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Tragfläche für Innovationen

Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa hat am Mittwoch, 4. April, den Startschuss für das Technologiezentrum „Innovationsflügel“ im Lilienthalhaus gegeben. Es soll jungen bzw. kleinen Unternehmen aus der Luft-, Raumfahrt und der Verkehrstechnik optimale Arbeitsbedingungen in einem innovativen Umfeld bieten. Hierfür hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft 350 Quadratmeter im von der Volksbank BraWo errichteten Lilienthalhaus angemietet. Die Stadt investiert zunächst 215.000 Euro in den nächsten drei Jahren. Anschließend sollen jährlich 50.000 Euro in das Projekt fließen.

Beim Innovationsflügel handele es sich nicht um ein Gründerzentrum im klassischen Sinne, wie die Wirtschaftsförderung es etwa im Technologiepark am Rebenring betreibe, so Leppa. Das Angebot richte sich zwar auch an Start-ups und junge Unternehmen, es sei aber anders als der Technologiepark ausdrücklich nicht auf Gründerinnen und Gründer in den ersten Jahren der Selbstständigkeit beschränkt. „Die Zielgruppe des Innovationsflügels ist breit gefasst: Er steht neben Start-ups auch kleinen Unternehmen und Projektpartnern der wissenschaftlichen Einrichtungen am Forschungsflughafen offen“, so Leppa. Zudem könnten auch einzelne Arbeitsplätze angemietet werden. „Damit stellt der Innovationsflügel eine sinnvolle Ergänzung zum städtischen Technologiepark dar“, sagte der Wirtschaftsdezernent.

Sie alle finden im Innovationsflügel hochwertige Büroflächen mit Glasfaseranschluss – auf Wunsch auch möbliert. Zudem können sie einen Besprechungsraum und moderne Präsentationstechnik nutzen. Insgesamt bietet der Innovationsflügel neun Büroräume und eine rund 100 Quadratmeter große Netzwerkfläche, die auch für Workshops zur Verfügung steht. Wichtig war der Wirtschaftsförderung, eine möglichst große Flexibilität bieten zu können. Deshalb werden die Vertragslaufzeiten kurz gestaltet und auch kleine Raumeinheiten angeboten. „Das Fixkostenrisiko ist sehr gering“, so Leppa. Die Unternehmen und Projektgruppen sollen sich voll auf die Weiterentwicklung ihres Kerngeschäfts konzentrieren können. Denn das übergeordnete Ziel trägt das Projekt bereits im Namen: Innovationen fördern und den Technologiestandort Braunschweig stärken.

Das Umfeld könne kaum innovationsfreundlicher sein, so Leppa. „Der Forschungsflughafen bietet ein herausragendes Klima für Innovationen.“ Mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und inzwischen mehr als 40 Unternehmen verschiedenster Branchen ist in Braunschweig eines der innovativsten Mobilitätscluster Europas entstanden. Über 2.800 Menschen forschen und arbeiten hier mittlerweile an der Zukunft der Mobilität. „Was am Forschungsflughafen bislang gefehlt hat, sind zentrale Flächen zur Vernetzung sowie zur branchen- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit. Mit dem Innovationsflügel schließen wir diese Lücke“, so Leppa.

In den Bereichen Technologietransfer und Existenzgründung begegne die Wirtschaftsförderung immer häufiger dem Wunsch nach Kooperation – sowohl innerhalb der Wirtschaft als auch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, erklärte Leppa. „Wir sehen hier am Forschungsflughafen Braunschweig großes Potenzial für Innovationspartnerschaften.“ Unterstützung beim Heben dieser Potenziale kommt von der Forschungsflughafen GmbH, die das Mobilitätscluster steuert und vernetzt. „Die Forschungsflughafen GmbH wird die Mieter des Innovationsflügels beraten und begleiten. Wir vermitteln Kontakte zu potenziellen Partnern und binden sie in das Netzwerk aus Unternehmen und Institutionen ein“, so Carola Meyer, Geschäftsführerin der Forschungsflughafen Braunschweig GmbH. So sollen die Mieter bestmöglich vom Campuscharakter des Gebietes am Forschungsflughafen profitieren. Darüber hinaus sind Informationsveranstaltungen und Workshops in Zusammenarbeit mit der Gründungsberatung der Braunschweig Zukunft GmbH geplant. Infos unter www.braunschweig.de/forschungsflughafen

Medien

Carola Meyer, Geschäftsführerin der Forschungsflughafen Braunschweig GmbH, und Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, begrüßten Frank Ehrich von der Firma gemitec als ersten Mieter im neu eröffneten Technologiezentrum „Innovationsflügel“. (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

Carola Meyer, Geschäftsführerin der Forschungsflughafen Braunschweig GmbH, und Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, begrüßten Frank Ehrich von der Firma gemitec als ersten Mieter im neu eröffneten Technologiezentrum „Innovationsflügel“.
(Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

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