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Jugendförderung möchte Europa näher bringen

Braunschweig, 9. Mai 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Die europäische Union hat 2022 „Das Europäische Jahr der Jugend“ ausgerufen (weitere Informationen unter www.ejj2022.de). Es soll die junge Generation auf die Möglichkeiten in Europa aufmerksam machen. Die Jugendförderung der Stadt Braunschweig möchte das Jahr dazu nutzen, Europa allen jungen Menschen egal welcher Herkunft, Schulbildung und sozialen Situation näher zu bringen und gleichzeitig das Angebot an Auslandsaufenthalten erweitern.

Passend dazu hat Dr. Christine Arbogast, Stadträtin für Soziales, Schule Gesundheit und Jugend, pünktlich zum Europatag am 9. Mai die Beitrittserklärung zum Netzwerk „Kommune goes international“ (KGI) unterzeichnet. Das Netzwerk unterstützt Kommunen, die ihre internationale Jugendarbeit ausbauen möchten, mit einem vielseitigen Angebot an Beratung, Vernetzung, Information und Qualifizierung. Ziel ist eine strukturelle Verankerung der internationalen Jugendarbeit in der städtischen Jugendförderung, bei freien Trägern, in Schulen und in der Politik in Braunschweig. „Die internationalen Begegnungen junger Menschen verschiedener Nationen liefern zu einem friedvollen Europa einen elementaren Beitrag“, so Dr. Arbogast.

In den kommenden Wochen soll es zunächst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Angebote in der Stadt geben. Dazu sollen Jugendverbände, Schulen, Vereine, freie Träger etc.  befragt werden. Ziel ist ein alle Bereiche umfassendes Netzwerk mit zentraler Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungsmöglichkeiten für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen aus diversen Arbeitsfeldern. Später wird hierzu auch ein konkretes Beratungsangebot für Jugendliche gehören.

Bisher kann Braunschweig auf über 40 Jahre internationale Jugendarbeit zurückschauen. Jugendaustausche fanden bis 2020 nach Omaha (USA), Kiryat Tivon (Israel) und Kasan (Russland) statt. Als eine von nur drei weiteren Städten in Deutschland hat Braunschweig außerdem das Privileg jedes Jahr einen Jugendaustausch mit Jerusalem auszurichten. Jugendliche leben hier nicht nur bei den Familien im Ausland, sondern nehmen mit ihren Familien auch gleichaltrige Jugendliche aus dem Ausland auf.