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Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahlen

Bislang sind insgesamt 351 Fälle in Braunschweig nachgewiesen worden. Davon sind aktuell 15 Personen erkrankt. 318 festgestellte Infektionsfälle sind bereits genesen. Bisher hat es in Braunschweig 18 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Die verstorbenen Personen waren zwischen 55 und 96 Jahren alt. 

(Stand: 10. Juli; keine Veränderung im Vergleich zum Vortag. Nächste Aktualisierung der Zahlen am 13. Juli)

In den Braunschweiger Krankenhäusern werden derzeit vier Personen in Zusammenhang mit Corona behandelt. Diese Zahl lässt sich jedoch nicht direkt zur Zahl der in Braunschweig nachgewiesenen Fälle in Beziehung setzen, da in den Krankenhäusern auch Patienten aus der Region behandelt werden. Zudem werden in dieser Zahl auch Corona-Verdachtsfälle erfasst.

(Stand: 08. Juli. Die Zahl der Krankenhauspatienten wird wöchentlich aktualisiert; nächste Erhebung voraussichtlich am 15. Juli) 

Spätaussiedler kommen zur Quarantäne nach Braunschweig (10.07.2020)

Voraussichtlich am Sonntag kommen weitere Spätaussiedler in Braunschweig an. Das Gesundheitsamt erhielt gestern von einem Braunschweiger Hotel den Hinweis, dass dort das Bundesverwaltungsamt Zimmer angemietet habe, um dort Spätaussiedler dort für zwei Wochen unterzubringen. Die konkrete Zahl, die Personendaten sowie die Herkunft konnten auf Nachfrage durch das Bundesverwaltungsamt noch nicht mitgeteilt werden. Dies entscheide sich nach der Ankunft auf dem Frankfurter Flughafen.

Die Spätaussiedler werden nach Ihrer Ankunft im Hotel eine zweiwöchige Quarantäne auf den Zimmern verbringen. Dies geschieht vorsorglich gemäß geltender Verordnungslage in Niedersachsen, wonach Einreisende aus Risikogebieten sich zwei Wochen in Quarantäne zu begeben haben. Hinweise, dass es sich um mit Corona infizierte Personen bzw. Kontaktpersonen handeln wird, gibt es nicht. Das Hotel wird die notwendige Versorgung auf den Zimmern sicherstellen. Ein Hygienekonzept liegt vor. Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt zum Hotel und berät intensiv hinsichtlich der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene und zur Durchführung der Quarantäne.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Spätaussiedler nach Beendigung der Quarantäne im Rahmen des üblichen Verfahrens Kommunen bundesweit zur Unterbringung zugewiesen werden. Das gilt auch für die 45 Menschen aus Kasachstan, die vergangene Woche in der Landesaufnahmebehörde untergebracht wurden. Die Quarantäne endet für sie voraussichtlich Ende kommender Woche.

Neue Verordnung des Landes Niedersachsen (06.07.2020)

Das Land Niedersachsen hat eine neue VerordnungPDF-Datei469,09 kB veröffentlicht, die ab sofort gültig ist. 

13 Menschen in der Landesaufnahmebehörde an Corona erkrankt (03.07.2020)

13 Personen sind in der Landesaufnahmebehörde positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das hat die LAB der Stadt Braunschweig als zuständiger Gefahrenabwehrbehörde heute mitgeteilt. Damit erhöht sich die an Corona erkrankte Personenzahl in Braunschweig auf derzeit 16. Das Gesundheitsamt steht in ständigem Austausch mit der LAB und überprüft die Einhaltung der Bestimmungen. Die LAB hat ein Hygienekonzept, das sie umsetzt. Die erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner sind in Quarantäne und zudem auf einem separaten Grundstück untergebracht. Nach derzeitigem Stand sind nach Auffassung des Gesundheitsamtes alle Hygiene- und Sicherheitsvorgaben erfüllt

Bei den infizierten Personen handelt es sich um Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, die am Mittwoch aus Kasachstan mit dem Flugzeug nach Deutschland eingereist sind. Von Frankfurt/Main aus wurden insgesamt 45 eingereiste Menschen mit einem Bus nach Braunschweig gebracht, da das bundesweit zuständige Grenzdurchgangslager Friedland aufgrund dortiger Infektionsfälle keine Aufnahmekapazitäten mehr hat. Alle Personen wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft in Braunschweig in der Landesaufnahmebehörde auf einem separaten Grundstück untergebracht.

In Friedland hatte sich gezeigt, dass zuletzt dort aufgenommene Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler bereits bei der Einreise mit dem Coronavirus infiziert waren. Diese Erfahrungen haben die LAB veranlasst, alle 45 Personen präventiv auf das Coronavirus testen zu lassen. Diese Testung hat nun heute ergeben, dass 13 der 45 Personen erkrankt sind.


Alle positiv wie negativ getesteten Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler bleiben am LAB-Standort Braunschweig separiert von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Die infizierten Personen wiederum sind zudem in einem anderen Gebäude untergebracht als die übrigen Einreisenden. Auch letztere sind als Kontaktpersonen gleichwohl unter Quarantäne gestellt. Eine zweite Testung dieser bisher negativ getesteten Personen durch die Landesaufnahmebehörde ist in Absprache mit dem Gesundheitsamt vorgesehen.

 

 

Bedingungen für die Fortführung des städtischen Härtefallfonds werden überprüft (29.06.2020)

Im Rahmen des im April aufgelegten Braunschweiger Härtefallfonds sind bei der Wirtschaftsförderung bislang rund 470 Anträge eingegangen. Die beantragte Fördersumme liegt knapp über zwei Millionen Euro. Die Stadt hat bereits 275 Anträge bewilligt und damit Soforthilfen in Höhe von mehr als 1,3 Millionen Euro auf den Weg gebracht.

Anträge auf finanzielle Hilfen aus dem städtischen Corona-Härtefallfonds, die sich auf Umsatzverluste seit dem 1. Juni beziehen, kann die Stadt Braunschweig im Moment nicht bewilligen. Ursache ist die noch unklare Förderkulisse auf Landesebene, über die das Wirtschaftsministerium in Kürze informieren will. Darüber hat Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa heute den Wirtschaftsausschuss informiert.

Zum Hintergrund: Da die kommunale Soforthilfe lediglich zur Absicherung besonderer Härtefälle gewährt werden kann, die nicht oder nicht ausreichend von den Rettungsschirmen von Bund und Land profitieren, ist eine vorherige Beantragung von Corona-Hilfen bei der NBank notwendige Voraussetzung für eine Antragstellung bei der Stadt. Mit den städtischen Mitteln wurden beispielsweise in vielen Fällen die Hilfen des Landes aufgestockt, um existenzbedrohte Unternehmen und Freiberufler ausreichend abzusichern.

Allerdings ist das Förderprogramm des Landes zum 31. Mai ausgelaufen. Folglich konnten Betroffene für Umsatzeinbußen seit dem 1. Juni bislang keine Fördergelder beim Land beantragen und sind daher für diesen Zeitraum nicht antragsberechtigt für den Hilfsfonds der Stadt Braunschweig. Für die Monate März bis Mai 2020 können weiterhin auch rückwirkend Anträge gestellt werden.

„Selbstverständlich wollen wir weiterhin die von den Infektionsschutzmaßnahmen und Schließungen erheblich betroffenen Braunschweiger Unternehmen unterstützen, soweit das finanziell und rechtskonform möglich ist“, so Leppa.

Daher werde die Verwaltung, sobald alle Details zu den neuen Förderprogrammen des Landes bekannt sind, umgehend die Förderansätze der Stadt überprüfen. In enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Städtetag und dem Land Niedersachsen soll weiterhin ein unkompliziertes und passgenaues Förderprogramm für die Unternehmen aufgelegt werden.

Hinweis:

Der städtische Härtefallfonds spricht neben Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern auch Kulturschaffende und Kultureinrichtungen an. Für sie sind abweichende Regelungen getroffen, weil sich die Lebenslage grundsätzlich anders darstellt. Sie sind von den beschriebenen Klärungsbedarfen nicht betroffen.

Kommunale Schulsozialarbeit unterstützt Home Schooling (19.06.2020)

Die Corona-Krise stellt an Schülerinnen und Schüler der Braunschweiger Schulen erhöhte Anforderungen, ihre Wissensaneignung im Rahmen von "Home Schooling" neu zu organisieren. Bildungsexperten befürchten, dass durch die neuen Lernformen viele in ihren Bildungskarrieren abgehängt werden und deutlich schlechtere Arbeitschancen zu erwarten haben.

In dieser Situation will die Kommunale Schulsozialarbeit mögliche Hindernisse zusammen mit betroffenen Schülerinnen und Schülern überwinden. Sie bietet daher für die Schülerinnen und Schüler aller Haupt- und Realschulen sowie der IGS Querum und der Sally-Perel-Gesamtschule ein "Home Schooling" in Zusammenarbeit mit den Braunschweiger Jugendzentren an.

Weitere Informationen dazu hierPDF-Datei512,29 kB

Stadt Braunschweig unterstützt Corona-Warn-App (10.06.2020)

Die Stadt Braunschweig unterstützt die Einführung der Corona-Warn-App der Bundesregierung, mit deren Hilfe Infektionsketten bei einer Ansteckung mit COVID-19 nachverfolgt werden können. Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dienstlich über ein Smartphone verfügen, können die App auf das Gerät herunterladen.

"Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig, die technische Umsetzung transparent, die Daten werden nicht zentral gespeichert", heben die Leiterin des Corona-Krisenstabes, Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast, und der für Digitalisierung zuständige Ordnungs- und Personaldezernent Dr. Thorsten Kornblum in einem gemeinsamen Statement hervor. "Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, die App zu nutzen. Nur wenn viele mitmachen, kann die App ihre Wirkung entfalten und im Falle einer Infektion helfen, Kontaktpersonen zu ermitteln, um die Zahl weiterer Infektionen möglichst gering zu halten und die Pandemie einzudämmen."

Die Stadt Braunschweig unterstützt das Projekt auch im Blick auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Diese können sich die App auf ihr Dienst-Smartphone herunterladen. Arbogast und Kornblum: "Wir empfehlen anderen Institutionen, Firmen und Unternehmen, ihren Angestellten diese Möglichkeit ebenfalls zu eröffnen, um zu einer möglichst weiten Verbreitung der App beizutragen."

Insgesamt rund 700 Beamtinnen und Beamte und Beschäftigte der Stadtverwaltung sind mit einem Dienst-Smartphone ausgestattet. Die Geräte werden für den privaten Download der Corona-Warn-App freigeschaltet. Ob diese Möglichkeit genutzt wird, bleibt den Mitarbeitenden überlassen und wird nicht registriert. 

Klinikum schafft weitere Raumkapazitäten für die Corona-Behandlung (29.05.2020)

Das Städtische Klinikum schafft auf Grundlage eines Beschlusses des Verwaltungsausschusses weitere Raumkapazitäten für die Behandlung von COVID 19-Patientinnen und Patienten im kürzlich fertig gestellten Regiegebäude in der Salzdahlumer Straße. Der ursprünglich geplante Umzug der Kinderklinik in das Gebäude wurde verschoben.PDF-Datei507,74 kB

Leben mit Corona: Stadt startet Öffentlichkeitskampagne (25.05.2020)

Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat heute den Startschuss gegeben für eine große Plakat- und Anzeigenkampagne zu den grundlegenden Verhaltensweisen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Im ganzen Stadtgebiet werden in den kommenden drei Wochen die drei wichtigsten Regeln beworben: Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen in Bus und Bahn, im Einzelhandel und dort, wo Abstände schwierig sind, und regelmäßige Händehygiene. Auf über 40 Großflächen, 16 City Light-Boards an Haltestellen sowie 42 Ganzsäulen werden die bunten Motive zu sehen sein. Dazu kommen Anzeigen in Zeitungen und Online-Medien, Postkarten in Gaststätten sowie Radio-Spots.

"Schritt für Schritt kommen jetzt Lockerungen der harten Restriktionen der vergangenen Wochen", sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth bei der Vorstellung des Plakatmotivs auch mit Blick auf die seit heute geltenden Öffnungen, z. B. bei Freibädern oder Fitness-Studios. "Darüber sind wir alle sehr erleichtert. In unsere Stadt kommt wieder Leben, Wirtschaft, Handel und auch viele Eltern atmen wieder auf. Doch gehen wird dies nur, wenn wir alle bereit sind, mit der steten Bedrohung durch dieses Virus zu leben. Und das heißt: Sich und andere schützen, mit etwas lästigen, aber letztlich sehr einfachen Vorsichtsmaßnahmen, mit denen wir uns gegenseitig schützen können. Genau diese Eigenverantwortung betont die Kampagne. "Zeige Herz" für Braunschweig heißt, auf sich und die Mitmenschen Acht geben. Das ist unsere Botschaft als Stadtverwaltung, das ist mein Appell an die Braunschweigerinnen und Braunschweiger."

Die Idee zur Kampagne wurde vor einigen Wochen in der Gefahrenabwehrleitung entwickelt. "Die Botschaft kommt nun genau zur rechten Zeit", sagte Torge Malchau, Fachbereichsleiter Feuerwehr. "Die Infektionszahlen sind inzwischen sehr niedrig und Lockerungen sind möglich. Das Leben kehrt in die Stadt zurück und obwohl sich alles zunehmend "normal" anfühlt, müssen wir alle ein paar einfache Regeln beachten, um das Infektionsgeschehen auf einem niedrigen Stand zu halten und erneute radikale Maßnahmen zu vermeiden.

Mit der Kampagne wollten wir möglichst viel Aufmerksamkeit für dieses Thema erreichen und mit den bunten Plakaten freundlich an die Hygieneregeln erinnern."

Die Kampagne wurde von der Braunschweig Stadtmarketing GmbH gesteuert. Neben den genannten Stellen werden die Motive auch auf der großen Werbefläche von New Yorker in der Schuhstraße zu sehen sein. Des Weiteren wird die Stadtverwaltung sie über ihre Social-Media-Kanäle verbreiten.