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Städtisches Museum

Illustration des Objektes

Das Städtische Museum verdankt seine Entstehung 1861 bürgerlicher Initiative und wurde 1865 zunächst in Räumen des Neustadtrathauses eingerichtet. In den Jahren 1901-1906 erhielt das Museum diesen Neubau, entworfen von Stadtbaumeister Max Osterloh. Zusammen mit ihm entwickelte Museumsdirektor Dr. Franz Fuhse die inhaltliche Konzeption und mit Prof. Hans Schadow (Berlin) die Raumfarbigkeit.

Die in barockisierenden Formen gestaltete Vierflügelanlage umschließt einen gedeckten Lichthof. Jede Gebäudeseite zeigt ein individuelles Gepräge. Die Fassaden sind mit Rau- und Feinputz in Grautönen vielgliedrig gestaltet; kräftige Vor- und Rücksprünge verleihen ihnen eine lebendige Plastizität. An den Fassaden zurückhaltend, sehr deutlich aber in der Raumgestaltung, zeigen sich Jugendstilelemente – im Museumsbau einmalig in Niedersachsen.

Der Haupteingang ist zur Promenade Steintorwall orientiert. Seine seitliche Lage erklärt sich aus der ursprünglichen Absicht, das Museum in Richtung Löwenwall zu erweitern.

1973-1976 erfolgte ein Umbau, entworfen von dem Architekten Prof. Heinz Röcke. Nach erneutem Umbau und Sanierung ab 2010 wurde das Museum 2012 wieder eröffnet.

Steintorwall 14

(Bestandteil des Ensembles Löwenwall)