Menü und Suche

Spielstube Hebbelstraße

Spielstube Hebbelstraße

Spielstube Hebbelstraße

Kurzdarstellung

Die Einrichtung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig “Spielstube Hebbelstraße“ befindet sich in einem sozialen Brennpunkt. Ein hoher Anteil der Besucher*innen sind ausländische Mitbürger*innen und Angehörige ethnischer Minderheiten, wie Sinti und Roma sowie Übersiedler und Aussiedler aus dem russischen und polnischen Sprachraum. Auftrag der Spielstube ist es, den Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohnern der ehemaligen Obdachlosensiedlung und ihrem Umfeld, Freizeit-, Bildungs- und Lebenshilfen zu gewähren. Bedingt durch die latent konfliktträchtigen Sozialstrukturen innerhalb der Siedlung begründet sich das Hauptziel der Arbeit darin, negativen Sozialisationsfaktoren entgegen zu wirken, individuelle psychosoziale Defizite aufzuarbeiten und soziale Kompetenzen zu fördern.

Profil der Einrichtung    

  • Offene Tür und Gruppenarbeit
  • Jungen- und Mädchenarbeit
  • Begleitende Hilfe in Erziehungsfragen
  • Individuelle schulische Förderung und allgemeine Bildungshilfe
  • Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit

Schwerpunkte            

  • Allgemeine Förderangebote für Menschen aus bildungsfernen Schichten
  • Integrative Hilfen für Besucher*innen mit Migrationshintergrund
  • Hilfe im Kontakt mit Institutionen, Behörden, etc.
  • Stärkung sozialer und erzieherischer Kompetenzen

Offene Bereiche für Kinder u. Jugendliche        

  • Heranführung an sinnvolle PC- und Internetnutzung
  • Spiel-, Sport- und allgemeine Freizeitangebote
  • Kinderbücherei, Hebbel-Kino, Disco, Frühstücks- und Kochangebote
  • Aufbau belastbarer Vertrauensbeziehungen zwischen Besucherinnen/Besuchern und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern als Kernkompetenz Sozialer Arbeit

Kinderkulturarbeit    

  • Sprachförderung
  • Förderung handwerklicher Geschicklichkeit und gestalterischer Ausdrucksformen
  • Besuch von Kultur- und Erlebnisstätten im gesamten Stadtgebiet

Besonderheiten      

  • Im Stadtteil vernetzte Ferienprogramme in der gesamten Ferienzeit
  • Erlebnispädagogische Tagesfahrten und Wochenendfreizeiten
  • Gesundheitsarbeit und Ernährungsberatung
  • Raumvermietung für private Feiern an Bewohner des Stadtteils
  • Faschingsfeiern, Halloweenpartys und Laternenumzügen

Kooperation/Stadtteilorientierung                        

  • Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement, der evangelischen Kirchengemeinde im westlichen Ringgebiet und dem Mehrgenerationenhaus
  • Kooperation mit der Nibelungen Wohnbau und dem Fachbereich Soziales und Gesundheitsarbeit
  • Teilnahme an der Stadtteilkonferenz
  • Braunschweiger Tafel
  • ProAktiv-Center, Projekt Löwenhertz
  • Kindertagesstätten Christian-Friedrich- Krull-Straße und Schwedenheim
  • Förderverein Hebbelstraße

Kooperation mit Schule                                          

  • Kooperationspartner nach dem Braunschweiger Modell mit vierGruppen an der OGS-Altmühlstraße 

Rechtliche Grundlagen

  • 1 SGB VIII
  • 9 SGB VIII
  • 11 SGB VIII
  • Rahmenkonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Braunschweig

Zielgruppe 

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren aus der Siedlung und den angrenzenden Wohngebieten.

Personal                      

Das Team in der Spielstube besteht aus vierhauptamtlichen Mitarbeitern (drei Sozialpädagogen und einer Erzieherin), einer Sozialpädagogin/einem Sozialpädagogen im Anerkennungsjahr, je einer BFD- und FSJ-Kraft und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Die Arbeit als Kooperationspartner der OGS leisten wir mit vier Erzieherstellen und vier Stadtangestellten.

Einzugsgebiet:

Der Einzugsbereich der Einrichtung umfasst im Wesentlichen die Sozialräume der Stadtteile südwestliches Ringgebiet und östliche Weststadt, einige Besucher kommen aus angrenzenden Stadtgebieten und der Innenstadt.