne den schützenden Anzug wären nach kurzer Zeit starke Unterkühlungen, Bewegungsunfähigkeit und schließlich der Tod eingetreten.Aus diesem Grund weist die Feuerwehr Braunschweig nochmals darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen lebensgefährlich ist.
Insbesondere auch das Betreten des Eises der fließenden Gewässer (Oker und Schunter) hat besondere Tücken:
- bei einem Fließgewässer führt die Strömung dazu, dass Verunglückte im Zweifelsfall unter das Eis ziehen könnten
- Unter dem Eis kann es Hohlräume durch schwankende Gewässerpegel geben, die spontan ohne Vorwarnung einbrechen können.
Sollte es dennoch zu einem Unglück kommen, ist unverzüglich die Feuerwehr über 112 zu informieren.
Verunglückte sollten sich an der Eiskante festhalten und nur bei der Chance auf Erfolg versuchen auf das Eis zu ziehen.
Rettungsversuche von Passanten sollten möglichst liegend auf dem Eis bzw. mit einem Brett oder Vergleichbarem erfolgen, um die Last über eine große Fläche zu verteilen.
01.02.2012
4 verletzte Mitarbeiter bei Feuer in Braunschweiger Entsorgungsbetrieb
Am Mittwoch, 01. Februar 2012 kam es am frühen Nachmittag in einem Entsorgungsbetrieb zu einem Feuer, in dessen Folge 4 Arbeiter mit Rauchvergiftung in Braunschweiger Krankenhäuser transportiert wurden.
Um 14:25 Uhr meldete ein Mitarbeiter des Betriebes das aus unbekannten Gründen ausgebrochene Feuer über Notruf 112 der Leitstelle der Feuerwehr. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Hauptfeuerwache, der um 14:30 Uhr den Einsatzort erreichte. Das Feuer war im Bereich des Ölzerlegeplatzes ausgebrochen, an dem mit Öl gefüllte Elektrogeräte / -bauteile für die Wiederverwertung vorbereitet werden. Einige Mitarbeiter unternahmen erste Löschversuche, in deren Folge sie über Atembeschwerden klagten. Daraufhin wurden ein Notarzt und 3 weitere Rettungswagen zur Einsatzstelle entsandt, um die verletzten Mitarbeiter in Braunschweiger Krankenhäuser zu transportieren.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr mit Pulver- und Kohlendioxidlöschern gelöscht. Die Schadenhöhe sowie die Brandursache sind durch die Kriminalpolizei, die die Arbeit aufgenommen hat, noch nicht ermittelt.
27.01.2012
Straßenbahn kollidiert mit Pkw
Gegen 12:50 Uhr gingen mehrere Notrufe nahezu gleichzeitig in der ILRS ein. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw in der Georg-Eckert-Straße/ Höhe Magniviertel. Eine Person sei im ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Unter dem Einsatzstichwort „VU 3 P eingeklemmt S“ wurde der Rüstzug der Feuerwehr Braunschweig und mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt zum Einsatzort alarmiert.
Die Lage vor Ort stellte sich wie folgt dar:
Eine Straßenbahn stand mit leicht beschädigter rechter Frontpartie in Fahrtrichtung Stadthalle auf der Kreuzung Georg-Eckert-Straße/ Ackerhof. Ein Pkw stand in einem Abstand von ca. 10 Metern vor der Straßenbahn quer zur Fahrbahn im Böschungsbereich zur Ausfahrt einer Tiefgarage.
Eine männliche Person saß eingeklemmt hinter dem Steuer. Die Fahrerseite zwischen den beiden Radkästen war stark deformiert und in die Fahrgastzelle eingedrückt. Nahezu hundert Schaulustige standen im Umfeld herum, teilweise nahmen sie Fotos mit ihren Handys auf.
Nach Abstimmung mit dem Notarzt erfolgte nach Sicherstellung der Vitalwerte des Patienten eine sogenannte patientenschonende Rettung durch die Feuerwehr. Hierfür wurde mit Hilfe einer Rettungsschere die Fahrertür herausgetrennt. Zur Wärmeerhaltung des Patienten wurde vor dem Fahrzeug ein Flutlichtstrahler für den Zeitraum der Untersuchung durch den Notarzt und die Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehr aufgestellt.
Nach seiner Befreiung aus dem Pkw wurde der Fahrer an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.
Die Straßenbahnfahrerin wurde parallell vorsorglich durch den Rettungsdienst und eine Notfallseelsorgerin betreut.
Anmerkung: Alle Straßenbahninsassen hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr bereits entfernt, so dass hier keine weiteren rettungsdienstlichen Maßnahmen erforderlich waren.
Anschließend wurde durch die Feuerwehr der total zerstörte Mast einer Fußgängerampel, über die der Pkw vermutlich hinweg geschoben wurde, in Abstimmung mit der Firma Bellis von dessen Fundament abgetrennt und die Fahrbahn von herumliegenden Auto- und Straßenbahnteilen gereinigt.
24.01.2012
Erkrankter Autofahrer fährt mit PKW direkt in den Haupteingang des Krankenhauses Marienstift
Am Dienstagvormittag wurde die Integrierte Regionalleitstelle der Feuerwehr Braunschweig gegen 11:01 Uhr über einen Verkehrsfall vor dem Krankenhaus Marienstift informiert. Zwei Personen seien im Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund des Notrufes alarmierte die Leitstelle den Rüstzug der Berufsfeuerwehr und drei Rettungswagen.
An der Einsatzstelle bot sich den Helfern folgendes Bild:
Ein PKW hatte im Kreuzungsbereich Helmstedter Straße/Leonhardstraße seitlich zwei PKW gestreift und ist dann ungebremst quer über die Helmstedter Straße direkt an die Ecke des Haupteinganges des Marienstift gefahren. Beide Insassen des PKW waren bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern des Krankenhauses aus dem Fahrzeug gerettet worden und wurden medizinisch im Krankenhaus behandelt. Nur durch glückliche Umstände wurden keine weiteren Personen auf dem Gehweg, Radweg und im Eingangsbereich des Krankenhauses verletzt.
Vermutlich hat der Fahrer des PKW während der Fahrt gesundheitliche Probleme erlitten und deshalb die PKW gestreift. Schlussendlich endete die Fahrt genau dort, wo er hingehörte.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 29 Einsatzkräften vor Ort, brauchten dort jedoch nicht tätig werden.
21.01.2012
Kleinbrand in Kinderzimmer. 11 jähriger verletzte sich.
Brand wurde vor Eintreffen der Feuerwehr durch 11 Jährigen selbst gelöscht – Umgestürzte Kerze als Ursache.
Den Umständen entsprechend glücklich ging am späten Samstagnachmittag ein Brand in einem Kinderzimmer in der Schuntersiedlung aus. Ein Nachbar des betroffenen Hauses hatte Flammen hinter einem Fenster gesehen und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass der 11 Jährige Bewohner des Kinderzimmers das Feuer bereits weitgehend gelöscht hatte. Hierbei hatte er sich leichte Verbrennungen an beiden Händen zugezogen und etwas Rauch eingeatmet.
Der Junge, der sichtbar von dem Erlebten gezeichnet war, wurde durch eine Rettungswagenbesatzung betreut und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert.
Auch wenn es dem Jungen gelungen war, den Hauptbrandherd – eine brennende Gardine selbst zu löschen, waren weitere Glutnester aufgrund brennender Teile des Vorhangs im Zimmer verteilt zu löschen. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde das Kinderzimmer nach Brandnestern abgesucht. An insgesamt vier weiteren Stellen hatten glimmende Reste der Gardine weitere Brandnester verursacht.
Das gesamte Haus wurde mit einem Drucklüfter belüftet.
Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von ca. 4000€. Ursache war eine umgestürzte Kerze, die wahrscheinlich durch eine spielende Katze umgestoßen worden war. Das beherzte Verhalten des Jungen verhinderte in diesem Fall einen wesentlich größeren Schaden.
13.01.2012
Schwierige Bergung eines Fahrzeuges aus der Oker
Am Freitag, den 13. Januar 2012, wurde die Feuerwehr Braunschweig gegen 08:15 Uhr von zwei Arbeitern zur Hilfe gerufen.
Ihr silberner VW-Transporter war aus bisher ungeklärten Gründen nach dem Abstellen in der Nähe des Wendenwehrs am Gaußberg in die Oker gerollt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war nur noch ein Seitenfenster und Teile vom Dach zu sehen, der Rest des Fahrzeugs war unter der Wasseroberfläche. Zum Zeitpunkt des Unfalls war keine Person im Fahrzeug, so dass die Feuerwehr keine Menschenrettung durchzuführen hatte. Trotzdem musste das Fahrzeug schnell aus der Oker geborgen werden, um eine Umweltverschmutzung durch Öle, Kraftstoff und andere Betriebsstoffe möglichst zu verhindern.
Für die Bergung wurden der Feuerwehrkran und Taucher der DLRG Braunschweig eingesetzt.
Die Taucher befestigten sogenannte Rundschlingen an dem verunglückten Transporter. Problematisch war das Instellungbringen des Feuerwehrkrans. Er konnte nicht direkt ans Ufer fahren, da an dieser Stelle nur ein nichtbefestigter Fußweg vorhanden ist. Der Kran wurde daraufhin auf der rund 25 Meter entfernten Straße Am Gaußberg aufgebaut. Um den nötigen Platz zu erhalten wurden von der Feuerwehr drei parkende Pkw versetzt. Die Tragkraft des Krans reichte in dieser Entfernung gerade noch, um das rund knapp 3 Tonnen schwere Fahrzeug zu heben.
Insgesamt dauerte die Bergung des Fahrzeugs rund zwei Stunden. Die Berufsfeuerwehr war mit 16 Einsatzkräften, die DLRG Braunschweig mit 6 Tauchern vor Ort.
An dem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, während der Bergungsarbeiten mussten lediglich die Straße Am Gaußberg gesperrt werden, es gab keine Verkehrsstörungen.
07.01.2012
Großeinsatz für Rettungsdienst nach Reizgasfreisetzung in Braunschweiger Diskothek
Am frühen Samstagmorgen wurde die Integrierte Regionalleitstelle BS-PE-WF der Feuerwehr Braunschweig gegen 1:45 Uhr über eine vermutliche Reizgasfreisetzung in einer Braunschweiger Diskothek informiert.
Aufgrund der ersten Erkenntnisse und der erwarteten hohen Patientenzahlen wurde durch die Leitstelle nach dem Stichwort „MAnV“ (Massenanfall verletzter Personen) alarmiert.
Dazu zählten folgende Einsatzmittel:
- Direktionsdienst der BF Braunschweig
- Inspektionsdienst der BF Braunschweig
- Leitender Notarzt
- Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
- 5 Rettungswagen
- 2 Notärzte
- 2 Mannschaftstransportfahrzeuge
- 1 Löschfahrzeug der BF Braunschweig
Insgesamt 25 Einsatzkräfte
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die meisten Besucher die Räumlichkeiten bereits verlassen und standen auf der Straße. Viele klagten über Reizung der Augen und Atemwege.
Eine Sichtung der Patienten durch die Notärzte ergab, dass 10 Leichtverletzte in Braunschweiger Krankenhäuser transportiert werden mussten. Einige der Leichtverletzten wurden mit einem Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr unter Begleitung von zwei Rettungsassistenten ins Krankenhaus gefahren.
2 Verletzte brauchten nach einer Behandlung im Rettungswagen vor Ort nicht in Krankenhäuser gebracht werden.
Knapp 45 Minuten nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte waren alle Patienten auf dem Weg in die Krankenhäuser.
Die Diskothek hat nach der Räumung in der Nacht nicht wieder geöffnet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
06.01.2012
Kran verschmutzt Ruhfäutchenplatz
Am heutigen Freitag hat ein Mobilkran beim Abbau des Weihnachtsmarkts nach einem Defekt an der Hydraulikanlage großflächig Öl auf dem Ruhfäutchenplatz verloren.
Durch die auf dem Platz vorhandene Pflasterung konnten weder die Feuerwehr Braunschweig mit ihrem Spezialfahrzeug für Ölspuren noch eine hinzugezogene Fachfirma den Untergrund restlos reinigen. Der größte Teil der ausgelaufenen Ölmenge konnte aufgenommen werden, trotzdem sind zwischen den einzelnen Pflastersteinen weiterhin geringe Reste vorhanden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einem Regenschauer diese Reste aufschwimmen und die Pflastersteine wieder rutschig und glatt werden, wurde der Platz mit Absperrbarken gesichert.
05.01.2012
Sturmtief Andrea verursachte zahlreiche Schäden
Wieder zahlreiche Einsätze durch umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer.
Nach einer relativ ruhigen Nacht sorgte das Sturmtief Andrea im Verlaufe des Donnerstages auch im Stadtgebiet von Braunschweig sowie den umliegenden Landkreisen für zahlreiche Schäden. Wie zwei Tage zuvor wurden an mehreren Stellen im Stadtgebiet Bäume entwurzelt bzw. Dächer beschädigt.
Um 13:05 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Schule in der Rudolf-Steiner-Straße alarmiert. Dort wurde durch einen umstürzenden Baum eine Person verletzt, welche ärztlich behandelt werden musste. In Bienrode musste ein umgestürzter Baum mittels Feuerwehrkran von einem Wohnhaus entfernt werden.
Zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr erhöhte sich schlagartig die Anzahl der bei der Feuerwehr eingehenden Notrufe. Dies führte in der Stadt Braunschweig zu 13 Einsätzen, bei denen sämtliche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt wurden. Neben zahlreichen Einsätzen aufgrund umgestürzter Bäume oder abgerissenen Ästen ereignete sich ein mehrstündiger Einsatz am Neustadtring. Dort wurden bei einem Mehrfamilienhaus große Teile des Daches sowie der Schornstein abgerissen, welcher teilweise in das Gebäude stürzte.
Im Landkreis Wolfenbüttel ereigneten sich in dieser Zeit 20 Einsätze, bei denen ca. 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt wurden. Durch starke Sturmböen wurde in der Justus-von-Liebig Straße ein Dach abgehoben, die Trümmer beschädigten zwei Pkw. Feuerwehr und Polizei veranlassten Warnmeldungen und forderten in diesem Bereich die Bürger auf, in den Häusern zu bleiben. Durch zahlreiche umgestürzte Bäume, unter anderem auf dem Parkplatz des Wolfenbütteler Krankenhauses, wurden die Einsatzkräfte weiterhin in Atem gehalten.
Im Landkreis Peine ereigneten sich in der kurzen Zeit 16 Einsätze, bei denen ca. 50 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt wurden. Auch hier waren als Ursachen umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und herabgefallene Dachziegeln zu vermelden.
Auch im weiteren Verlauf des Abends und der Nacht wurden vereinzelt Feuerwehren zur Beseitigung der Sturmschäden eingesetzt.
04.01.2012
Sturmtief Ulli hinterlies auch in Braunschweig Spuren
Zahlreiche Einsätze durch umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer.
Am frühen Dienstagnachmittag erreichte das Sturmtief Ulli mit einigen Ausläufern auch das Stadtgebiet von Braunschweig. Aufgrund der relativ ungewöhnlichen Windrichtung und der Stärke einzelner Böen wurden an mehreren Stellen im Stadtgebiet Bäume entwurzelt bzw. Dächer beschädigt.
Um 13:30 Uhr wurde Feuerwehr zu einem Privatgrundstück nach Riddagshausen alarmiert. Dort war ein ca. 12m hoher Baum auf ein Einfamilienhaus gestürzt. Da der Baum abzurutschen drohte und dabei weitere Beschädigungen verursachen konnte, wurde er mithilfe der Drehleiter zerlegt.
Ähnliche Meldungen folgten aus weiteren Bereichen, wie z.B. aus der Bromberger Straße, wo gleich drei Bäume auf ein Einfamilienhaus gestürzt waren. An der Celler Straße musste die Feuerwehr einen Baum mithilfe des Kranes von einer Hauswand heben, nachdem dieser umgestürzt war und weiter abzurutschen drohte.
Besonders betroffen waren auch mehrere Dächer, an denen sich einzelne Dachziegeln lösten und herabstürzten, bzw. herabzustürzen drohten. Hier war die Feuerwehr mit den Drehleitern bis in die Nacht im Einsatz, um weitere Gefahrenstellen zu entschärfen. In Timmerlah musste ein Wetterhahn aus 10m Höhe vom Wappenbaum geholt werden, weil der Sturm ihn gelöst hatte. In Watenbüttel waren am Sportplatz große Äste und eine umgestürzte hohe Fichte zu beseitigen. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Ortsfeuerwehren Innenstadt, Melverode, Timmerlah, Watenbüttel, Rühme und Riddagshausen im Einsatz um Sturmschäden zu beseitigen.
Auch wenn sich die Schäden im Rahmen hielten, waren bis in die frühen Morgenstunden insgesamt 17 sturmbedingte Einsätze im Braunschweiger Stadtgebiet zu bearbeiten.
















