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St. Martini

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Noch Ende des 12. Jahrhunderts war durch die Förderung Heinrichs des Löwen die Besiedlung im Umfeld der Burg so weit gewachsen, dass die Bewohner mit dem Bau großer Kirchen begannen. Die Weichbilde - mit Ausnahme des Sack - wollten durch eigene Pfarrkirchen ihre Selbstständigkeit innerhalb der Gesamtstadt unterstreichen. Die Martinikirche wurde 1190 ursprünglich als romanische Haupt- und Marktkirche der Altstadt von Patriziern erbaut. Grundlage war das Planschema des Doms. Als dreischiffige Pfeilerbasilika begonnen, erfolgte zwischen 1250 und 1400 der Umbau zur gotischen Hallenkirche. Um 1400 erfolgte der Anbau des Chors und der Annenkapelle. Von der romanischen Bauphase sind der Westbau mit Teilen einer romanischen Glockenstube sowie die beiden westlichen, beim Umbau versetzten Seitenschiffportale erhalten. Sehenswert sind die frühbarocke Orgel, der Hochaltar (1728), das Taufbecken (15. Jahrhundert) und die Kanzel (17. Jahrhundert).

Kontaktinformationen

St. Martini
An der Martinikirche 10
38100 Braunschweig
Stadtplan

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