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Erster Platz für die lernende Ampel

Kreative Konzepte beim Smart City Hackathon in Braunschweig

Mehr als 30 Ideengeber, Programmierer, Software-Entwickler, Designer und interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich am vergangenen Wochenende beim ersten Smart City Hackathon zusammen, zu dem die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit der Volkswagen Financial Services AG in den TRAFO Hub eingeladen hatte. Zwei Tage lang kreierten sie in kleinen Teams Ideen für die Smart City Braunschweig.

Am meisten überzeugte die Jury dabei die Gruppe „Smart Traffic Lights“. Sie hat ein sensorgesteuertes Ampelsystem entwickelt, das den aktuellen Fahrzeug- und Fußgänger-Verkehr erfasst und die Ampelschaltung entsprechend steuert. Das selbstlernende System analysiert den Verkehr fortlaufend und optimiert so die Dauer der Ampelphasen. „Die Idee hat Potenzial und könnte durchaus für den einen oder anderen Partner interessant sein“, lobte Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, im Namen der Jury. Durch den Erfolg dürfen sich die kreativen Köpfe über die Teilnahme am dreitätigen Seminar für Existenzgründer der Braunschweig Zukunft GmbH freuen. Oben drauf gab’s eine einmonatige Mitgliedschaft im TRAFO Hub.

Platz zwei ging an das Team „Ticket Token“ um den 15-jährigen Emil Engler. Seine Vision ist eine App für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Beim Einstieg in ein beliebiges öffentliches Verkehrsmittel checkt der Nutzer über sein Smartphone automatisch in das System ein. Nach dem Ausstieg ermittelt die App den Tarif für die zurückgelegte Fahrstrecke und rechnet die Fahrt direkt bargeldlos ab. Vorteil der Idee: Ticket Token soll allen Anbietern öffentlicher Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, folglich benötigt der Nutzer nur eine einzige App für alle Verkehrsformen.

Platz drei teilten sich die Teams „Löwenpower“ und „DistMap“. Löwenpower hat ein Konzept für eine Internetplattform entworfen, auf der Bürgerinnen und Bürger Ideen für Projekte veröffentlichen und dort nach Mitstreitern oder auch Förderern suchen können. Die Projekte können dabei den öffentlichen Raum ebenso wie den privaten Bereich betreffen.

Das Ziel von DistMap ist eine digitale Wegekarte, die sich unter anderem an Menschen richtet, die in Braunschweig eine Wohnung suchen. Das System setzt auf die Analyse von geographischen, persönlichen und verkehrsbezogenen Daten. Die Karte zeigt dem Nutzer auf Basis seiner individuellen Interessen den optimalen Wohnstandort in Bezug auf die Erreichbarkeit der persönlich wichtigsten Ziele in der Umgebung an.

„Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebührt großer Respekt. Mich hat beeindruckt, wie weit die Teams ihre Ideen in der Kürze der Zeit vorangebracht haben. Alle Gruppen haben sogar bereits erste technische Lösungen präsentiert“, so Gerold Leppa. Mit leeren Händen musste dementsprechend niemand nach Hause gehen: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine vorübergehende Mitgliedschaft in der High-Tech-Werkstatt Protohaus.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
smartcity-hackathon.eventbrite.de

Medien

Die Jury lobte nach dem Smart City Hackathon alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Ergebnisse, die sie innerhalb eines Wochenendes hervorbrachten. (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

Die Jury lobte nach dem Smart City Hackathon alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Ergebnisse, die sie innerhalb eines Wochenendes hervorbrachten.
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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten verschiedenste fachliche Hintergründe mit und arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung ihrer Ideen. (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten verschiedenste fachliche Hintergründe mit und arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung ihrer Ideen.
(Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Philipp Ziebart)

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