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Ferien außerhalb Braunschweigs

Kurze Beschreibung der Berufspraktikantenstelle:

FaBS befasst sich mit der Durchführung von städtischen Ferienfreizeitmaßnahmen in allen Ferien des Jahres.

  • Osterfreizeit (8 Tage) im Schullandheim in Norderney
  • Familienfreizeit (8 Tage) in den Festgebäuden des Kinder- /Jugendzeltplatzes Lenste
  • Sommerfreizeit (19 Tage) in den Zelten in Lenste
  • Herbstfreizeit (8 Tage) im Schullandheim im Harz
  • Winterfreizeit (8 Tage) im Schullandheim im Harz

Die Klientel setzt sich aus Kindern im Alter von 7-16 Jahren zusammen, welche vor allem aus Braunschweig kommen, in Ausnahmefällen auch von auswärts.

Die Teilnehmer setzen sich aus ca. 300 Kindern im Sommer und ca. 40 Kindern auf den Kleinfreizeiten im Alter von 7-16 Jahren zusammen.

Da für Bedürftige (Braunschweig-Pass-Besitzer*innen …) viele Ermäßigungsmöglichkeiten für Braunschweiger Kinder bestehen, gehören ca. 50% der Kinder/Jugendlichen zum Klientel des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.

Gesetzliche Grundlagen:

Die gesetzlichen Grundlagen sind im SGB I § 8 (Kinder- und Jugendhilfe) und explizit im KJHG § 11 Abs. 3 (Jugendarbeit) verankert.

Grundlagen des Handlungsbedarfs:

Gruppenpädagogischer Ansatz:

  • Förderung des sozialen Lernens in der Gruppe
  • Andere Erziehungsstile erfahren lernen
  • Durchsetzungsfähigkeit in der Gruppe erlernen/verstärken
  • Kooperationfähigkeit/-fertigkeit erlangen
  • Gesellschaftskonforme Konfliktlösungsstrategien entwickeln/internalisieren
  • Ich-Stärkung fördern

Weiterer Handlungsbedarf:

  • Erholungseffekt für Kinder
  • Gesundheitsaspekt
  • Preiswerte Freizeiten für benachteiligte Kinder
  • Alternative Freizeitaktivitäten kennenlernen (Sport, Theater, Basteln, ...)
  • Kreativität fördern
  • Urlaub von zu Hause/Schule

Hilfs-und Beratungsangebote/Möglichkeiten:

Formale Hilfs- und Beratungsangebote/Möglichkeiten:

  • Gespräche mit Erziehungsberechtigten (Beratung)
  • Betreuer sind Elternersatz vor Ort (Vorbildfunktion), kommen direkt mit den Problemen der Kinder/Jugendlichen in Kontakt und müssen versuchen, mit ihnen zufriedenstellende Lösungen zu entwickeln.

Vorgesehene Arbeits- und Lernfelder des Praktikanten/ der Praktikantin im Jugendamt:

  • Struktur des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie kennenlernen
  • Finanzielle und institutionelle Voraussetzungen für die Arbeit kennenlernen
  • Praktische Aspekte der Arbeit kennenlernen (Vorplanung, Organisation, Verwaltung, Einkauf, Beschaffung- und Bedarfsplanung)
  • Auswahl und Schulung der Betreuer

Vor Ort (auf dem Kinder- und Jugendzeltplatz in Lenste):

  • Pädagogische Arbeit mit der Klientel
  • Unterstützung konformen oder Unterbindung gesellschaftlich unkonformen Verhaltens
  • Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit anderen Erwachsenen (Betreuungskräfte, Wirtschafts- und Zeltplatzleitung, Freizeitleitung, technischer Dienst, ...)
  • Unterstützung des animatorischen Bereichs durch Aktionen
  • Reflexion der Arbeit: jeden Abend 45 Minuten

Begründung der erforderlichen sozialarbeiterischen Qualifikation in dem Arbeitsfeld:

Entsteht aus dem Klientel, das defizitäre Lebensumstände aufweist.

Sozialarbeiter sollten in der Lage sein, Kinder und Jugendliche:

  • im kreativen Bereich zu fördern und zu unterstützen,
  • in ihrer Identitätsfindung zu fördern und die Ich-Stärkung des Klientels zu erreichen,
  • das Aushalten von Konflikte zu ermöglichen und adäquate Lösungsstrategien zu entwickeln,
  • gesellschaftskonformes Verhalten zu vermitteln, ohne dabei die Kritikfähigkeit des Einzelnen zu vernachlässigen,
  • Möglichkeiten und Grenzen der freien Entfaltung der Persönlichkeit aufzuzeigen,
  • in ihrem sozialen Lernen (in der Gruppe) zu unterstützen,
  • in ihrem Verlangen nach Erholung, Entspannung und sinnvoller Freizeitgestaltung zu unterstützen und zu fördern.