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Spatenstich für neue Lungenklinik

Braunschweig, 29. April 2019

Beim symbolischen Spatenstich (von links): Bürgermeisterin Annegret Ihbe, Landtagsabgeordnete und Aufsichtsratsmitglied Annette Schütze, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Markurth, Nie-dersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert und Ratsfrau Christiane Jaschinski-Gaus  (Foto: Klinikum Braunschweig/Peter Sierigk/Weitergabe nicht gestattet)
Beim symbolischen Spatenstich (von links): Bürgermeisterin Annegret Ihbe, Landtagsabgeordnete und Aufsichtsratsmitglied Annette Schütze, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Markurth, Nie-dersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert und Ratsfrau Christiane Jaschinski-Gaus
(Foto: Klinikum Braunschweig/Peter Sierigk/Weitergabe nicht gestattet)

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde am heutigen Montag, 29. April 2019, mit der Errichtung des neuen Regiege-bäudes für die Lungenklinik (Pneumologie) des Klinikums Braunschweig am Standort Salzdahlumer Straße begonnen.

Der knapp 7.000 m² große Neubau wird nach Fertigstellung die Pneumologie mit 89 Betten beherbergen. Das dreigeschossige Gebäude wird in sogenannter Modulbauweise erstellt, d.h. vorgefertigte Segmente werden parallel zu den Fundamentarbeiten produziert, anschließend zur Baustelle transportiert und dort miteinander verbunden. Abschließend wird das neue Gebäude mit einem Verbindungsgang an das restliche Klinikum angeschlossen. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich Ende Mai 2020 erfolgen. Als Errichtungskosten wurden 32,5 Mio. Euro brutto inkl. Außenanlagen prognostiziert.

Für Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, die zusammen mit Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert den ersten Spatenstich setzte, ist das neue Regiegebäude ein Meilenstein auf dem Weg zum Zentralklinikum: „Die Schaffung einer modernen Lungenklinik ist ein wichtiger Schritt. Sie sichert die hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen in Braunschweig und der Region. In Zeiten des Fachkräftemangels braucht es zukunftsweisende Lösungen, die das stationäre und ambulante medizinische Angebot vor Ort umfassend sicherstellen. Braunschweig hat hervorragende Kliniken mit hoch kompetenten Ärztinnen und Ärzten. Ich freue mich, dass wir diese Expertise mit den Krankenhausinvestitionen des Landes zum Wohl der Pati-entinnen und Patienten fördern und unterstützen.“

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Markurth erinnerte an den Grund für den Neubau: „Mit der überraschenden Schließung des St.-Vinzenz-Krankenhauses Ende 2016 kamen neue und unerwartete Herausforderungen auf das Klinikum zu. Durch den Aufbau einer eigenständigen Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin hat das Klinikum die medizinische Versorgung der Braunschweiger Bevölkerung auch auf diesem Gebiet gesichert. Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten meinen Dank aussprechen.“

„Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades der Module kann im Vergleich zur konventionellen Bauweise viel Zeit gespart werden. Dank der Verkürzung der Bauzeit vor Ort kann der Klinikbetrieb weitgehend ungestört weitergeführt werden“, erläuterte Dr. Andreas Goepfert die Vorzüge dieser Bauweise. Besonders freute sich Privatdozent Dr. Thomas Fühner, Chefarzt der Lungenklinik, über den Neubau: „Mein Team und ich freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen Gebäude modernste Räumlichkeiten bekommen werden, in denen wir lungenerkrankten Menschen eine weiterhin bestmögliche Versorgung auf höchstem Niveau sichern können.“

Die Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin bietet lungenerkrankten Menschen eine bestmögliche Versorgung auf höchstem Niveau und ist auf sämtliche Behandlungen von Lungenerkrankungen spezialisiert. Hierzu gehören u.a. die Diagnose und Behandlung von Verengungen der Atemwege (COPD), Asthma Bronchiale sowie infektiöse und chronische Lungenerkrankungen. Darüber hinaus ist die Klinik als zertifiziertes Lungenkrebszentrum Bestandteil des Cancer Center Braunschweig. In einem eigenen Schlaflabor werden Schlafstörungen diagnostiziert und entsprechende Therapien eingeleitet.

Aktuelle Zahlen-Daten-Fakten zum Klinikum:

Mit 1.475 vollstationären Planbetten sowie 24 teilstationären Planbetten und fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (4.780 incl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig einer der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung auf universitären Niveau die Region Braunschweig mit rund 1,2 Million Einwohnern. Mit 21 Kliniken, 10 selbständigen klinischen Abteilungen und 7 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 65.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.

Drei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum:

• Klinikum Holwedestraße

• Klinikum Salzdahlumer Straße

• Klinikum Celler Straße und das Ambulante Rehabilitationszentrum in der Nîmes Straße.

Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro pro Jahr. Als bedeutender Auftraggeber für Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen, Investitionen bei Geräten und IT und sonstigen Dienstleistungen vergibt es Aufträge im Umfang von über 80 Mio. Euro jährlich. In den verschiedenen Berufsgruppen arbeiten rund 540 Ärzte und 2.150 Pflegekräfte sowie 550 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst, 490 in den sonstigen Diensten (Verwaltung, Wirtschaft, Technik etc.) und 260 Auszubildende.

Künftige Lungenklinik am Klinikum Braunschweig  (Klinikum Braunschweig/Decker Architekturen & Ingenieure BDA)
Künftige Lungenklinik am Klinikum Braunschweig
(Klinikum Braunschweig/Decker Architekturen & Ingenieure BDA)

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