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17 Ahorne werden ab Dienstag gefällt

Braunschweig, 06. Mai 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Der abgesperrte Bereich auf der Jasperallee. (© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattet)

Die Stadtverwaltung hat in der vergangenen Woche wie angekündigt Zugversuche an 31 Ahornen auf der Jasperallee in den Abschnitten innerhalb des Rings durchführen lassen. Anlass war, dass bei einem Sturm am 23. April ein großer Silberahorn umgefallen war und eine Radfahrerin verletzt hatte. 

Die Ergebnisse der Zugversuche liegen jetzt vor und sind von der Verwaltung bewertet worden. Demnach empfiehlt der Gutachter die Fällung von 17 der untersuchten Ahorne, da sie nicht mehr ausreichend standsicher sind. Acht davon sollen nach seiner Empfehlung umgehend gefällt werden, da sie im Fall von starker Windeinwirkung jederzeit umstürzen könnten. Die verbleibenden neun sollten innerhalb der kommenden zwei Wochen gefällt werden.

Für die anderen untersuchten 14 Bäume empfiehlt der Gutachter weitere Zugversuche in den kommenden Jahren, jeweils in unterschiedlichen Intervallen. Untersucht wurden nicht alle etwa 60 Ahorne, die nach den Fällungen vom März noch im Bereich innerhalb des Rings der Jasperallee stehen, sondern nur die größeren, von denen eine erhebliche Gefahr ausgehen könnte, falls sie umfielen.

Die Stadtverwaltung wird als Konsequenz aus den Gutachterempfehlungen die ersten acht Bäume bereits morgen früh fällen, die übrigen neun am Donnerstag oder Freitag. Es ist nur mit jeweils kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Dauerhafte Sperrungen der Fahrbahnen und Parkplätze sind absehbar nicht zu erwarten. Bis zur Vornahme der Fällungen wird an die Passanten appelliert, den gesperrten Bereich des Mittelstreifens nicht zu betreten.

Durch die nun nötigen Fällungen wird sich das Bild einer durch Lücken beeinträchtigten Allee in diesem Bereich deutlich verstärken. Bisher war vorgesehen und vom Rat beauftragt, die Bäume in den weiteren Abschnitten zum Ring hin und am Theater in den Jahren 2020 und 2021 zu fällen und die jeweiligen Bereiche neu zu bepflanzen.

Vor dem Hintergrund der neuen Entwicklung hält es die Verwaltung nunmehr für sinnvoll, die weiteren Abschnitte vorzuziehen und möglichst rasch neu zu bepflanzen, und zwar bereits vollständig im Herbst, analog dem Abschnitt zwischen Moltkestraße und Kasernenstraße. Dies ist nach Einschätzung der Verwaltung auch möglich.

"Durch das Vorziehen der ohnehin vorgesehenen restlichen Neupflanzungen auf den Herbst 2019 ergibt sich deutlich schneller wieder ein einheitliches Alleebild. Der bereits neugestaltete Abschnitt der Jasperallee zeigt, dass das Konzept der Verwaltung sich bereits bewährt hat. Außerdem wird eine mehrfache Belastung der Anwohner durch die nun empfohlene Erledigung der restlichen Pflanzarbeiten in einem Zuge vermieden", sagte Erster Stadtrat Christian Geiger, zuständiger Dezernent für Stadtgrün.

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