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Marie Elisabeth Wilhelmine von Baden

geb. 07.09.1782 • gest. 08.12.1808

Marie von Baden ist Namenspatronin der kirchlichen Stiftung Marienstift. Zudem erinnert in Braunschweig die Marienstraße an diese Prinzessin.

Marie von Baden, Prinzessin von Hessen-Darmstadt, ist als Tochter  des Erbprinzen Carl Ludwig von Baden-Durlach (1755-1801) und Amalie von Hessen-Darmstadt (1754-1832) in Karlsruhe geboren und aufgewachsen. Sie war mit namhaften adeligen Persönlichkeiten ihrer Zeit verwandt, so unter anderen mit der russischen Zarin Elisabeth, mit Frederike, Königin von Schweden und mit Karoline, Königin von Bayern.

Am 01.11.1802 wurde Marie von Baden mit Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Oels („Schwarzer Herzog“)  in Karlsruhe vermählt.

Als Folge der preußischen Niederlage von Jena und Auerstedt (1806) versuchte Marie von Baden durch persönlichen Einsatz und mit diplomatischer Unterstützung ihrer mit Napoleon verbündeten badischen Familie das im Friedensvertrag von Tilsit (1807) dem Königreich von Westfalen zugeschlagene Herzogtum Braunschweig vor Besetzung und Auflösung zu bewahren. Diese Bemühungen blieben letztlich erfolglos.

Aus der Ehe mit Friedrich Wilhelm gingen 1804 Karl II Herzog zu Braunschweig und Lüneburg und 1806 Wilhelm August Ludwig Maximilian Herzog zu Braunschweig und Lüneburg hervor. In Folge der Totgeburt ihres dritten Kindes verstarb Marie von Baden am 20.04.1808 im badischen Bruchsal und wurde in der Fürstengruft in Pforzheim beigesetzt.

Für die Förderung der Tafelrealisierung im Stadtraum danken die Projektpartner der ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift.

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