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Social distancing at board room!

Corona-Regeln bei MICE-Veranstaltungen

Meetings Incentives Conventions Exhibitions: Veranstaltungen sind im geschäftlichen Kontext mit bis zu 500 Personen ohne Zulassung möglich.

Das Coronavirus bestimmt weiter unseren Alltag. Kongressanbieter und Veranstaltungsplaner können derzeit laut der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus im MICE-Segment Veranstaltungen durchführen. 

Das Convention Bureau Braunschweig (CBBS) arbeitet in Zusammenarbeit mit Partnern der MICE-Branche aus diesem Grund kontinuierlich daran, Sie bestmöglich zu unterstützen. Die Gesundheit der Veranstaltungsteilnehmenden steht dabei an erster Stelle. 

Selbstverständlich ist das Team des CBBS weiterhin wie gewohnt telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Informationen zur aktuellen Lage: Warnstufe 3

Für Veranstaltungsplaner:innen und Kongressanbieter:innen stellt das CBBS auf dieser Seite aktuelle und umfangreiche Informationen zur Lage in Braunschweig und Niedersachsen, zu Lockerungen der amtlichen Maßnahmen sowie Links zu weiterführenden Informationen und Unterstützungsangeboten bereit.

Aktuelle Regeln: Für den Zeitraum vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 15. Januar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. (laut Niedersächsischer Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Öffnet in einem neuen Tab), Stand 23.12.2021).

Grafik zu Veranstaltungen, Sitzungen, Zusammenkünfte© Land Niedersachsen

Allgemeine Vorschriften für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen ab 10 Personen bis maximal 500 Personen

  • Teilnahme in geschlossenen Räumen nur mit Impfnachweis oder Genesenennachweis (2Gplus-Regelung) und jeweils zusätzlich einen Nachweis über negative Testung oder einen Booster-Nachweis
  • Keine Abstandsregel aber Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • unter freiem Himmel oder bei Reduzierung der Auslastung auf maximal 70% gilt 2G-Regelung (Impfnachweis oder Genesenennachweis)
  • Nachweis ist aktiv einzufordern, wird dieser nicht vorgelegt, so muss der Zutritt verweigert werden
  • dienstleistende Personen sind täglich zu testen, wenn keine Impfnachweise oder Genesenennachweise vorliegen
  • Erhebung der Kontaktdaten und Dokumentation ist verpflichtend
  • Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts sind zu treffen, dieses ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.
  • Ausnahmen: Veranstaltungen, die durch Rechtsvorschriften vorgeschrieben sind.

Hygienekonzept für verantwortungsvolle Veranstaltungen 

Die Durchführung einer Veranstaltung ab 15 Personen setzt ein Hygienekonzept voraus. Darin sind insbesondere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 vorzusehen, die

  1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,
  2. der Wahrung der Abstände dienen, auch durch entsprechende Hinweise,
  3. das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen einander unbekannte Personen nicht einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten können, regeln,
  4. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen dienen,
  5. die Nutzung sanitärer Anlagen regeln,
  6. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und
  7. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Das Hygienekonzept kann Regelungen und Maßnahmen enthalten, die den Verzicht auf eine Mund-Nasen-Bedeckung ermöglichen, zum Beispiel durch die Verwendung geeigneter physischer Barrieren aus Glas oder Plexiglas. Die oder der jeweils Verpflichtete hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten.  

Für Versammlungen unter freiem Himmel ist ein Hygienekonzept nur zu erstellen, wenn die Versammlungsbehörde dies aufgrund der Umstände der Versammlung, insbesondere der Anzahl der Teilnehmenden und der örtlichen Gegebenheiten, zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus SARS-CoV 2 verlangt.

Datenerhebung und Dokumentation

Bei Veranstaltungen mit mehr als 15 gleichzeitig anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen sind personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen zu erheben und bei begründeten Zweifeln auf Plausibilität zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises. Es sind der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) der jeweiligen Person sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit zu dokumentieren; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten der jeweiligen Person. 

Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen nach der Erhebung aufzubewahren. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen. Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen zu übermitteln. Die Verwendung der Dokumentation ist auf die Vorlage auf Anforderung an das zuständige Gesundheitsamt beschränkt. Spätestens vier Wochen nach der Erhebung sind die Kontaktdaten zu löschen.  

Die Kontaktdatenerhebung soll elektronisch erfolgen und kann im Einzelfall in Papierform erfolgen, wenn eine elektronische Kontaktdatenerhebung nicht möglich ist. Diese Verpflichtungen entfallen, wenn die Nutzung einer Anwendungssoftware zur Verfügung gestellt wird, mittels der Kontaktdaten, Erhebungsdatum und -uhrzeit sowie Aufenthaltsdauer erfasst werden können und die Software für einen Zeitraum von vier Wochen eine Übermittlung an das zuständige Gesundheitsamt ermöglicht.

Soweit gegenüber der oder dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, ist die besuchende oder teilnehmende Person zur vollständigen und wahrheitsgemäßen Angabe verpflichtet. Verweigert die besuchende oder teilnehmende Person die Kontaktdatenerhebung oder verweigert sie die Zustimmung zur Datenweitergabe, insbesondere auch im Falle eines positiven Testergebnisses, oder erfüllt sie ihre Pflicht nicht, so darf ein Zutritt zu der jeweiligen Einrichtung oder Veranstaltung nicht gewährt werden.

Gastronomische Angebote während Ihrer Veranstaltung

Selbstbedienungsbuffets in geschlossenen Räumen sind bei MICE-Veranstaltungen unter Wahrung der 2Gplus-Regelung zulässig, wenn gewährleistet ist, dass Besucherinnen und Besucher sowie Personal eine FFP2-Maske tragen. Bei Reduzierung der Auslastung auf maximal 70% ist 2G zulässig. 

Grafik zu Beherbergungen© Land Niedersachsen

Übernachtungen für Veranstaltungsgäste

Alle Beherbergungsbetriebe in Niedersachsen sind mit entsprechendem Hygienekonzept geöffnet. Das gilt für Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze sowie Bootsanlegeplätze. Es gibt keine Kapazitätsbeschränkungen und Wiederbelegungssperren. Aktuell gilt die 2Gplus-Regelung: Zutritt bekommen nur Geimpfte und Genesene, die daneben jeweils zusätzlich einen Nachweis über eine negative Testung oder einen Booster-Nachweis vorlegen. Ein Test ist bei Anreise und zwei Mal pro Woche durchzuführen. Die Kontaktdaten werden erhoben. Es besteht die Masken- und Abstandspflicht. Bei freiwilliger Reduzierung der Auslastung auf maximal 70% ist 2G zulässig. 

Hinweis: Es ist unser Anspruch, Sie umfassend und stets aktuell über neue Verordnungen, Maßnahmen sowie Angebote verlässlicher Drittanbieter zu informieren. Die hier dargestellten Informationen sind als eine erste Orientierungshilfe zu verstehen und sollten nicht als alleinige Handlungsgrundlage genutzt werden. Wir empfehlen, dass Sie sich stets direkt bei den verlinkten Organisationen sowie anderen offiziellen und weisungsbefugten Einrichtungen und Ämtern informieren.

In dieser Rubrik

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Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Convention Bureau Braunschweig

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