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In den Markt hineinwachsen

Neues Start-up-Betreuungsprogramm nimmt Betrieb auf

Mit einem auf das Wachstum junger Unternehmen ausgerichteten Programm ergänzt die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft ihr Angebot für Gründerinnen und Gründer. Das Besondere am Accelerator für Wachstum und Innovation, kurz W.IN: Erfahrene Unternehmen aus Braunschweig und der Region sind mit an Bord und stehen den aufstrebenden Start-ups mit ihrem Praxiswissen zur Seite. Mit Lilian Labs, Papa Fuego und AIPARK haben sich drei junge Unternehmen erfolgreich für die erste zwölfmonatige Betreuungsphase beworben. Am Mittwoch, 30. Januar, stellten die Initiatoren, Partner und Start-ups das Projekt bei der Braunschweiger fme AG vor.

Die Wachstumsphase stellt viele Start-ups vor große Herausforderungen. Die Unternehmensgründung ist erfolgt, aus der Idee ist ein marktreifes Produkt geworden, das Geschäftsmodell steht. Nun heißt es: Wir können wir uns auf dem Markt etablieren und ausbreiten? Woher nehmen wir die dafür notwendigen räumlichen, personellen und materiellen Kapazitäten? Mit wem können wir sinnvoll kooperieren?

Fragen, die kaum jemand besser beantworten kann als erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer, die erfolgreiche Betriebe führen. So wie Sven Streiff, Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH: „Ich sammle seit einigen Jahren Erfahrungen mit Start-ups und hatte bisher noch nie einen Gründer in der Zusammenarbeit, der nicht für seine Idee brennt. Bisher hat es auch noch jeder von der Idee bis zur Umsetzung geschafft. Mit der nachhaltigen Vermarktung tun sich nach meiner Erfahrung dann aber doch viele schwer. Hier hoffe ich, dass wir mit dem W.IN ansetzen und unterstützen können.“

Start-ups profitieren von unternehmerischer Erfahrung

Die Streiff & Helmold GmbH ist neben der fme AG, der AL-Elektronik Distribution GmbH und der Robert Bosch Elektronik GmbH eines von aktuell vier Partnerunternehmen, die den Start-ups mit ihrer Erfahrung beim Wachstum helfen wollen.

„Die unternehmerische Erfahrung unserer Partner ist für die Start-ups Gold wert“, so Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Und davon wollen die Partner reichlich einbringen. „Die Start-ups erhalten schnelle, praxisbezogene Antworten, eine ständige Begleitung und können ihre Geschäftsmodelle gemeinsam mit Experten weiterentwickeln“, so Nicole Both, Geschäftsführerin der AL-Elektronik Distribution GmbH.

Darüber hinaus übernimmt der W.IN Kosten für ausgewählte fachliche Beratungsleistungen, z. B. in den Bereichen Steuern, Finanzen, Marketing und Recht. „Mit diesem attraktiven Gesamtpaket wollen wir den Gründerinnen und Gründern helfen, effiziente Unternehmensstrukturen aufzubauen und mit ihrer Geschäftsidee nachhaltig erfolgreich zu sein“, so Gerold Leppa. „Der W.IN kann einen wichtigen Beitrag leisten, um junge Unternehmen langfristig in Braunschweig und der Region zu halten.“

Gleichzeitig sei die Zusammenarbeit mit Start-ups auch für die etablierten Unternehmen spannend. Florian Bernschneider, Hauptgeschäftsführer des Projektpartners Arbeitgeberverband Region Braunschweig e. V.: „Die good old economy unserer Region steht mit der Digitalisierung vor einem wichtigen Transformationsprozess, für den frische Impulse entscheidend sind. Gerade in der Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen stecken für beide Seiten viele solcher Ideen und Potentiale, um die wirtschaftliche Stärke unserer Region für die Zukunft zu sichern.“

Dirk Bode, Vorstandsvorsitzender der fme AG, ergänzt: „Unser Ziel als Unternehmer ist es den Standort Braunschweig zu stärken, Einblicke in innovative Start-ups zu erhalten, uns zu vernetzen und in Zukunft auch in Start-ups zu investieren.“

Den Partnerkreis möchte die Wirtschaftsförderung Schritt für Schritt erweitern. „Unternehmen und Institutionen, die an einer Zusammenarbeit mit dem W.IN interessiert sind, sind als Partner willkommen“, so Gerold Leppa.

Drei junge Unternehmen für die erste Runde ausgewählt

Die drei Start-ups, die sich in der Bewerbungsrunde für die erste Betreuungsphase durchgesetzt haben, sind die AIPARK GmbH, Papa Fuego GmbH und Lilian Labs GmbH. Die AIPARK GmbH bietet eine digitale Plattform, die die Parkplatzsuche mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz vereinfachen und beschleunigen soll. AIPARK gewann bereits mehrere überregionale Preise und wurde 2018 im ebenfalls von der Braunschweig Zukunft GmbH betriebenen Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation (MO.IN) betreut.

Die Papa Fuego GmbH produziert und vertreibt Spirituosen. Die vier Gründer stellen ihren Tomate-Chili-Likör in verschiedenen Schärfegraden her und haben zudem inzwischen einen Maracuja-Vanille-Likör ins Sortiment aufgenommen.

Die Lilian Labs GmbH hat ein Wasseranalysesystem entwickelt, das in Sekundenschnelle genaue, leicht verständliche Angaben zur Wasserqualität liefert und diese dem Nutzer direkt aufs Smartphone sendet. Das dreiköpfige Gründerteam belegte im Oktober den 3. Platz beim Gründerpreis Braunschweig.

Weitere Infos zum Accelerator für Wachstum und Innovation unter www.braunschweig.de/win

Medien

1.	Wollen im neuen Accelerator für Wachstum und Innovation erfolgreich zusammenarbeiten: v.l.n.r. Julian Glaab (AIPARK GmbH), Alexander Zajelski (Braunschweig Zukunft GmbH), Oliver Kern (Papa Fuego GmbH), Nicole Both (AL-Elektronik Distribution GmbH), Gerold Leppa (Braunschweig Zukunft GmbH), Florian Bernschneider (Arbeitgeberverband Region Braunschweig e. V.), Sven Streiff (Streiff & Helmold GmbH), Dirk Bode (fme AG), Alexander Rohr (Lilian Labs GmbH), Max Brandt (Papa Fuego GmbH) und Stephan Dieke (Robert Bosch Elektronik GmbH) (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

1. Wollen im neuen Accelerator für Wachstum und Innovation erfolgreich zusammenarbeiten: v.l.n.r. Julian Glaab (AIPARK GmbH), Alexander Zajelski (Braunschweig Zukunft GmbH), Oliver Kern (Papa Fuego GmbH), Nicole Both (AL-Elektronik Distribution GmbH), Gerold Leppa (Braunschweig Zukunft GmbH), Florian Bernschneider (Arbeitgeberverband Region Braunschweig e. V.), Sven Streiff (Streiff & Helmold GmbH), Dirk Bode (fme AG), Alexander Rohr (Lilian Labs GmbH), Max Brandt (Papa Fuego GmbH) und Stephan Dieke (Robert Bosch Elektronik GmbH)
(Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

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2.	V.l.n.r.: Die Gründer Julian Glaab (AIPARK GmbH), Alexander Rohr (Lilian Labs GmbH), Max Brandt und Oliver Kern (beide Papa Fuego GmbH) wollen mit ihren Start-ups den Durchbruch am Markt schaffen. (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

2. V.l.n.r.: Die Gründer Julian Glaab (AIPARK GmbH), Alexander Rohr (Lilian Labs GmbH), Max Brandt und Oliver Kern (beide Papa Fuego GmbH) wollen mit ihren Start-ups den Durchbruch am Markt schaffen.
(Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

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