Gerold Leppa wird Stadtbaurat, Dr. Doreen Götzky Kulturdezernentin
Braunschweig, 10. Dezember 2025 - Referat Kommunikation
Braunschweigs Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa wird ab Januar 2026 auch Stadtbaurat der Stadt Braunschweig und tritt damit die Nachfolge von Heinz-Georg Leuer an, der zum Jahresende in den Ruhestand tritt. Der Rat der Stadt hat ihn am Dienstag, 9. Dezember, für acht Jahre zum Stadtrat gewählt. Leppa bleibt Wirtschaftsdezernent und wird das künftige Dezernat für Stadtplanung, Verkehr, Bau und Wirtschaft führen, das aus einer Zusammenlegung beider Dezernate entsteht. Die Zusammenlegung soll in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein deutliches Zeichen für eine noch innovations- und investitionsfreundlichere Verwaltung setzen.
Zudem hat der Rat entschieden, dass die Leiterin des Peiner Kreismuseums, Dr. Doreen Götzky, ab 1. Januar 2027 Nachfolgerin von Prof. Anja Hesse als Dezernentin für Kultur und Wissenschaft wird.
Beide Positionen hatte die Stadtverwaltung nach Ratsbeschluss am 16. September 2025 ausgeschrieben. Für die Stelle der Stadtbaurätin bzw. des Stadtbaurats hatten sich 15 Personen beworben, für die Position der Kulturdezernentin bzw. des Kulturdezernenten 23.
Gerold Leppa stammt aus Nürnberg, war zuvor u.a. Leiter des Stadtmarketings in Bochum und ist seit 2004 in Braunschweig tätig, zunächst damals als Geschäftsführer der neu gegründeten Stadtmarketinggesellschaft, später auch als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und als Wirtschaftsdezernent. Er begleitete als Geschäftsführer der Metropolregion GmbH u.a. die erfolgreiche Bewerbung um das Nationale Schaufenster Elektromobilität.
Dr. Doreen Götzky ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und leitet das Peiner Kreismuseum seit Juni 2017. Zudem hatte sie von 2022 bis 2023 interimsweise die Geschäftsführung des Roemer-Pelizaeus Museums in Hildesheim inne.
Zuvor war sie u. a. von Oktober 2015 bis Juni 2017 Abteilungsleiterin Kultur beim Landesverband Lippe sowie von November 2006 bis September 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.