EN

OB: "Großartige Nachricht für die Region!"

Braunschweig, 10.06.2020 - Referat Kommunikation

Der Bund hat zugesagt, den geplanten Radschnellweg zwischen Braunschweig und Salzgitter-Thiede über Wolfenbüttel mit 13 Millionen Euro zu fördern. Der Regionalverband Braunschweig hatte die Mittel in Abstimmung mit den drei beteiligten Kommunen beantragt. Der Y-förmige Radschnellwegverbindung soll insgesamt rund 18 Kilometer lang werden und die Innenstädte Braunschweigs und Wolfenbüttels sowie das VW-Werk in Richtung Salzgitter-Thiede miteinander verbinden. Die bauliche Umsetzung erfolgt erst nach Abschluss einer voraussichtlich rund drei Jahre andauernden Planungsphase - also nicht vor dem Jahr 2023.  

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth freut sich über die Entscheidung des Bundes. „Das ist eine großartige Nachricht - gerade in diesen Zeiten. Der Bund steht zu seiner Ankündigung, Investitionen zu ermöglichen und ökologische Mobilität der Zukunft zu fördern. Der Radweg über Wolfenbüttel nach Salzgitter wird ein großer Sprung nach vorn für die Mobilität in unserer Region. Wir können nun endlich in die weitere Planung einsteigen. Und natürlich rechnen wir auch mit Unterstützung für den Radschnellweg nach Wolfsburg, den wir ebenfalls voranbringen.“

Weitere, allgemeine Informationen zu Radschnellwegen: 

  • sie sind in der Regel über 10 Kilometer lang;
  • werden Prognosen zufolge bis zu 2000 Mal am Tag genutzt
  • sind in der Regel zwischen drei (einspurig) und vier (zweispurig) Meter breit
  • sind von anderen Verkehrsmitteln getrennt
  • haben prognostiziert mindestens 2000 Fahrradfahrten täglich
  • haben sichere und komfortable Kreuzungspunkte
  • haben eine hohe Belagsqualität 
  • alle Steigungen werden flach gehalten