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Oldtimerzulassung

Ein Fahrzeug kann eine Oldtimerzulassung bekommen, wenn es mindestens 30 Jahre alt ist und eine Prüforganisation ein entsprechendes Gutachten erstellt hat.

Oldtimer können eine besondere Zulassung erhalten.

Um eine Oldtimerzulassung zu erhalten, muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein, gerechnet ab dem Tag der ersten Zulassung. Ist dieser Tag nicht mehr feststellbar gilt der 1. Juli des Baujahres.

In einem Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen muss festgestellt worden sein, dass das Fahrzeug aufgrund seines Erhaltungs- oder Restaurierungszustandes einem Oldtimer im Sinne der StVZO entspricht.

Das Nummernschild eines Oldtimers wird um den zusätzlichen Buchstaben "H" ergänzt, z. B.

BS-ER123H

Unterlagen

wenn Sie Ihr Fahrzeug selbst zulassen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) oder Abmeldebescheinigung
  • Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nr.) 
  • Gutachten gem. §23 StVZO (Oldtimergutachten)
  • gültiger HU-Prüfbericht
  • SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer (siehe „Downloads/Links“)
  • Personalausweis
  • bisherige Nummernschilder (entfällt, wenn zur Zeit stillgelegt)

zusätzlich bei Zulassung durch eine andere Person:

  • schriftliche Zulassungsvollmacht inklusive Einverständniserklärung des Kraftfahrzeughalters, nach der dem Bevollmächtigten etwaige ausstehende Kraftfahrzeugsteuern und Gebühren mitgeteilt werden dürfen. (siehe Downloads/Links).
  • Der Ausweis/Reisepass des Vollmachtgebers muss dessen Unterschrift enthalten
  • Ausweis des Bevollmächtigten
  • Der Bevollmächtigte muss ein vom Kraftfahrzeughalter selbst unterschriebenes SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer in der Zulassungsstelle vorlegen.

 

Hinweis: Das erforderliche SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer muss vom Halter und - falls nicht dieselbe Person - vom Kontoinhaber unterschrieben sein.

Gebühren

  • Oldtimerzulassung ohne Halterwechsel: 28,10 EUR
  • Oldtimerzulassung mit Halterwechsel: 30,20 EUR

Werden bei einer Oldtimerzulassung die bisherigen Fahrzeugpapiere in die neuen EU-Fahrzeugpapiere umgetauscht, erhöht sich die Gebühr in beiden Fällen auf 36,60 EUR.

Zahlungsart

Die Gebühren können in bar oder mit der EC-Karte gezahlt werden

Hinweise

Für Fahrzeuge mit Oldtimerzulassung gilt ein pauschaler Steuersatz, der in den allermeisten Fällen günstiger ist, als die normale Kfz-Steuer. Näheres erfahren Sie bei der Kfz-Steuerstelle des Finanzamts (Tel.: 0531/705-0)

Die Zulassung eines Kraftfahrzeugs kann durch den Halter selbst oder durch eine bevollmächtigte Person erfolgen. Die erforderliche Bankeinzugsermächtigung für die Kfz-Steuer muss jedoch vom Halter und – falls nicht dieselbe Person – vom Kontoinhaber unterschrieben sein.

Mit Inkrafttreten der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) am 01.03.2007 ist es nicht mehr zulässig, ein Fahrzeug an einem Nebenwohnitz anzumelden. Der Fahrzeughalter kann sein Fahrzeug nur am Hauptwohnsitz anmelden (siehe § 6 in Verbindung mit § 46 (2) FZV).

Wichtige Hinweise zur Zulassung eines Kraftfahrzeugs

Eine Zulassung kann nicht erfolgen

bei Kfz-Steuerrückständen

Die Vollstreckung ausstehender Kraftfahrzeugsteuern bei den säumigen Schuldnern ist sehr aufwändig und verursacht weitere beträchtliche Verwaltungskosten. Deshalb ist ab dem 01. Juli 2008 die Zulassung eines Kraftfahrzeugs von den nachfolgenden Voraussetzungen abhängig gemacht:

  • Die Zulassung eines Fahrzeugs erfolgt wie bisher nur noch, wenn der Kraftfahrzeughalter eine Einzugsermächtigung für die Kraftfahrzeugsteuer von einem Bankkonto erteilt und
  • ein Kraftfahrzeug wird darüber hinaus nur noch zugelassen, wenn der Kraftfahrzeughalter keine  Kraftfahrzeugsteuerrückstände oder Rückstände von diesbezüglichen steuerlichen Nebenleistungen (z. B. Säumniszuschläge) von mehr als 10 Euro hat.

bei Gebührenrückständen

solange die Fahrzeughalterin oder der Fahrzeughalter

  • die dafür bestimmten Gebühren und Auslagen nicht entrichtet hat oder
  • die Zahlung von Gebühren und Auslagen aus vorangegangenen Zulassungsvorgängen einschließlich der   Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen in Höhe von mehr als 10 Euro schuldet

Bei der Zulassung durch Bevollmächtigte ist Folgendes zu beachten:

Der Bevollmächtigte muss eine vom Kraftfahrzeughalter selbst unterschriebene Einzugsermächtigung in der Zulassungsstelle vorlegen. Gleichzeitig ist eine Einverständniserklärung des Kraftfahrzeughalters vorzulegen, nach der dem Bevollmächtigten etwaige ausstehende Kraftfahrzeugsteuern und Nebenleistungen mitgeteilt werden dürfen.

Den entsprechenden Vordruck finden Sie unter „Downloads/Links“. 

Mitarbeiterin, Mitarbeiter

  Auskunftstelefon der Zulassungsstelle