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Erweiterungsbau an der Neuen Oberschule

Braunschweig, 07. Mai 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Das Gymnasium Neue Oberschule (NO) wird erweitert. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat dazu am Dienstag, 7. Mai, den Grundstein gelegt. Der dreigeschossige Bau aus Holzmodulen wird im ersten Bauabschnitt elf Unterrichtsräume umfassen. Steigende Schülerzahlen und die Rückkehr zur gymnasialen Schulzeit von neun Jahren („G 9“) machen die neuen Räume erforderlich. An der NO wird es ab kommendem Schuljahr fünf Klassenzüge geben. Außerdem müssen die Jahrgänge fünf und sechs nach der Aufgabe der Außenstelle Bültenweg untergebracht werden.

„Die Schülerzahlen wachsen schnell, und entsprechend schnell müssen wir darauf reagieren“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Weil die Zeit für eine herkömmliche Planung und Bauausführung zu knapp ist, beschreiten wir in diesem Jahr erstmalig den Weg, den Bedarf mit einem Gebäude in modularer, vorgefertigter Holzrahmenbauweise zu decken und damit die Planungs- und Realisierungszeiträume deutlich zu verkürzen. Der Modulbau kann schneller errichtet werden.“

Der Modulbau mit elf Unterrichtsräumen und Nebenräumen im ersten Bauabschnitt wird auf dem Grundstück Beethovenstraße/Ecke Mendelssohnstraße errichtet, und befindet sich somit in unmittelbarer Nähe zur NO. Zu den Unterrichtsräumen und dem Raum für die Ganztagsbetreuung kommen eine Lehrerstation, WC’s und Nebenräume, z. B. für Technik. In den Folgejahren erhöht sich jährlich der Raumbedarf, da die Fünfzügigkeit aufwächst und das Gymnasium wieder einen 13. Schuljahrgang haben wird. Dieser Raumbedarf soll mit sukzessiven Erweiterungen des Modulbaus gedeckt werden.

Das Gebäude wird rund 4,14 Millionen Euro kosten. Durch die angespannte Situation am Baumarkt, insbesondere bei den Ausbaugewerken, wird sich die Fertigstellung vom Schuljahresbeginn in den September verschieben. Ein dauerhafter Erweiterungsbau wird derzeit geplant und steht erst in einigen Jahren zur Verfügung.

Die Schülerzahlen im Sekundarbereich I (Klassen 5 bis 10) an den Braunschweiger Gymnasien sind bereits in den vergangenen Jahren gestiegen. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung und der geplanten Baugebiete ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Dies zeigt die aktuelle Entwicklung: In den jüngeren Schuljahrgängen 5 bis 7 werden im Schuljahr 2018/2019 zwischen 1.040 und 1.114 Kinder im jeweiligen Schuljahrgang beschult, in den höheren Schuljahrgängen 8 bis 10 sind es 909 bis 987. Im Sekundarbereich II kommt mit der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren ein weiterer Jahrgang ab dem Schuljahr 2020/2021 hinzu. Dies hat zur Folge, dass die Schülerzahlen an den Braunschweiger Gymnasien insgesamt von 7.928 in diesem Jahr auf insgesamt über 9.000 und perspektivisch im Jahr 2030 sogar auf über 10.000 steigen könnten.

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