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Neue Geschäftsführerin im Haus der Familie

Braunschweig, 06. Mai 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Kerstin Hartmann-Moos (Mitte) mit Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der VHS Braunschweig, und VHS-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenzen. (© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet)
Kerstin Hartmann-Moos (Mitte) mit Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der VHS Braunschweig, und VHS-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenzen.
(© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet)

Kerstin Hartmann-Moos leitet seit Anfang Mai das Haus der Familie. Die Gesellschafterversammlung der Haus der Familie GmbH hat sie am 26. April 2019 zur neuen Geschäftsführerin bestellt. „Kerstin Hartmann-Moos hat uns diese Entscheidung sehr leicht gemacht“, betonte VHS-Geschäftsführer Hans-Peter Lorenzen, „denn sie hat bereits in den ersten 15 Monaten ihrer Tätigkeit als Abteilungsleiterin in der allgemeinen Familienbildung unter Beweis gestellt, dass sie dieser Aufgabe voll und ganz gewachsen ist.“

Die 44-jährige Pädagogin und Betriebswirtin war langjährig erfolgreich im höheren Management im Bereich der Erwachsenenbildung tätig und kennt sich in der Bildungsbranche und deren Netzwerken sehr gut aus.

„Wir wissen alle um die Wichtigkeit und Bedeutung unserer kommunalen Familienbildungsstätte. Mit ihrem umfassenden Angebot an Kursen, Informationsabenden und Beratungsleitungen zur Stärkung der Erziehungskompetenzen steht sie allen Eltern offen und ist gleichfalls ein verlässlicher Partner unserer Kindertagesstätten, insbesondere im Bereich der alltagsintegrierten frühkindlichen Sprachförderung“, hebt Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der VHS Braunschweig, hervor. „Nahezu 1.000 unterschiedliche Veranstaltungen werden jetzt schon jährlich vorgehalten, und ich weiß, dass unsere neue Geschäftsführerin und ihr Team noch einiges Neues vorhaben.“

Im Haus der Familie sind derzeit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit beschäftigt. Zudem arbeiten über 130 Kursleitende auf Honorarbasis für das Haus.

Das Portfolio des Hauses gestaltet sich sehr vielfältig. Neben der Bildungsarbeit als klassische Familienbildungsstätte auf der Grundlage des § 16 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes bildet das DialogWerk als Koordinierungszentrum für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung einen weiteren Schwerpunkt. Darüber hinaus übernimmt das Haus der Familie die Koordination des Rucksack-KiTa-Programms – ein Elternbildungs- und Sprachförderprogramm für Eltern mit Kindern zwischen 4 und 6 Jahren. Zudem bietet das Haus verschiedene pädagogische Qualifizierungen und Fortbildungen im pädagogischen Bereich an, wie beispielsweise die Ausbildung und Fortbildung von Kindertagespflegepersonen, die Einführungskurse für Quik-Kräfte (Quereinsteiger/-innen ohne pädagogische Ausbildung, die in Kitas als Drittkräfte eingesetzt werden) und seit 2019 die berufsbegleitende Weiterbildung „Integrative Erziehung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse“, die es sozialpädagogischen Fachkräften dann ermöglicht, in integrativen Gruppen zu arbeiten.

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