EN

Jasperallee: neue Bäume wurden gepflanzt

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Die Verwaltung hat am 25. März damit begonnen, die 28 Winterlinden in der Jasperallee einzusetzen. Die sogenannte Tilia cordata Erecta gilt als besonders widerstandsfähig und ist weniger anfällig für Blattläuse. Mittlerweile ist die Pflanzung abgeschlossen.

Nachricht vom 19. März

Nachdem in der vergangenen Woche der Füllboden des Mittelstreifens der Jasperalllee im Abschnitt zwischen Moltke- und Kasernenstraße ausgehoben und abtransportiert wurde, wird jetzt ein spezielles Baumsubstrat eingebaut. Durch die abgestimmten Anteile mineralischer und organischer Substanzen sowie die Korngrößenverteilung und das Porenvolumen des Substrates wird der Luft- und Wasserhaushalt verbessert und die Nährstoffversorgung für die Bäume nachhaltig ermöglicht. Zusätzlich werden eine Tiefenbelüftung und eine Bewässerungseinrichtung eingebaut, um gute Anwachsbedingungen insbesondere in den ersten Standjahren zu gewährleisten.

Insgesamt werden bis zu einer Tiefe von 1,5  Metern auf beiden Seiten des Mittelstreifens insgesamt etwa 530 Kubikmeter Substrat eingebaut. Die Winterlinden erhalten somit einen qualitativ hochwertigen, wachstumsfördernden und durchwurzelbaren Raum mit besonderer Bedeutung für eine gesunde Entwicklung.  Die Arbeiten zum Substrateinbau sollen bis Anfang nächster Woche abgeschlossen werden. Direkt danach ist die Pflanzung der 28 Winterlinden geplant.

Nachricht vom 13. März

Derzeit wird auf dem Abschnitt zwischen Moltkestraße und und Kasernenstraße der Boden auf dem Mittelstreifen ausgekoffert. Im nächsten Schritt wird dann das neue Substrat eingefüllt und die Winterlinden können gepflanzt werden. Die 114 Bäume aus einer Baumschule in Bad Zwischenahn wurden heute ausgesucht.

Nachricht vom 1. März 2019

In der Jasperallee beginnen voraussichtlich ab Mitte nächster Woche die Arbeiten zur Neugestaltung des Mittelstreifens im Abschnitt zwischen Kasernenstraße und Moltkestraße/Bismarckstraße. 28 Winterlinden sollen bis spätestens Anfang April dort gepflanzt werden. Dafür wird zunächst der bisherige Füllboden ausgetauscht. Der neue Boden besteht aus mehreren Lagen eines speziellen Pflanzsubstrats, das lagenweise eingebaut wird.

Für die Dauer der Erdarbeiten inklusive der Pflanzungen wird es Park- und Verkehrseinschränkungen in dem Bereich geben. Montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr, also in der Zeit der Bautätigkeit, werden die Parkstreifen in dem genannten Abschnitt nicht nutzbar sein. Parkende Fahrzeuge müssen den Bereich also unterhalb der Woche bis spätestens 7 Uhr morgens verlassen und können ihn erst wieder ab 18 Uhr nutzen. Eine entsprechende Beschilderung wird in den kommenden Tagen aufgestellt, die Regelung wird ab Mittwoch nächster Woche gelten.

Aufgrund des Wegfalls der Parkplätze während den Arbeitszeiten ist es möglich, dass der Verkehr in beiden Richtungen einspurig fließen kann und keine Sperrungen nötig sind. Zwischen 18 Uhr abends und 7 Uhr morgens sowie am Wochenende fließt der Verkehr zweispurig.

Nachricht vom 25. Februar 2019

In Vorbereitung der geplanten Neupflanzung von Winterlinden auf dem Abschnitt des Mittelstreifens der Jasperallee zwischen Bismarckstraße/ Moltkestraße und Kasernenstraße wird die Stadtverwaltung in dieser Woche die Baumstubben, die nach der Entfernung des dortigen Ahornbestandes verblieben sind, mit einer Spezialmaschine ausfräsen. Weiterhin werden zwei Sitzbänke und zwei Abfallbehälter abgebaut und die Litfaßsäule an einen anderen Standort umgesetzt.

Zudem werden aus Verkehrssicherungsgründen drei nicht mehr verkehrssichere Ahorne aus den Abschnitten des Mittelstreifens der Jasperallee zwischen Kasernenstraße und Ring (Altewiekring/Hagenring) gefällt. Sie sind nicht mehr standsicher. Ihre Fällung – unabhängig vom strukturierten, abschnittsweisen Vorgehen der Neugestaltung - hatte die Stadtverwaltung bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Im Zuge der Arbeiten wird es punktuell zu kurzen Teilsperrungen einer Fahrspur der Jasperallee kommen. Eine Durchfahrt wird auf beiden Seiten jedoch durchgehend möglich sein.

Nachricht vom 21. Februar 2019

Die Arbeiten auf der Jasperallee haben begonnen. Am Donnerstag, 21. Februar, wurden die Ahornbäume im Abschnitt zwischen Moltkestraße und Kasernenstraße gefällt. In den kommenden Wochen wird dort neuer Boden eingefüllt und mit Substrat verfüllt. Die neuen Bäume sollen bis Ende März gepflanzt werden. 

Nachricht vom 19. Februar 2019

24 Silberahorne auf der Jasperallee mit überwiegend eingeschränkter Vitalität werden in Kürze durch 28 junge Winterlinden ersetzt. Die Stadtverwaltung setzt damit den Ratsauftrag zur Neugestaltung des Mittelstreifens in einem ersten Schritt auf dem kurzen Abschnitt zwischen Moltkestraße und Kasernenstraße um. Wie Erster Stadtrat Christian Geiger, zuständiger Dezernent für Grünflächen, betonte, sind die neuen Bäume deutlich besser geeignet, sich im Straßenraum zu behaupten. Sie kommen aus einer Baumschule in Bad Zwischenahn und werden vom Fachbereich Stadtgrün und Sport in der nächsten Woche ausgewählt. Bis Ende März sollen sie gepflanzt sein. Geiger zeigte heute bereits eine Aufnahme der Winterlinden, wie sie derzeit noch auf einer Wiese der Baumschule stehen.

Die neuen Bäume werden bereits mit einer Größe von fünf bis sieben Metern nach Braunschweig kommen. Sie sind bereits 25 Jahre alt. „Normalerweise würden wir etwas kleinere und noch jüngere Bäume pflanzen, hier sind es bewusst solche, die im Wachstum schon fortgeschritten sind, damit sie möglichst schnell eine alleeprägende Größe erreichen.“ Winterlinden werden von Experten ausdrücklich für den Straßenraum empfohlen, weil sie stressresistent gegen die Belastungen des Straßenverkehrs sind. Zudem wird vor der Pflanzung der Boden ausgetauscht und mit einem Substrat verfüllt. So erhalten die Bäume optimale Entwicklungsbedingungen und werden viel besser und vor allem nachhaltig wachsen und gedeihen können als frühere Nachpflanzungen. Es sei an vielen Stellen im Stadtgebiet so, dass Bäume auf schlechtem Untergrund stünden, in der Jasperallee seien die Nachteile für das Wachstum allerdings besonders einschneidend. Geiger zeigte Fotos vom Ring in Höhe Husarenstraße, wo vor einigen Jahren ganz ähnlich verfahren worden sei. Auch damals sei vor dem Einpflanzen der jungen Bäume neuer Boden eingefüllt worden. „Die neuen Linden haben sich an dort sehr gut entwickelt.“

Geiger rief noch einmal in Erinnerung, dass Ausgangspunkt des städtischen Vorschlags die zunehmend schlechte Vitalität der meisten Bäume in dem Bereich sei, ihr gebremstes Wachstum, ihre verminderte Biomassenproduktion und die zunehmend eingeschränkte Stand- und Verkehrssicherheit der Bäume. „Wir haben bewusst vor einigen Jahren aufgehört, Bäume zu ersetzen, weil es nicht nachhaltig ist. Wir tun weder dem Stadtklima noch dem Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Jasperallee einen Gefallen, wenn wir weiter immer nur einzelne Bäume rausnehmen, weil sie trotz aller Anstrengungen schließlich nicht mehr überlebensfähig sind.

Diese Situation ist unbefriedigend, und wird sich ohne einen echten Neustart immer weiter verschlechtern. Angesichts der bei einem Sturm völlig überraschend dutzendfach gestürzten Bäume am Hagenmarkt wäre es doch fahrlässig an der Jasperallee nicht zu handeln, jetzt, da gutachterlich belegt ist, wie der Zustand der Bäume und des Bodens ist. Wir wollen stattdessen eine Jasperallee mit jungen, gesunden Bäumen, die dort in den nächsten Jahrzehnten gut und sicher wachsen können. Ich verstehe, dass das Fällen von Bäumen zurecht hinterfragt und nur aus guten Gründen geschehen sollte. Doch ich bin mir sicher, dass die neuen Bäume schon bald nach ihrer Pflanzung genauso akzeptiert werden wie die erfolgreichen Neupflanzungen am Ring.“

Das Vorgehen der Stadt sei vom Gutachter auch ausdrücklich als empfehlenswert und nachhaltig bezeichnet worden. Es irritiere, dass von manchen dennoch gleichsam alles öffentlich in Frage gestellt würde – die Bewertung durch zuständige Behörden und externe Gutachter, das Verfahren, die Kommunikation und sogar die persönliche Integrität der verantwortlich Handelnden.

Geiger weiter: Es gebe sehr vernünftige und intensiv über viele Monate abgewogene Gründe, systematisch vorzugehen und dieser Einschätzung seien Stadtbezirksrat, Fachausschüsse und abschließend der Rat mit deutlichen Mehrheiten gefolgt. „Insofern wundern wir uns sehr, dass einige, die ihre direktdemokratischen Verfahrensrechte ganz besonders einforderten, meinen, ein solcher demokratisch legitimierter Beschluss gewählter Volksvertreter werde nicht akzeptiert, wenn er nicht zum gewünschten Ergebnis führt.“

Stadtbaurat Heinz Leuer wies in diesem Zusammenhang die Vorwürfe der BIBS-Fraktion bezüglich der Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege zu dem Vorhaben als reine Unterstellungen zurück. „Natürlich hat das städtische Referat für Stadtbild und Denkmalpflege dem Ministerium in keiner Weise irgendwelche Aussagen nahegelegt, sondern lediglich die Ratsvorlage zum Thema mit Markierungen zur Information zugesandt. Es ist vollkommen realitätsfremd anzunehmen, die oberste Landesdenkmalschutzbehörde Niedersachsens lasse sich ihre fachliche Einschätzung vorschreiben.“

Die neuen Bäume sollen bis Ende März gepflanzt werden. Dazu werden nach den Fällungen zunächst die Stümpfe entfernt und in der Folge der Boden großräumig ausgetauscht. Auf jeder Seite wird jeweils ein 2,30 Meter breiter Streifen in einer Tiefe von 1,50 Meter mit neuem Substrat aufgefüllt. Dann werden die Bäume dort eingepflanzt. Nach derzeitiger Planung sollen die beiden weiteren Abschnitte für die Jahre 2020 und 2021 analog dem jetzigen Vorgehen erneuert werden. Wenn der erste, kleine Teilabschnitt neu bepflanzt sei, gebe es also ausreichend Zeit, das Ergebnis in Augenschein zu nehmen und zu würdigen.

Im ersten Schritt stehen nun die Fällarbeiten an. Angestrebt wird, diese an einem Tag zu erledigen. Vorgesehen dafür ist der Zeitraum von Mittwoch, 20. Februar, bis Freitag, 1. März. Dafür gilt ab dem 20. Februar auf den Parkstreifen auf beiden Seiten des genannten Abschnitts ein Haltverbot. Damit sich die Fahrzeughalter rechtzeitig darauf einstellen können, wurden bereits am Samstag mit einem Vorlauf von drei Tagen die Haltverbotsschilder aufgestellt. Nach den derzeitigen Planungen ist die Umsetzung der Arbeiten am Donnerstag vorgesehen.

Die Fahrzeughalter werden gebeten, ihre Fahrzeuge aus dem Bereich zu entfernen. Stehen am Tag der Arbeiten dort noch Fahrzeuge, müssen diese kostenpflichtig abgeschleppt werden. Voraussichtlich am Tag nach den Fällarbeiten kann dort wieder geparkt werden, die Haltverbote werden zeitnah aufgehoben.

Die Jasperallee wird zudem am frühen Morgen des betreffenden Tages zwischen Theaterumfahrt und Kasernenstraße in beiden Richtungen gesperrt. In die Kasernenstraße kann aus Richtung Ring noch zugefahren werden. Des Weiteren wird es möglich sein, die Moltkestraße über die Bismarckstraße durch Kreuzen der Jasperallee zu verlassen. Für den Durchgangsverkehr der Jasperallee wird ein Ausweichen über Fallersleber Straße sowie Museumstraße/Georg-Eckert-Straße empfohlen.

Die Busse der Linien 230, 411, 416, 418, 422 und 443 werden an dem Tag kurzfristig in beiden Richtungen ab Staatstheater über Museumstraße, Helmstedter Straße und Kastanienallee umgeleitet. Die Haltestelle Jasperallee stadteinwärts sowie die Haltestelle Kasernenstraße in beiden Richtungen können nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten ersatzweise die Haltestelle Jasperallee auf dem Altewiekring zu nutzen und auf die Durchsagen in den Fahrzeugen und die Hinweise an den Haltestellen zu achten. Da die Buslinie 411 in beiden Richtungen über die Kastanienallee fährt, kann sie die Haltestellen Jasperallee und Kasernenstraße in beiden Fahrtrichtungen nicht bedienen. Die Haltestelle Kastanienallee in Richtung Rathaus wird in die Kastanienallee, Haltestelle der 413, verlegt.

Die Ordnungskräfte versuchen, die Einschränkungen am Tag der Fällung für die Anlieger und die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Fußgänger können die Jasperallee an diesem Tag nutzen. Radfahrer können die Straße passieren, müssen in dem beschriebenen Abschnitt allerdings den Gehweg nutzen und daher schieben. Ansonsten sollten sie die beschriebenen Ausweichstrecken nutzen. Anliegern der Jasperallee im beschriebenen Abschnitt wird geraten, ihre Fahrzeuge im genannten Zeitraum nicht auf ihren Grundstücken zu parken. Sollte jemand dennoch am Tag der Fällungen von seinem Grundstück ausfahren müssen bzw. jemand etwa wegen eines Arztbesuches unmittelbar zu einem Haus in dem Bereich vorfahren müssen, kann dies kurzfristig ermöglicht werden, Stadtverwaltung und Polizei bitten allerdings um Verständnis, dass es zu Verzögerungen kommen kann.

Stadtverwaltung und Polizei appellieren an alle, den Vorgaben der Ordnungskräfte zu folgen, damit die Arbeiten zügig erledigt werden können und das vom Rat beschlossene Vorhaben ohne Störungen umgesetzt werden kann. So können auch die Einschränkungen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Erklärvideo zu den Plänen auf der Jasperallee

Nachricht vom 31. Januar 2019

Die Stadtverwaltung hat eine Stellungnahme der übergeordneten Denkmalschutzinstanz, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, erbeten, ob es von der Praxis des Denkmalschutzes her unbedenklich sei, die Bäume auf der Jasperallee zu ersetzen. Das Ministerium teilt mit Schreiben vom 25. Januar mit, dass aus Sicht der obersten Denkmalschutzbehörde keine denkmalrechtlichen Bedenken an den Plänen einer vollständigen Neupflanzung bestehen. Die entsprechende Mitteilung der Verwaltung an den Planungs- und Umweltausschuss, die auch das Schreiben des Ministeriums enthält, ist hier zu finden:

Zum Hintergrund

Der Rat der Stadt Braunschweig hat in seiner Sitzung Anfang November nach intensiver Debatte der abschnittweisen Neubepflanzung der Jasperallee im Abschnitt zwischen Staatstheater und Ring zugestimmt. 87 Ahorne auf dem zweireihigen Mittelstreifen der Straße, deren Zustand durch einen Gutachter weit überwiegend als "mittel" oder "schlecht" bewertet wurden, sollen in drei Etappen bis 2020 durch Neupflanzungen von 5 bis 7 Meter hohen Linden ersetzt werden. Für das Vorhaben sind 390.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

Ziel ist es, das Erscheinungsbild der für die gesamte Stadt bedeutende Jasperallee in ihrer städtebaulichen Struktur so gut wie möglich mittel- und langfristig zu bewahren. Der Rat folgte der Auffassung der Verwaltung und der Gutachter, dass dies mit der von der Verwaltung vorgeschlagenen Neubepflanzung am besten gelingen kann.

In seiner Einführung betonte Erster Stadtrat Christian Geiger, zuständiger Dezernent für Grünflächen, dass in den vergangenen Jahren vom Fachbereich Stadtgrün und Sport bereits auf unterschiedliche Weise versucht worden war, mit dem zunehmend schlechten Zustand der Bäume umzugehen. Das Nachpflanzen abgängiger Bäume habe aufgrund der Bodenverhältnisse nicht gut funktioniert, die neuen Bäume hätten keine gute Vitalität entwickelt, daher sei die Grünflächenverwaltung dazu übergegangen, die Bäume so gut zu pflegen wie möglich und so lange, wie es die Verkehrssicherheit zugelassen habe. So seien allerdings Lücken entstanden, dies sei dem einzigartigen Ensemble und Alleecharakter der Jasperallee jedoch abträglich. Daher sei dies aus Sicht der Verwaltung nur die zweitbeste Strategie, und man habe eine andere, nachhaltigere Lösung vorgeschlagen.

Geiger betonte, in den vergangenen Monaten habe die Verwaltung intensiv informiert, auf zahlreiche Fragen aus der Öffentlichkeit geantwortet und zusätzliche Informationen, z. B. durch Gutachten, organisiert, und den Abwägungsprozess der Verwaltung so abgesichert. Es habe keine Vorfestlegung der Verwaltung gegeben, vielmehr sei im Spätsommer nach Vorliegen aller Informationen die Verwaltungshaltung von der Dezernentenkonferenz festgelegt worden. Die Stadtverwaltung sei offen und transparent vorgegangen. Er dankte auch denen, die durch kritisches Hinterfragen zur Klärung offener Punkte beigetragen hätten. Geiger unterstrich die Bedeutung des Themas für die Stadtverwaltung. Trotz schwieriger Haushaltslage würden zum Haushalt 2019 drei Millionen Euro zusätzliche Mittel für Bäume und Pflanzen von der Verwaltung vorgeschlagen.

Vielfach war in der öffentlichen Debatte gefordert worden, kranke Bäume lediglich punktuell zu ersetzen, gegebenenfalls auch verbunden mit einem punktuellen Bodenaustausch. Nach Auffassung der Gutachter und der Fachleute aus der Verwaltung fördert jedoch nur ein großflächiger Austausch des Bodens, in dem Bauschutt eingelagert ist, ein nachhaltiges Wachstum. Zudem ist die Linde eine für den städtischen Straßenraum deutlich besser geeignete und widerstandfähigere Baumart als der Ahorn.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im 1. Quartal 2019 beginnen. Der erste Abschnitt wird voraussichtlich der Bereich zwischen Moltkestraße/Bismarckstraße und der Kasernenstraße sein. Die Bäume auf dem Abschnitt der Jasperallee außerhalb des Rings sind in einem guten Zustand und müssen daher nicht ersetzt werden.