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Positive erste Bilanz der MuseumsCard Braunschweig

Braunschweig, 9. Dezember - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Bereits seit einem Jahr gibt es die MuseumsCard Braunschweig, ein gemeinsames Angebot der sieben größten Braunschweiger Museen und Ausstellungs-häuser. Das Jubiläum bietet den Anlass, im Rahmen einer neu gestalteten Kampagne unter dem Motto „Sieben auf einen Streich!“ auf die MuseumsCard und die herausragende Museumslandschaft in Braunschweig hinzuweisen.

Zum Jahrestag der Museumscard äußerte sich der Direktor des Herzog Anton Ulrich - Museums Dr. Thomas Richter: „Nach einem Jahr MuseumsCard in Braunschweig zeigt sich bereits, dass ein attraktives Instrument gefunden wurde, um die Vielfalt unserer Museumslandschaft als überregional konkurrenzfähiges Leistungsmerkmal noch erfolgreicher zu etablieren“. Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig, betonte vor allem die positive Zusammenarbeit: „Die Museumslandschaft und die kulturelle Vielfalt in Braunschweig sind herausragend, das erfolgreiche Kooperationsprojekt der MuseumsCard bestätigt die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit der kulturellen Akteure innerhalb Braunschweigs.“

Die Card zeigt dabei besonders deutlich, dass sich die braunschweigische Museumslandschaft an ein breites Publikum richtet: Von der frühneuzeitlichen Kunst bis zu internationaler Gegenwartskunst, von der Naturkunde bis zur Stadtgeschichte Braunschweigs und vom Wohn- und Regierungssitz der Braunschweigischen Herzöge bis zu zeitgenössischer Fotografie decken sie ein großes Spektrum unterschiedlicher Interessen ab. Nicht nur die jeweiligen Dauerausstellungen laden zum Sehen, Schauen, Erfahren und Lernen ein. Regelmäßige Sonderausstellungen in den teilnehmenden Museen runden das abwechslungsreiche Angebot der Häuser ab.

Die MuseumsCard kann für 22 Euro erworben werden, dafür erhalten Inhaberinnen und Inhaber einmalig freien Eintritt in alle Häuser sowie für ein Jahr ermäßigten Eintritt bei beliebig vielen Folgebesuchen in den sieben beteiligten Einrichtungen. An dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen sich die drei Niedersächsischen Landesmuseen in Braunschweig, das Braunschweigische Landesmuseum, das Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatlich Naturhistorische Museum sowie das Städtische Museum, das Schlossmuseum, der Kunstverein und das Museum für Photographie Braunschweig. Im ersten Jahr haben bereits viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger und Gäste der Stadt die Chance genutzt, sieben Museen für einen Preis zu besuchen.

Die MuseumsCard ist personalisiert und nicht übertragbar. Sie ist in allen teilnehmenden Häusern sowie der Touristinformation erhältlich. Die MuseumsCard kann auch als Gutschein erworben und an Dritte verschenkt werden, zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk. Weitere Informationen rund um die MuseumsCard Braunschweig sowie alles Wissenswerte zu den einzelnen Häusern im Folgenden sowie unter: www.braunschweig.de/museumscard.

Die teilnehmenden Einrichtungen im Überblick:

Städtisches Museum Braunschweig

Das Städtische Museum besitzt eine umfassende Universalsammlung. Schwerpunkte sind Malerei und Grafik des 19. Jahrhunderts (u.a. Werke von Carl Spitzweg und Max Klinger), ethnologische Highlights (u.a. aus Altamerika) und eine große Musikinstrumentensammlung (u.a. mit berühmten Steinweg-Klavieren wie dem Clara-Schumann-Flüge). Das Städtische Museum bietet die vielleicht bequemste Weltreise der Welt.

Braunschweigisches Landesmuseum

Das Braunschweigische Landesmuseum hat seinen Hauptsitz in einem der bedeutendsten klassizistischen Bauten Braunschweigs, direkt am Burgplatz im malerisch-historischen Herzen der Stadt. Nur 15 Minuten Fußweg entfernt erwarten Sie im Klosterensemble Hinter Aegidien die Geschichte der Benediktiner in Braunschweig um 1500 und ein Jüdisches Museum. Aber auch ein Ausflug ins nahe Wolfenbüttel lohnt sich: Das Landesmuseum präsentiert dort in der Herzoglichen Kanzlei aus dem 16. Jahrhundert eine spannende Ausstellung zur Urgeschichte im Braunschweiger Land.

Museum für Photographie Braunschweig

Das Museum für Photographie Braunschweig zeigt internationale zeitgenössische Fotografie und präsentiert schwerpunktmäßig wichtige künstlerische Positionen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie Projekte zum Sammlungsbestand. Dieser umfasst Fotografien aus dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Als Ort der Debatte beleuchtet es damit die aktuellen künstlerischen Praktiken des Mediums aus dem Verständnis der historischen und sozialen Gebrauchsweisen sowie der heutigen Rolle der Fotografie in den Medien.

Herzog Anton Ulrich-Museum

Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den 20 bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Auf 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden rund 4.000 Werke aus 3.000 Jahren präsentiert – Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Die Liste der ausgestellten Künstler liest sich wie ein „Who is Who“ der Kunstgeschichte: Rubens, Rembrandt, Vermeer, Cranach, Dürer, Giorgione, Holbein, tom Ring oder Permoser sind nur eine Handvoll der namhaften Meister, die sich in den Braunschweiger Kunstsammlungen finden lassen.

Staatliches Naturhistorisches Museum

Das Staatliche Naturhistorische Museum wurde 1754 als Herzoglich-Braunschweigisches Naturalienkabinett der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist ein Kind der Aufklärung und fühlt sich dieser Tradition verpflichtet. Heute versteht es sich auch als Naturkundezentrum über die Braunschweiger Region hinaus. Mit rund 440.000 Objekten zählen die Sammlungen des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig zu den drei größten naturkundlichen Sammlungen Niedersachsens.

Kunstverein Braunschweig

Der Kunstverein Braunschweig, gegründet im Jahr 1832, gehört heute zu den renommiertesten Kunstvereinen Deutschlands. In jährlich acht Einzel- oder Gruppenausstellungen präsentiert der Kunstverein bedeutende Positionen internationaler Gegenwartskunst. Die Förderung junger Positionen im Diskurs zeitgenössischer Kunst ist sein vorrangiges Ziel. Der Kunstverein Braunschweig versteht sich als lebendiger Ort des Austausches und Dialogs.

Schlossmuseum Braunschweig

Auf rund 880 Quadratmetern Ausstellungsfläche lässt das im Jahr 2011 eröffnete Schlossmuseum einen Teil des Welfenschlosses zu der Zeit Herzog Wilhelms wiedererstehen. Repräsentative Räume des einstigen Wohn- und Regierungssitzes der Braunschweiger Herzöge wurden rekonstruiert und mit originalen Möbeln, Gemälden und Kunstgegenständen ausgestattet. Wechselnde Sonderausstellungen widmen sich ausgewählten Themen der Schlossgeschichte.