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Fahrverbot

Informationen zu Fahrverboten für Führer von Kraftfahrzeugen.

Ein Fahrverbot von 1 bis 3 Monaten kann in einem Bußgeldbescheid angeordnet werden bei grober oder beharrlicher Pflichtverletzung durch den Kraftfahrzeugführer. Beispiel: Ein Kraftfahrzeug wird unter Verstoß gegen die Alkohol-Promille-Grenze oder das Drogenverbot geführt,  schwere oder wiederholte  Geschwindigkeitsüberschreitungen, Missachtung des Rotlichts an Verkehrsampeln von mehr als 1 Sekunde Dauer.

Das Fahrverbot muss innerhalb von 4 Monaten beginnen, nachdem der Bußgeldbescheid rechtskräftig geworden ist, also eventuelle Einspruchsverfahren endgültig abgelehnt wurden. Der Betroffene kann selbst vorschlagen, ab wann das Fahrverbot innerhalb der Frist beginnen  soll.

Ausnahme:
Das Fahrverbot beginnt jedoch sofort mit der Rechtskraft des Bußgeldbescheides , wenn in den zurückliegenden 2 Jahren schon einmal ein Fahrverbot verhängt wurde.

Zur Ableistung des Fahrverbotes werden die von einer deutschen Behörde ausgestellten nationalen und internationalen Führerscheine amtlich verwahrt. Auch Ersatz- und Bundeswehrführerscheine müssen abgegeben werden. Für ausländische Führerscheine gelten verschiedene Sonderregelungen. Einzelheiten können beim Sachbearbeiter erfragt werden.

Hinweise

In Niedersachsen werden Führerscheine grundsätzlich bei der Behörde verwahrt, die den Bußgeldbescheid erlassen hat (dies gilt nicht für Fahrverbote, die durch das Amtsgericht nach einem Einspruch gegen den Bußgeldbescheid angeordnet wurden). Die Führerscheine können auch bei anderen Bußgeldbehörden unter Vorlage des Bußgeldbescheides abgegeben werden, wenn diese sich dazu bereit erklären. Die Führerscheine werden an die zuständigen Bußgeldbehörden weitergeleitet.

Mitarbeiterin, Mitarbeiter

  Auskunftstelefon der Bußgeldabteilung