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Stadt förderte 2017 vier Unternehmen

Rund 27.500 Euro hat die Stadt Braunschweig im Jahr 2017 im Rahmen des Existenzgründerfonds ausgeschüttet. Mit dem Geld förderte die Stadt vier Unternehmensgründungen und -erweiterungen, mit denen 14 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert werden sollen. Die geförderten Unternehmen sind im Einzelhandel, in der Freizeit- und Unterhaltungsbranche sowie in Information und Kommunikation tätig. Sehr gefragt war im vergangenen Jahr erneut die Orientierungsberatung für Gründungsinteressierte: 165 Beratungsgespräche führte die Braunschweig Zukunft GmbH mit angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern.

Der Gründerfonds feierte 2017 sein 10-jähriges Bestehen. Seit seiner Einrichtung im Juli 2007 hat die Stadt 112 Neugründungen bzw. Erweiterungen in Braunschweig durch einen Zuschuss unterstützt. Dabei sind Mittel in einer Gesamthöhe von rund 766.000 Euro bewilligt und zum Zeitpunkt der Zuwendung 329 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden. Die Stadt unterstützte Existenzgründerinnen und -gründer aus den Bereichen Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Produktion und Kultur- und Kreativwirtschaft. Lediglich sieben der geförderten Unternehmen mussten innerhalb der dreijährigen Zweckbindungsfrist ihren Betrieb einstellen.

„Die Bilanz zeigt“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa, „dass der Existenzgründerfonds seit Jahren ein effektiver Baustein der Wirtschaftsförderung ist.“ Allerdings habe sich die Förderkulisse in Deutschland in den vergangenen Jahren verändert. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene seien neue Finanzierungsmöglichkeiten für Gründerinnen und Gründer entstanden, sodass städtische Gründungszuschüsse seltener in Anspruch genommen wurden.

Im Jahr 2018 kommen in Braunschweig zwei neue Bausteine im Bereich Gründerförderung hinzu: Das vom Land Niedersachsen geförderte Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation hat die Braunschweig Zukunft GmbH zum 1. Januar im Technologiepark am Rebenring eingerichtet. Ein Innovationsinkubator, der sich vor allem an junge Unternehmen in der Wachstumsphase richtet, soll Mitte des Jahres an gleicher Stelle folgen. Hierfür wollen Stadt und Wirtschaftsförderung auch Haushaltsmittel aus dem Existenzgründerfonds einsetzen, für den bislang bis zu 100.000 Euro jährlich zur Verfügung standen. Nach Anträgen aus der Politik und Beratungen zum Haushalt im Wirtschaftsausschuss ist die Beibehaltung des Gründerfonds mit einem jährlichen Etat von 50.000 Euro geplant.