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Löwenwall/Obelisk

Löwenwall mit Obelisk (Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Gerald Grote)

Bis 1904 hieß der Löwenwall noch "Monumentplatz" und war Teil der Augusttor-Promenade. Seine Anlage erfolgte im Zusammenhang mit der von Peter Joseph Krahe realisierten Umgestaltung der ehemaligen Wallanlagen und wurde anstelle einer barocken Bastion nach Vorbild eines römischen Circus angelegt. Veranlasst hatte diese landschaftliche Umgestaltung der barocken Befestigungsanlage Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, beauftragt war damit Peter Joseph Krahe. Zwischen 1805 und 1831 erfolgte die Anlage von Parkbereichen, Promenaden und Plätzen. Das Ensemble des heutigen Löwenwalls wurde erst 1820 fertiggestellt. Der von einer doppelten Kastanienbaumreihe umgebene ovale Rasenplatz wird beherrscht durch den in der Platzmitte 1823 errichteten Obelisken. Braunschweiger Bürger haben dieses in Zorge/Harz gegossene 22 m hohe Monument durch Spenden finanziert. Am Sockel befinden sich vier Bronzelöwen, gegossen nach einem Entwurf von Gottfried Schadow. Das Denkmal erinnert an die Braunschweiger Herzöge Karl Wilhelm Ferdinand und Friedrich Wilhelm, die im Kampf gegen Napoleon gefallen waren.

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