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Grundstein für neue Mensa der Grundschule Isoldestraße gelegt

Braunschweig, 14. November - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Die Grundschule Isoldestraße wird erweitert, umgebaut und saniert. Oberbürgermeister Ulrich Markurth legte am Donnerstag, 14. November, den Grundstein für den Erweiterungsbau, in dem künftig die neue Mensa untergebracht wird.

 

"Braunschweig ist eine wachsende Stadt, die besonders junge Familien anzieht, weil es sich hier gut leben, wohnen und arbeiten lässt", sagt OB Markurth. "Die Wohnbauoffensive der Stadt ist in vollem Gange. Seit 2013 haben wir Baurecht für 6100 neue Wohneinheiten geschaffen. Dieses Wachstum der Stadt, das sich weiter fortsetzen wird, müssen wir mit dem Ausbau der Infrastruktur begleiten. Das gilt insbesondere für Bildung und Erziehung. Wir stehen zu unserem Wort, sanieren und erweitern in großem Umfang Schulen und Kindertagesstätten oder bauen sie neu. Dazu investieren wir erhebliche Summen. Die Grundschule Isoldestraße statten wir mit einem Erweiterungsbau und einer Komplettsanierung für die erheblich steigenden Anforderungen der Zukunft aus."

 

Aktuell ist der Gebäudekomplex als Grundschule mit Ganztagsbetrieb im ersten Jahrgang drei-, in den weiteren Jahrgängen zweizügig in Betrieb. Künftig soll ein vierzügiger Unterricht mit Ganztagsbetreuung möglich sein, da eine annähernde Verdoppelung der Schülerzahlen zu erwarten ist. Hintergrund sind die großen Wohnbauprojekte im Nördlichen Ringgebiet. Der erste Abschnitt im Baugebiet Taubenstraße mit 500 Wohneinheiten liegt im Schulbezirk der Grundschule Isoldestraße. Ein künftiger weiterer Abschnitt des Wohnbaugebiets gehört zum Teil zum Grundschulbezirk, was die Schülerzahl voraussichtlich noch einmal wachsen lässt.

 

Um den steigenden Bedarf an Ganztagsbetreuungsplätzen zu decken, wird im ersten Bauabschnitt die jetzt im alten Schulgebäude untergebrachte Mensa in einen größeren neuen Anbau ausgelagert. Die einstige Lehrküche im Altbau wird zu einer neuen Mensaküche umgebaut.

 

Der Erweiterungsbau kann auch als Aula für Veranstaltungen genutzt werden. Er erhält ein grünes Flachdach und eine überdachte Terrasse. Barrierefreiheit gewährleistet künftig ein Gebäudetrakt mit Aufzug, der außen an ein bestehendes Treppenhaus angebaut wird.

 

In den nachfolgenden Bauabschnitten zwei und drei wird bis 2022 die gesamte Schule grundlegend saniert, von Elektroanlagen und Heizung über die Fachunterrichtsräume bis hin zu den WCs. Der offene Arkadengang im Erdgeschoss wird verglast und geschlossen. Das Datennetz wird auf den aktuellen Stand gebracht, W-LAN flächendeckend vorgerüstet. Die Fassaden werden von außen saniert und die Stahlbetonflächen wieder gestrichen. Auch brandschutztechnisch wird die Schule auf den neuesten Stand gebracht. Beide Schulhofbereiche werden für die inklusive Nutzung hergerichtet. Damit der Schulbetrieb während der Sanierung weitergehen kann, werden zu gegebener Zeit Ersatzräume in Containern auf der vorderen Schulhoffläche errichtet.

 

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 11,4 Millionen Euro. Es ist geplant, die neue Mensa zu den Weihnachtsferien 2020 in Betrieb gehen zu lassen. Danach starten die Sanierungsarbeiten abschnittsweise in den Bestandsgebäuden.