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Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahlen

Bislang sind insgesamt 1.597 Fälle (+28 seit 02.12.) in Braunschweig nachgewiesen worden. Davon sind aktuell 552 Personen mit dem Virus "SARS-CoV-2" infiziert. 1.021 festgestellte Infektionsfälle sind bereits genesen (+ 0 seit 02.12.). Bisher hat es in Braunschweig 24 Todesfälle (+ 0 seit 02.12.) in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Die verstorbenen Personen waren zwischen 55 und 96 Jahren alt.  

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 58,4 (+ 3,1 seit 02.12.).

(Stand 03.12.2020)

Der Inzidenz-Wert für Braunschweig und damit einhergehende Einschränkungen (Kontaktbeschränkungen, Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel und weiteres) werden anhand der so genannten Inzidenz-Ampel des Landes Niedersachsen rechtswirksam bestimmt. Hinweis: Es kann aufgrund von zeitlichen Verzögerungen in den Meldeketten vorkommen, dass das Land Niedersachsen, die Stadt Braunschweig und Robert-Koch-Institut unterschiedliche Infektionszahlen melden. Maßgeblich sind in jedem Fall die Zahlen des Landes Niedersachsen!  

Hinweise zu Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Corona in den Braunschweiger Krankenhäusern: 

In den Braunschweiger Krankenhäusern werden aktuell 38 Menschen (+0 seit 01.12.) in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt. Diese Personen können jedoch auch aus dem Umland stammen und können daher nicht unbedingt mit der Zahl der Infektionsfälle in Braunschweig in Zusammenhang gesehen werden. 

(Stand: 02.12., nächste Aktualisierung am 04.12.2020)

Infektionsfälle in einem Altenheim (02.12.2020)

In einem Altenheim in der Weststadt sind zwei Fälle einer Infektion mit dem Corona-Virus aufgetreten, je einer in der Bewohner- und der Mitarbeiterschaft. Die üblichen Maßnahmen werden ergriffen. Es werden insgesamt knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung abgestrichen.

Neue Corona-Verordnung für Dezember 2020 (01.12.2020)

Die Entwicklungen der Corona-Pandemie der vergangenen Wochen übertrifft die Entwicklungen von Anfang des Jahres erheblich. Niedersachsen befindet sich nach wie vor bei den täglichen Neuinfektionen auf einem hohen Niveau. Auch wenn die Entwicklungen in Braunschweig im Vergleich zum Bundesland etwas besser aussehen, muss alles darangesetzt werden, die Pandemie einzudämmen. 

Aufgrund dessen hat das Land Niedersachsen die Verordnung zum 1. Dezember 2020 geändert. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie auch hier nachlesen:

1.   Kontaktbeschränkungen:

Vom 1. Dezember bis 20. Dezember 2020 darf sich jede Person in der Öffentlichkeit oder bei Zusammenkünften im Privaten (im geschlossenen Raum oder im Freien, z.B. Garten/ Hof/ etc.) nur mit Personen die dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören treffen. Die Gesamtzahl der zusammenkommenden Personen darf die Zahl 5 nicht überschreiten, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet werden. Die Kinder und Erwachsenen dürfen aber höchstens aus zwei Haushalten kommen. 

Die Begrenzung auf zwei Haushalte ist nur für Angehörige im Sinne des Strafgesetzbuches ausgenommen, also für Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, der Ehegatte, der Lebenspartner, der Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, Pflegeeltern und Pflegekinder.

In der Zeit vom 23. Dezember bis 01. Januar 2021 darf man sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung oder bei Zusammenkünften im Privaten (im geschlossenen Raum oder im Freien, z.B. Garten/ Hof/ etc.) mit bis zu 10 Personen aufhalten. Kinder unter 14 Jahren sind in die Maximalzahl nicht einzurechnen.  

In dieser Zeit wird die Begrenzung auf zwei Haushalte oder auf nahe Angehörige aufgehoben. Man kann also auch mit Familienangehörigen oder mit Freunden aus drei oder mehr Haushalten Weihnachten oder Silvester feiern unter einhalten der Obergrenze von bis zu zehn Erwachsenen. Damit sind Feste im Kreise von Familie und Freunden im kleineren Rahmen möglich.

 

1.   Mund-Nasen-Bedeckung

Vom 1. Dezember wird der Bereich zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgeweitet: 

Die Maskenpflicht trifft jetzt nicht mehr nur geschlossene Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sondern auch die vor den betreffenden Räumen liegenden Eingangsbereiche und die zugehörigen Parkplätze.

Auch in jedem Unternehmen und jeder Behörde muss eine Maske getragen werden, es sei denn, man befindet sich an seinem Arbeitsplatz und kann dort zu allen anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 m einhalten. 

Weiter gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den von der Stadt festgelegten Gebieten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten ab sofort unabhängig von dem aktuellen Inzidenzwert.

 

2.   Touristische Übernachtungen: 

Touristische Übernachtungen sind verboten. Übernachtungen, die nicht einem touristischen Zweck dienen, sondern einem notwendigen Zweck, sind zulässig. Notwendige Zwecke sind nicht nur die Teilnahme an Fortbildungen, sondern auch Familien- oder Freundesbesuche an Feiertagen.

 

3.   Einzelhandel:

In Betrieben des Einzelhandels ist neben der Durchführung von Maßnahmen nach dem erforderlichen Hygienekonzept Folgendes sicherzustellen: 

bei einer Verkaufsfläche bis zu 800qm²: nur ein Kunde/ eine Kundin je 10qm Verkaufsfläche

bei einer Verkaufsfläche von mehr als 800qm²: nur ein Kunde/ eine Kundin je 20qm für die über 800 m² liegende Verkaufsfläche, ein Kunde/ eine Kundin je 10qm Verkaufsfläche unter 800 m²

 

5.   Verbot von Feuerwerken

Zur Vermeidung von Ansammlungen von Menschen sind Feuerwerke auf belebten öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen öffentlich zugänglichen Flächen untersagt. Eine entsprechende Anordnung der Stadt mit Ausweisung von Verbotsflächen wird rechtzeitig bekannt gegeben. Verboten ist auch das Veranstalten von Feuerwerken für die Öffentlichkeit.

Das Zünden eines privaten Feuerwerks in der Silvesternacht ist nicht verboten. 

Neues Video vom Krisenstab „Corona“ (30.11.2020)

Das aktuelle Video vom Krisenstab "Corona" finden Sie hier.

Infektionsfälle in zwei Wohnstandorten für Geflüchtete (30.11.2020)

In zwei Wohnstandorten für Geflüchtete sind Infektionen mit dem Covid-19-Virus nachgewiesen worden. In der Unterkunft in Hondelage wurden drei Personen positiv getestet, in Lamme gibt es einen Indexfall. Die üblichen erforderlichen Maßnahmen wurden ergriffen; die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

Testergebnisse aus zwei Altenheimen (27.11.2020)

Wie angekündigt, sind in einem Alten- und Pflegeheim im Schwarzen Berg 75 und in einer entsprechenden Einrichtung in Querum 28 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine Infektion mit dem Covid-19-Virus getestet worden. Es hatte zuvor dort je einen Infektionsfall gegeben.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Bei dem Heim im Schwarzen Berge ergab die Abstrichaktion zwei positive Fälle in der Mitarbeiterschaft. Alle Bediensteten sowie Bewohnerinnen und Bewohner, die mit den entsprechenden Personen Kontakt hatten, werden nun ein zweites Mal getestet. In Querum waren 27 Abstriche negativ, ein Ergebnis steht noch aus.

Infektionen und Quarantäne in Schulen und Kitas (27.11.2020)

Von 12 der insgesamt 86 Schulen werden in Zusammenhang mit Covid-19-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Quarantänemaßnahmen gemeldet. Kein Schulstandort ist komplett geschlossen. An 11 Schulstandorten ist der Präsenzunterricht teilweise vorübergehend ausgesetzt in:

Realschule Sidonienstraße, 23 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne, 1 Schülerin/Schüler infiziert, Berufsfachschule Dr. von Morgenstern Schulen, 23 Schülerinnen und Schüler (SuS) in Quarantäne, 1 Schülerin/Schüler infiziert, Grundschule Lehndorf, 131 SuS in Quarantäne, 7 SuS infiziert, BBS Otto-Bennemann-Schule, 36 SuS in Quarantäne, 2 SuS und 1 Lehrkraft infiziert, BBS Heinrich-Büssing-Schule, 28 SuS in Quarantäne, 3 SuS infiziert, Grundschule Gliesmarode, 109 SuS in Quarantäne, 1 Lehrkraft infiziert, BBS Helene-Engelbrecht-Schule, 69 SuS in Quarantäne, 6 SuS infiziert, IGS Sally-Perel-Gesamtschule, 42 in Quarantäne, 3 SuS infiziert, Gymnasium Martino-Katharineum, 57 SuS in Quarantäne, 2 SuS infiziert, Grund- und Hauptschule  Rüningen, 24 SuS in Quarantäne, 1 Lehrkraft infiziert, Grundschule  Wenden, 53 SuS in Quarantäne, 1 SuS infiziert.

Zudem gibt es Quarantänemaßnahmen aufgrund von Infektionen ohne Einschränkung des Präsenzunterrichts an: Realschule John-F.-Kennedy-Platz, 1 SuS.

Die Stadtverwaltung beabsichtigt einmal wöchentlich Übersichten über Quarantänefälle an Schulen herauszugeben. Sie beruhen auf Meldungen der Schulen an die Niedersächsische Landesschulbehörde. Nicht in allen Fällen sind Quarantänemaßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet. Abgebildet wird der Stand des Vortrags, hier also der 26. November.

Zu Kindertageseinrichtungen kann folgendes mitgeteilt werden: Von fünf der insgesamt rund 140 Kitas werden Quarantänemaßnahmen gemeldet. An zwei Standorten ist die gesamte Einrichtung vorübergehend geschlossen: Kinderkrippe Kuschelnest e.V., Städt. Kita Prinzenpark. An 3 Standorten ist das Betreuungsangebot teilweise vorübergehend eingeschränkt: Ev.-luth. Kita Dietrich Bonhoeffer, AWO Kita Fremersdorfer Straße, Ev. Kita Christuskirche.

Von einem der insgesamt rund 73 Standorten der Schulkindbetreuung werden Quarantänemaßnahmen gemeldet. Das Betreuungsangebot ist teilweise vorübergehend eingeschränkt in der Schulkindbetreuung/KTK des DRK an der Grundschule Wenden.

Auch für die Kitas gilt der Stand des Vortages. Auch dabei gilt zudem, dass Schließungen nicht immer auf Anordnung des Gesundheitsamtes veranlasst sind. Im Regelfall handelt es sich um einzelne Infektionen, die wir hier für die Kitas nicht gesondert auflisten.

Impfzentren: Stadtverwaltung richtet Task Force ein (19.11.2020)

Das Land Niedersachsen hat heute bekannt gegeben, dass niedersachsenweit Impfzentren eingerichtet werden, in denen die Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft werden soll. Die Organisation dieser Zentren vor Ort sollen nach Festlegung des Landes die Gemeinden und Städte sicherstellen.

Die Stadt Braunschweig hat daher bereits in den vergangenen Tagen erste organisatorische Voraussetzungen geschaffen, um dieses große Vorhaben umsetzen zu können. Es wurde eine dezernatsübergreifende Task Force "Impfzentren" ins Leben gerufen. Mit der Leitung hat Oberbürgermeister Ulrich Markurth den Organisationsdezernenten Dr. Thorsten Kornblum beauftragt. Unterstützt wird er dabei von Erster Stadtrat Christian Geiger, zuständig auch für den Fachbereich Feuerwehr und damit den Katastrophenschutz.

Die Task Force hat sich bereits gestern konstituiert und wird morgen erneut tagen. Wichtigste erste Aufgabe wird die Auswahl eines oder mehrerer geeigneter Standorte für Impfzentren sein. Die Stadtverwaltung wird kontinuierlich über weitere Schritte und Ergebnisse der Arbeit der Task Force berichten.

Neuer Flyer informiert Kontaktpersonen und über Quarantäne (12.11.2020)

Das Gesundheitsamt informiert mithilfe eines FlyersPDF-Datei163,78 kB darüber, was zu tun ist, wenn im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis Infektionen mit dem Corona-Virus auftreten. Außerdem wird aufgezeigt, was im Falle einer Quarantäne beachtet werden muss. 

Die Medizinische Versorgung in Braunschweig: (06.11.2020)

Im März schlossen sich die drei Braunschweiger Krankenhäuser, das Herzogin Elisabeth Hospital (HEH), das Krankenhaus Marienstift (KHM) und das Städtische Klinikum Braunschweig (SK BS) mit der Stadt Braunschweig zusammen, um die medizinische Versorgung in der Stadt sichern zu können. 

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Braunschweig, des Städtischen Klinikums, des Herzogin Elisabeth Hospitals und des Krankenhaus Marienstift

Corona-Diagnostik: Chancen und Grenzen von Antigen-Schnelltests (06.11.2020)

Antigen-Schnelltests sollen helfen, das Coronavirus in kurzer Zeit nachzuweisen. Ähnlich wie beim PCR-Test wird auch bei diesen so genannten Antigen-Tests ein Abstrich genommen, der aber nicht im Labor, sondern vor Ort ausgewertet wird. Welche Chancen eröffnen diese Tests für die Beherrschung und Bekämpfung der Corona-Pandemie, welche Grenzen haben sie? Darüber haben die Leiterin der Gefahrenabwehrleitung Corona, Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast, der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Gerhard Wermes, sowie der Chefarzt Mikrobiologie, Immunologie und Krankenhaushygiene am Städtischen Krankenhaus, Prof. Dr. Dr. Wil­fried Bautsch in einem Pressegespräch informiert.

Weitere Informationen dazu hierPDF-Datei530,57 kB

Corona-Hotline ab sofort auch samstags und sonntags besetzt - Geänderte Zeiten (04.11.2020)

Die Corona-Hotline der Stadt Braunschweig (Telefonnummer 0531 / 470 7000) ist ab sofort von montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr sowie ab dem 7. November zusätzlich auch samstags und sonntags in der Zeit von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Hierfür wird das Bürgertelefon, das auch die Hotline bedient, personell aufgestockt. Grund für die Änderung sind die seit einigen Wochen steigenden Infektionszahlen und das damit einhergehende höhere Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Da auch die Hotline unter Corona-Bedingungen arbeiten muss und aufgrund des zeitweise hohen Anrufaufkommens wird es nicht immer möglich sein, jedes Gespräch sofort entgegen zu nehmen. Hierfür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis. Bei medizinischen Fragen oder Fragen zu einem Corona-Test ist weiterhin die Hausärztin beziehungsweise der Hausarzt oder außerhalb der Praxisöffnungszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116117) zu kontaktieren. Die Hotline des Landes Niedersachsen ist unter der Rufnummer 0511 / 120 6000 erreichbar.

Informationen und tagesaktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie sind weiterhin zu jeder Zeit auf der  Webseite der Stadt Braunschweig zu finden unter www.braunschweig.de/corona.

Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in der Innenstadt (27.10.2020)

Die Stadt Braunschweig weist auf der Grundlage der niedersächsischen Corona-Landesverordnung Bereiche in der Innenstadt aus, in denen bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 35 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel dringend empfohlen wird. Dieser Fall ist bereits eingetreten; aktuell (27. Oktober) liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 47,3. Für den Fall, dass der Wert 50 erreicht oder überschritten wird, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in diesen Bereichen angeordnet. Eine entsprechende Allgemeinverfügung tritt nach ihrer morgigen Veröffentlichung in der Braunschweiger Zeitung am Donnerstag, 29. Oktober in Kraft.

Der genaue Geltungsbereich ist der beigefügten Karte zu entnehmen. Weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Verordnung: