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Dafür stehe ich:

Wohnen und Gewerbe

Braunschweig ist eine wachsende Stadt. Flächen für Wohngebiete werden im Stadtgebiet zunehmend rar. Mit Hochdruck arbeitet die Stadtverwaltung daran, neue Wohngebiete zu entwickeln, Bebauungspläne aufzustellen und Wohnbauprojekte privater Träger zügig und gut zu begleiten. Für 6.000 Wohneinheiten schaffen wir bis 2020 Planungsrecht. Das Ergebnis kann man sehen: Überall in der Stadt entstehen derzeit neue Wohnprojekte. Aufgrund der Flächenknappheit spielt Nachverdichtung eine große Rolle.

Wichtig ist mir dabei: Auch Menschen mit geringem Einkommen sollen eine Chance auf eine bezahlbare Wohnung haben. Deshalb gibt es auch bei Neubauprojekten privater Investoren entsprechende Vorgaben. Bezahlbares Wohnen wird von der Stadt gefördert. Zukunftsfähigkeit erhalten wir auch mit der Ausweisung von Gewerbegebieten. Weil es kaum noch Flächen im Stadtgebiet gibt, prüfen wir gemeinsame Projekte mit unseren Nachbarn.

Mobilität

Eine dynamische Region benötigt einen leistungsstarken Öffentlichen Nahverkehr, der die Menschen schnell und verlässlich von A nach B bringt. Hier hat Braunschweig nach wie vor Nachholbedarf. Deswegen haben wir ein Großprojekt zum Ausbau unserer Stadtbahn gestartet. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren wir sechs mögliche Streckenverlängerungen bzw. neue Trassen.

Zudem fahren Busse und Bahnen jetzt in höherer Taktung. Der Nahverkehr in der Region wird weiter verbessert. Dafür erhalten wir seit 2016 viel mehr Geld vom Land. Der Fahrradverkehr wird weiter gefördert, das betrifft auch regionale Verbindungen. Angesichts steigender Standards bezüglich der Luftqualität in den Städten geht es um einen guten Mix aller Verkehrsarten: PKW, ÖPNV, Fahrradfahrer, Fußgänger. Das gilt auch für unsere eigene, dienstliche Mobilität, die wir umweltfreundlicher und flexibler gestalten wollen.

Schulen und Kinderbetreuung

Mehr Betreuungsplätze in Krippen, Kindergärten und im Schulkindbereich sollen ebenso wie der Ausbau von Schulen für den Ganztagsbetrieb die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser ermöglichen. Auch die millionenschwere Sanierung von Schulen bleibt eine planerische und finanzielle Daueraufgabe. All das erfordert eine Priorisierung der Bauprojekte und kann auch nur gelingen, wenn wir qualifiziertes Personal finden. Das gilt für die Architektinnen und Architekten, die Schul- und Kitabauten planen, ebenso wie für Erzieherinnen und Erzieher, die sich um die Jüngsten kümmern. Eine Herausforderung angesichts des Fachkräftemangels.

Stadtentwicklung

Was sollen die Schwerpunkte unserer Stadtentwicklung bis 2030 sein? Wie wollen wir künftig leben, was soll sich verändern und wo? Dies sind einige der Zukunftsfragen, die wir seit 2015 in einem umfangreichen und in Braunschweig bisher einmaligen Beteiligungsprozess („Denk Deine Stadt“) mit den Bürgerinnen und Bürgern und allen Partnern und Institutionen der Stadtgesellschaft diskutiert haben. Ergebnis ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept, das einen Rahmen für künftige Entscheidungen gibt. Es liegt seit 2018 vor. Die Umsetzung läuft. Einige der zahlreichen Projekte, wie die Planungen zum Stadtbahnausbau oder zum großen Entwicklungsprojekt „Bahnstadt“, haben schon begonnen, weitere folgen in den nächsten Jahren.

Haushalt

Wir investieren seit Jahren in die kommunale Infrastruktur, insbesondere im Bildungsbereich. Viele Veränderungen, z. B. die Digitalisierung, müssen wir als Kommune mitgestalten, damit Braunschweig zukunftsfähig bleibt. Wenn wir Investitionen aufschieben, wird das unsere Stadt zurückwerfen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass der städtische Haushalt nicht zu stark belastet wird. Wir profitieren zwar von Rücklagen, doch müssen wir ein wachsames Auge auf unsere Ausgaben werfen. Denn die Einnahmeseite, nicht zuletzt die Gewerbesteuer, entwickelt sich nicht so positiv wie erwartet. Neue Aufgaben, die gesetzlich vorgegeben sind, für die wir jedoch nicht oder unzureichend kompensiert werden, belasten den Haushalt. Deshalb habe ich einen Modernisierungs- und Haushaltsoptimierungsprozess gestartet, bei dem wir nach Effizienz- und Einsparpotentialen suchen und unsere Abläufe effektiver gestalten wollen.

Regionale Kooperation

Ein gutes Miteinander ist mir wichtig – das betrifft die Menschen in Braunschweig ebenso wie die Städte und Gemeinden in unserer Nachbarschaft. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Region habe ich viele Projekte und Initiativen angestoßen. Der Regionalverband, die Allianz für die Region und das Amt für Regionalentwicklung unterstützen uns, damit wir als Region unsere Interessen bündeln und stärker wahrnehmbar sind.