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Richard Borek wird Ehrenbürger

Braunschweig, 26. Juni 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Richard Borek soll Braunschweiger Ehrenbürger werden. (© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet)
Richard Borek soll Braunschweiger Ehrenbürger werden.
(© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet)

Der Rat der Stadt Braunschweig hat gestern mit deutlicher Mehrheit die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Richard Borek in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Stadt beschlossen. Er folgte damit dem Vorschlag von Oberbürgermeister Ulrich Markurth. In seiner Rede zur Einbringung des Vorschlags betonte der Oberbürgermeister noch einmal die große Breite gesellschaftlichen Engagements, das sich mit dem Namen Richard Borek verbindet. Beispielhaft hob er dabei unter anderem die Themen Hospiz, Schulsozialarbeit, Leihgaben in Museen und Erhalt der historischen Parks hervor. Mit ausschlaggebend sei für ihn allerdings das Projekt St. Leonhard gewesen, das nur durch das große Engagement der Richard Borek Stiftung möglich wurde, weil sie ein Delta in der Finanzierung geschlossen habe. Ein vergleichbares Quartier gebe es über die Grenzen Braunschweigs hinaus nicht.

Der Oberbürgermeister hob hervor, dass Richard Borek, bei aller Internationalität, die seine Unternehmungen mit sich brächten, Heimat lebe. Dies verbinde sich bei ihm mit dem Braunschweigischen, sein Wirken sei auf Braunschweig und die Region bezogen, sei somit auch identitätsstiftend und gleichzeitig weltoffen. Er sei eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, und sicher nicht frei von Kritikwürdigkeit. Das sei allerdings niemand, und das könne auch nicht der Anspruch sein. Markurth erinnerte daran, dass das auch für den Ehrenbürger Gerhard Glogowski nicht gegolten habe. Auch dieser stehe für die Braunschweigische Identität und die starke Verbindung zu seiner Stadt.  

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