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Parkrundgang

In 1 Stunde entdecken Sie auf 3 km die „grüne Lunge“ der Löwenstadt. Dieser Rundgang führt Sie vom Residenzschloss über verschiedene Parks und Museen bis hin zum Magniviertel, welches Sie zu einem Einkaufsbummel inmitten historischer Fachwerkbauten und verträumter Straßen einlädt.

Residenzschloss

Das klassizistische Braunschweiger Residenzschloss wurde von 1831 bis 1841 nach Plänen von Carl Theodor Ottmer errichtet, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich 1960 vollständig abgetragen. Im Jahr 2006, 46 Jahre nach dem Abriss, wurde die Hauptfassade samt Schlossvolumen mit mehr als 600 Originalteilen anhand alter Pläne und historischer Fotos in ursprünglicher Größe und am historischen Platz weitgehend originalgetreu wiedererrichtet. Im benachbarten Einkaufszentrum „Schloss-Arkaden“ entstanden ca. 150 Geschäfte und Restaurants. Wie bei dem historischen Schloss, steht auf dem Portikus des Residenzschlosses eine Wagenlenkergruppe. Sie ist die größte Quadriga Europas, mit der Stadtgöttin Brunonia als Wagenlenkerin. Die Gruppe aus Siliziumbronze ist mehr als neun Meter hoch, 7,5 m breit, und 9,5 m lang und wiegt 25,8 Tonnen. Die Quadriga kann über eine Besucherplattform besichtigt werden. Der Aufstieg befindet sich rechts vom Portikus. Besichtigungen sind im Sommer von 10 bis 20 Uhr und im Winter von 10 bis 16.30 Uhr möglich. Die beiden Reiterstandbilder auf dem Schlossplatz stellen Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig (1735-1806) und seinen Sohn Friedrich Wilhelm (1771-1815) dar.

Staatstheater Braunschweig

Staatstheater

Das 1859 bis 1861 im florentinischen Renaissancestil erbaute Staatstheater ist ein Vierspartenhaus mit durchschnittlich 30 Premieren in der Spielzeit und einem abwechslungsreichen Konzertprogramm. Neben dem Großen Haus am Steinweg verfügt es über zwei weitere Spielstätten: das Kleine Haus, das seit 1996 am Magnitorwall situiert ist, und seit 1984 Haus III im Magniviertel.

Theaterpark

Theaterpark

Das Gelände des heutigen Theaterparks war bis Ende des 18. Jahrhunderts ein Teil der 1692 angelegten barocken Stadtbefestigung. 1802 kaufte ihn die damalige Herzogin Augusta. Als englische Prinzessin ließ sie sich nach dem Vorbild ihrer Heimat auf private Kosten die Wallanlagen zu einer prachtvollen landschaftlichen Parkanlage für sich und ihre Untertanen umgestalten. Mit dem Bau des Staatstheaters 1859 wurde der herzogliche Park in den Theater- und den Museumspark geteilt und veränderte sich im Laufe der Zeit stark. Ab 1996 wurde dem Park seine historische Gestaltungsform und Erlebnisqualität teilweise zurückgegeben. Auf dem Hügel im Herzen des Parks laden ein Kinderspielplatz und eine Sitzgruppe zum Entspannen mit Blick auf die Oker ein. Eine Unterführung nahe der Okerbrücke Jasperallee östlich des Theaters verbindet den Theaterpark mit dem Museumspark.

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Als eine beschauliche Oase der Ruhe inmitten der Stadt bietet der Botanische Garten der Technischen Universität Braunschweig seinen Besuchern eine vielfältige Pflanzensammlung von außerordentlicher Schönheit. Neben Lehre und Forschung dient er auch der kurzweiligen Naherholung. Mitten in der Stadt können Besucher exotische Pflanzen bestaunen oder einfach eine Weile im Grünen entspannen. Mit ungefähr 4.000 Pflanzenarten beherbergt der Botanische Garten in etwa 1,5% der Weltflora. Die traditionsreiche Sommer-Serenade verspricht den Besuchern ein ganz besonderes Wochenende mit Musik, Tanz und Schauspiel unter freiem Himmel.

Museumspark

Museumspark

Wie der benachbarte Theaterpark war auch der Museumspark bis zum Bau des Staatstheaters zu Beginn des 19. Jahrhunderts Teil des herzoglichen Landschaftsparks der damaligen Herzogin Augusta. Ab 1995 wurde auch hier dem Park seine historische Gestaltungsform und Erlebnisqualität mit der Sanierung der Wege und Pflanzenbestände in Teilen zurückgegeben. Der Museumpark bildet heute mit seiner innerstädtischen Lage einen wichtigen Raum für die Erholung der Bevölkerung. Auf der östlichen Okerseite laden gastronomische Einrichtungen zum Verweilen am Wasser ein. Im Südwesten des Parks befindet sich ein großer Spielplatz, auf dem sich Familien eine Auszeit nach einem Stadtbummel gönnen können.

Herzog Anton Ulrich-Museum von hinten

Herzog Anton Ulrich-Museum

4.000 Kunstwerke aus 3.000 Jahren auf 4.000 Quadratmetern – mit namhaften Meistern und einer der bedeutendsten Sammlungen Alter Kunst verführt es als eines der ältesten Museen Europas zum Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Im Rahmen der größten Kulturbaumaßnahme Niedersachsens der letzten Jahrzehnte wurde das Museumsgebäude aus dem 19. Jahrhundert von 2009 bis 2016 umfassend saniert, von nachträglichen Einbauten befreit und mit modernster Technik ausgestattet.

Magniviertel

Das Magniviertel gehört zu den ältesten Vierteln der Stadt. Mit zahlreichen Fachwerkhäusern versprüht es einen eigenen, urigen Charme. Auch die älteste Fachwerkinschrift Deutschlands von 1432 ist am Ackerhof 2 zu finden. Die zahlreichen gut erhaltenen Häuser rund um die Magnikirche und den Magnikirchplatz und die reizvollen kleinen Straßenzüge wie die Herrendorftwete am Magnitor östlich von St. Magni machen einen Bummel durch das historische Viertel zu einem Genuss. Die Weihurkunde von 1031 der Magnikirche, die 1956 wiederaufgebaut wurde, erwähnt erstmals den Namen der Stadt Braunschweig, "brunesguik". Kontrastpunkt ist das kunterbunte "Happy RIZZI House" an der Kreuzung zur Georg-Eckert-Straße, das vom New Yorker Künstler James Rizzi gestaltet wurde.