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Restart MICE: Orientierungshilfe während der Corona-Pandemie

© istock/Andres Victorero

MICE: Veranstaltungen sind wieder möglich

Meetings Incentives Conventions Exhibitions: Veranstaltungen im geschäftlichen Kontext sind wieder möglich. 

Gute Nachrichten für Kongressanbieter und Veranstaltungsplaner: Seit Montag, 6. Juli 2020, können laut der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus auch im MICE-Segment wieder Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen durchgeführt werden – mit behördlicher Genehmigung sind sogar höhere Teilnehmerzahlen erlaubt.

Das Convention Bureau Braunschweig (CBBS) hat sich in Zusammenarbeit mit Partnern der MICE-Branche intensiv auf diesen Restart vorbereitet. Die Gesundheit der Veranstaltungsteilnehmenden steht dabei an erster Stelle. Um die Sicherheits- und Hygieneanforderungen einhalten und den bestmöglichen Infektionsschutz gewährleisten zu können, hat das CBBS einen Leitfaden erstellt und mit der Gefahrenabwehrleitung in Braunschweig abgestimmt. Diese Checkliste stellt es allen Betreibern für Ihre Raum- und Veranstaltungsplanung zur Verfügung.

Selbstverständlich ist das Team des CBBS weiterhin wie gewohnt telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Informationen zur aktuellen Lage

Aktuelles zum Corona-Virus

In den vergangenen Monaten hat die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 den Alltag und das öffentliche Leben stark verändert.

Auch die MICE-Branche unterliegt derzeit einigen Einschränkungen, die auf eine effektive Eindämmung des Virus abzielen.

Für Veranstaltungsplanende und Kongressanbieter stellt das CBBS auf dieser Seite aktuelle und umfangreiche Informationen zur Lage in Braunschweig und Niedersachsen, zu Lockerungen der amtlichen Maßnahmen sowie Links zu weiterführenden Informationen und Unterstützungsangeboten bereit.

Aktuelle Regeln: Das ist im Kongressbereich wieder möglich (laut Niedersächsischer Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus, Stand 13.10.2020)

Allgemeine Vorschriften 

  • Veranstaltungen, an denen die Besucherinnen und Besucher sitzend teilnehmen, sind mit jeweils nicht mehr als 500 Besucherinnen und Besuchern zulässig, wenn sichergestellt ist, dass die Besucherinnen und Besucher den 1,5-Meter-Abstand einhalten und ihre Sitzplätze einnehmen. Es genügt ein Abstand von mindestens einem Meter zu jeder anderen Person, wenn die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung Interaktion und Kommunikation untereinander vermeiden und es sich bei geschlossenen Räumen um durch eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr belüftete Räume handelt. Soweit und solange eine Besucherin oder ein Besucher nicht sitzt, hat sie oder er eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen, an denen das Publikum mindestens zeitweise stehend teilnimmt, bedürfen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden, Besucherinnen und Besucher der vorherigen Zulassung. Sie können auf Antrag der Veranstalterin oder des Veranstalters unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass die Veranstalterin oder der Veranstalter ein Hygienekonzept vorlegt. Die Zulassung muss mit dem Vorbehalt des Widerrufs in Bezug auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens versehen werden; die Zulassung darf im Übrigen nur mit Auflagen versehen werden, die die Einhaltung und Umsetzung der im Hygienekonzept vorgesehenen Maßnahmen sicherstellen.
  • Öffentlich-rechtliche Körperschaften sowie Vereine, Initiativen und andere ehrenamtliche Zusammenschlüsse dürfen Sitzungen und Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen durchführen, wenn das Abstandsgebot eingehalten wird.

Hygienekonzept

Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat ein Hygienekonzept zu erstellen, um die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus zu vermindern. In dem Konzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die

  1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,
  2. der Wahrung des Abstandsgebots dienen,
  3. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen von Personen dienen,
  4. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und
  5. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Datenerhebung und Dokumentation

Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen zu erheben und bei begründeten Zweifeln auf Plausibilität zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises. Es sind der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) der jeweiligen Person sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit zu dokumentieren; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten der jeweiligen Person. Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen nach dem Ende des jeweiligen Ereignisses aufzubewahren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen. Spätestens einen Monat nach dem Ende des jeweiligen Ereignisses sind die Kontaktdaten zu löschen. Verweigert die besuchende oder teilnehmende Person die Kontaktdatenerhebung oder erfüllt sie ihre Pflicht nicht, so darf ein Zutritt zu der Veranstaltung nicht gewährt werden.

Gastronomische Angebote

Ein gastronomisches Angebot während der Veranstaltung ist erlaubt, sofern die Betreiberin oder der Betreiber der Einrichtung Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts trifft. Dienstleistende Personen haben während der Arbeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Betreiberin oder der Betreiber hat für die Gäste die Möglichkeit der Händereinigung bereitzustellen und ist zur Datenerhebung und Dokumentation verpflichtet.

Übernachtungen 

Geschäftsreisende sind von dem aktuellen Beherbergungsverbot nicht betroffen!
Ab dem 10.10.2020 sind Übernachtungen in niedersächsischen Beherbergungsbetrieben zu touristischen Zwecken untersagt für Personen aus deutschen und internationalen Risikogebieten (50 oder mehr Neuinfizierte je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen). Ausgenommen sind medizinische, berufliche (geschäftliche) oder familiäre Gründe, siehe Niedersächsische Verordnung über Beherbergungsverbote.


Hinweis: Es ist unser Anspruch, Sie umfassend und stets aktuell über neue Verordnungen, Maßnahmen sowie Angebote verlässlicher Drittanbieter zu informieren. Die hier dargestellten Informationen sind als eine erste Orientierungshilfe zu verstehen und sollten nicht als alleinige Handlungsgrundlage genutzt werden. Wir empfehlen, dass Sie sich stets direkt bei den verlinkten Organisationen sowie anderen offiziellen und weisungsbefugten Einrichtungen und Ämtern informieren.

In dieser Rubrik

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Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Convention Bureau Braunschweig

Ansprechpartnerin: Vessela Ivanova

Anschrift

Sack 17
38100 Braunschweig

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Tel.: 0531 4703230
Fax: 0531 4704445