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Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahlen

Bislang ist seit Anfang 2020 in Braunschweig bei insgesamt 3.856 Fällen (+1 seit 01.03.) das Virus "SARS-CoV-2" mit einem PCR-Test nachgewiesen worden. Bei einem positiven PCR-Test ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass eine Infektion vorliegt. Nicht jede Infektion führt aber zum Auftreten von Krankheitszeichen (Symptomen), so dass manche Infektionen auch unbemerkt ablaufen und nur zufällig durch eine Testung entdeckt werden. 

3477 der oben genannten festgestellten Fälle sind bereits genesen (+27 seit 01.03.), d.h. sie sind gemäß den Vorgaben aus dem Infektionsschutzgesetz aus der Quarantäne entlassen worden. Somit gibt es derzeit in Braunschweig 254 Personen, bei denen das Virus mit einem PCR-Test nachgewiesen wurde und die noch nicht aus der Quarantäne entlassen sind, also noch nicht als genesen gelten können.  

Bisher hat es in Braunschweig 125 Todesfälle (+1 seit 01.03.) in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Die verstorbenen Personen waren zwischen 54 und 106 Jahren alt. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 40,1 (44,5 am 01.03.).

Häufig wird gefragt, warum der Wert der 7-Tages-Inzidenz zwischen Land Niedersachsen und Stadt Braunschweig unterschiedlich ausfallen. Dies liegt zum einen am Meldeverzug der Zahlen vom Land. Dies erklärt das Land auch auf seiner Internetseite. Eine weitere Ursache liegt darin begründet, dass Land und Stadt bis November 2020 unterschiedliche Einwohnerzahlen als Grundlage der Berechnung der Inzidenz verwendet haben. Um hier möglichst eine einheitliche Grundlage zu schaffen, verwendet die Stadt seit Dezember 2020 die Einwohnerzahl des Landesamtes für Statistik (249.406 Einwohner), nicht mehr die Zahl des Braunschweiger Melderegisters (251.551 Einwohner, Stand 31.12.2019). Außerdem führt derzeit ein Software-Fehler in der Datenbank des Landes zu abweichenden Berechnungen. Dieses Problem soll kurzfristig behoben werden.

Aufgrund des erläuterten Verzugs wird es zwischen den Angaben zur Inzidenz auf der Webseite des Landes, des Robert-Koch-Instituts und der Stadt Braunschweig weiterhin zu Differenzen der Zahlen kommen. Grundsätzlich können Meldeverzüge zu temporären Unschärfen bei den veröffentlichten Infektionszahlen generell führen. Wesentlich bleibt anzumerken, dass der Inzidenz-Wert für Braunschweig und damit einhergehende eventuelle Einschränkungen gemäß der Landesverordnung zur Corona-Pandemiebekämpfung anhand der Inzidenz-Ampel des Landes Niedersachsen und des dort aufgeführten Inzidenzwertes rechtswirksam bestimmt werden. Weitere Informationen und die landesweiten Zahlen unter dem Lagebericht des Landes. 

(Stand 02.03.2021).

Hinweise zu Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Corona in den Braunschweiger Krankenhäusern: 

In den Braunschweiger Krankenhäusern werden aktuell 40 Menschen (-6 seit 26.02.) in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt. Diese Personen können jedoch auch aus dem Umland stammen und können daher nicht unbedingt mit der Zahl der Infektionsfälle in Braunschweig in Zusammenhang gesehen werden. 

(Stand: 01.03.2021, nächste Aktualisierung am 03.03.2021).

Hinweise zu der aktuellen Zahl der Personen, die bereits eine COVID-19 Schutzimpfung erhalten haben, finden Sie hier.

Kostenfreies Corona-Testangebot für die Beschäftigten in Kitas und Schulen (01.03.2021)

© Stadt Braunschweig / Daniela NielsenJoachim Uebermuth (l.), Geschäftsführer ASB, und Marvin Schmidt, ASB, erläutern Dr. Christine Arbogast die Abläufe im Abstrichzentrum.

Braunschweigs Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wurden mit dem Start des Schnelltestzentrums für die Beschäftigten aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung sowie der Betreuung an Schulen ab 1. März um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt. Beschäftigte in Braunschweiger Kitas, Tagespflegepersonen, kommunale Schulsozialarbeiter, Verwaltungskräfte und Hausmeister in Schulen sowie die Beschäftigten in der Schulkindbetreuung können sich ab sofort von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr kostenfrei einmal wöchentlich einem Corona-Schnelltest unterziehen.

Zum Start des Angebots am heutigen Montag, 1. März, machte sich Dr. Christine Arbogast, Leiterin des städtischen Krisenstabes, ein Bild vor Ort und war beeindruckt, wie gut das Angebot angenommen wird: "Seit Freigabe der Buchungsmöglichkeit am letzten Freitag sind bereits über 85 Termine für die erste Woche gebucht worden. Das ist, nach den Erfahrungen, die andere Kommunen mit freiwilligen Testangeboten gemacht haben, ein sehr guter Start. Ich freue mich, dass alle Beteiligten - egal ob in städtischen Einrichtungen oder bei freien Trägern - an einem Strang ziehen. Das wird Braunschweig im Kampf gegen die Corona-Mutationsformen, die sich gerade auch in den jüngeren Altersgruppen stärker verbreiten, deutlich helfen."

Es wird damit gerechnet, dass pro Woche mindestens 100 Schnelltests durchgeführt werden. Das Angebot ist vorerst für einen Zeitraum von vier Wochen angelegt. Bei Bedarf werden die Testkapazitäten ausgeweitet.

Auch Martin Albinus, Leiter der Corona-Task-Force Kita-Schule und des Jugendamts, ist froh, dass es mit den engagierten Partnern der Hilfsorganisationen gelungen ist, in so kurzer Zeit ein serviceorientiertes und professionelles Testmanagement auf die Beine zu stellen: "Die Terminbuchung über das Internet und die hohe Geschwindigkeit der Schnelltests helfen allen Beschäftigten in Kitas und Schulen, nicht zu viel Zeit dafür aufwenden zu müssen."

Nach dem Abstrich können die Beschäftigten das Testzentrum sofort wieder verlassen.  Sollte ein Schnelltest ein positives Ergebnis anzeigen, werden sie durch den Arbeiter-Samariter-Bund sofort telefonisch informiert und erhalten zumeist noch am selben Tag die erforderliche Abstrichnahme zur Überprüfung mittels eines PCR-Tests. Marvin Schmidt, Leiter des Rettungs- und Sanitätsdienstes beim Arbeiter-Samariter Bund erklärt: "Wir sind auf den Positivfall mit einem eigens bereitgestellten Fahrzeug auf dem Hof vorbereitet, sodass wir einerseits in hoher Geschwindigkeit reagieren können und andererseits allen Infektionsschutzaspekten im Testzentrum Rechnung getragen wird."

"Leben mit Corona - behandeln, impfen, testen, öffnen!" (01.03.2021)

"Leben mit Corona - behandeln, impfen, testen, öffnen!" - mit diesem Apell richtet sich die Oberbürgermeisterkonferenz des Niedersächsischen Städtetages an Ministerpräsidenten Stephan Weil. Das gesamte Schreiben finden Sie hierPDF-Datei520,23 kB.

COVID-19-Statusbericht (26.02.2021)

Aktuelle Informationen zur Corona-Infektionslage, den strategischen Zielen der Gefahrenabwehrleitung, zur Lage in Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas und vieles mehr erhalten Sie im Covid-19-StatusberichtPDF-Datei124,79 kB

Corona-Härtefallfonds: Stadt zieht Bilanz (23.02.201)

Nach Überprüfung kommt es auch zu Rückforderungen

Für den im April 2020 von der Stadt Braunschweig eingerichteten Corona-Härtefallfonds sind bis zum Ablauf der Antragsfrist für den Bereich Wirtschaft zum Ende des vergangenen Jahres 499 Anträge von Unternehmen und Selbstständigen eingegangen. Davon konnten 272 bewilligt und eine Summe von insgesamt circa 1,17 Millionen Euro ausgezahlt werden.

Zwischenzeitlich hat das Wirtschaftsdezernat mit der in der Richtlinie vorgesehenen Nachprüfung der gewährten Zuschüsse begonnen. Zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses mussten die Antragsteller lediglich Schätzungen für die zu erwartenden Kosten sowie die zu erwartenden Einnahmen angeben. Die Überprüfung bezieht sich nun auf die tatsächlichen betrieblichen Einnahmen und Ausgaben.

"Die Richtlinie war darauf ausgelegt, in besonderen Härtefällen betriebliche Liquiditätsengpässe über die von Land und Bund gewährte Soforthilfe hinaus auszugleichen, um eine Insolvenz zu vermeiden", so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Dadurch verschaffte die Stadt auch Unternehmen und Selbstständigen, bei denen die Fördermittel des Bundes oder des Landes im Rahmen der erstmalig aufgelegten Soforthilfe nicht griffen, nicht ausreichten oder nicht rechtzeitig ausgezahlt wurden, Zugang zu finanzieller Unterstützung. "Es kam im Frühjahr darauf an, den Gewerbetreibenden möglichst schnell zu helfen, als für viele nicht absehbar war, ob und wann sie andere Hilfsgelder erhalten würden. Aus meiner Sicht wurde dieses Ziel erreicht und es musste kein Antrag abgewiesen werden, weil die Mittel aufgebraucht waren", so Leppa.

Dennoch muss die Stadt nun im Rahmen der Nachprüfung Hilfszahlungen teilweise oder vollständig von den Antragstellern zurückfordern, da deren Liquiditätsbedarfe entweder durch erzielte Einnahmen oder durch Bundes- oder Landesmittel ausgeglichen wurden. Personalkosten, die zur Erzielung der Einnahmen angefallen sind, können nicht in die Berechnung des Liquiditätsbedarfs einbezogen werden. Ausschlaggebend hierfür war die Ausgestaltung der Landes- und Bundeshilfen.

"Für viele Unternehmen stellt die Rückzahlung erhaltener Hilfsgelder angesichts der nach wie vor enorm angespannten Situation eine große Herausforderung dar. In Anbetracht der nun schon lange anhaltenden Beschränkungen kann ich nachvollziehen, wenn das für Unmut sorgt. Klar ist aber auch, dass weiterhin erhebliche Rechtsunsicherheit bezüglich der Anrechenbarkeit der kommunalen Mittel auf die geflossenen Landes- und Bundesmittel besteht", so Leppa. Darüber habe die Verwaltung die Ratsgremien bereits im Juni informiert.

"Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass Land und Bund entsprechende Rückzahlungen von den Unternehmen einfordern würden. Im Ergebnis käme dann bei den Unternehmen nicht mehr Geld an", so Leppa weiter. Die Kommunen seien im Mai 2020 vom Niedersächsischen Städtetag davon in Kenntnis gesetzt worden, dass es zu keiner Doppelförderung oder Überkompensation durch die Kommunen kommen dürfe. "Uns sind damit auf kommunaler Ebene weitestgehend die Hände gebunden."

Inzwischen greifen weitere umfangreiche Hilfsprogramme des Bundes und der Länder, die es den Unternehmen ermöglichen, Handlungsspielräume flexibel zu nutzen und höhere Förderungen zu erreichen. "Insofern ist die von Oberbürgermeister Markurth erhobene Forderung an Bund und Land, die zugesagten Hilfen zügig auszuzahlen, die einzige Möglichkeit, die wir haben."

Trotz einiger Rückforderungen konnten mit den städtischen Mitteln auch Liquiditätsengpässe in besonderen Härtefällen ausgeglichen werden. Wenn es zu Rückforderungen kommt, bietet die Stadt den Betroffenen Ratenzahlungsmodelle an. Zudem stehen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH und das Beratungsnetzwerk aus Kammern und Verbänden weiterhin allen von der Pandemie betroffenen Gewerbetreibenden mit einer umfassenden Beratung zu den verschiedenen Fördermittelangeboten und Hilfsprogrammen von Bund und Land zur Verfügung.

Eine Übersicht über aktuelle Förderprogramme bietet die Wirtschaftsförderung im Internet unter www.braunschweig.de/wirtschaft-corona

Bundeswehrsoldaten unterstützen in Braunschweig (23.02.2021)

© Stadt Braunschweig / Daniela NielsenBundeswehrsoldaten unterstützen die Abstrichteams in den Pflegeheimen

Im Zuge von Amtshilfeersuchen hat die Stadt Braunschweig bei der Bundeswehr personelle Unterstützung beantragt. Über das Kreisverbindungskommando Braunschweig erfolgte die Abstimmung mit dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Stadt sowie die Bearbeitung der Anträge. Seit der ersten Bewilligung sind insgesamt 25 Soldaten und vier Soldatinnen in Braunschweig eingetroffen.

21 Soldaten der Bundeswehr werden in Pflegeheimen eingesetzt. In insgesamt 13 Heimen verstärken sie dort die Abstrichteams, die in erster Linie Schnelltests, sogenannte Antigen PoC-Tests, bei den Pflegekräften und Besuchern durchführen. Für diese Tätigkeit sind sie durch den Ärztlichen Leiter des Rettungsdienst Braunschweig und durch Fachkräfte in den Heimen eingewiesen worden.

Im Impfzentrum sind vier Soldaten für Logistikaufgaben eingesetzt. Sie nehmen u. a.  Materiallieferungen entgegen, rüsten mobile Impfteams mit Verbrauchsmaterial aus und bestücken Impfkabinen. Im Gesundheitsamt unterstützen drei Soldaten des Sanitätsregiments 4 Rheine bei der PCR-Testung zum Nachweis von Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus.

"Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für ihren Einsatz in den letzten Wochen. Sie tragen mit ihrem Einsatz erheblich dazu bei, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu verlangsamen. Vor dem Hintergrund des Schutzes der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen ist ihre Unterstützung von besonderer Bedeutung”, sagt Sozialdezernentin Christine Arbogast.

Die insgesamt 29 Soldatinnen und Soldaten rekrutieren sich aus den Einheiten des Versorgungsbataillons 141 und des Panzergrenadierbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge, dem Technischen Ausbildungszentrum Luftwaffe Nord aus Faßberg und der o. g. Einheit aus Rheine. Ihr Aufenthalt ist grundsätzlich auf drei Wochen begrenzt, kann aber auf Antrag einmalig verlängert werden.

Neues Video des Krisenstabs "Corona" (22.02.2021)

Das neue Video des Braunschweiger Krisenstabs „Corona“ vom 22.02.2021 finden Sie hier.

Infektionsgeschehen in Schulen und Kitas (19.02.2021)

Geringes Infektionsgeschehen in Schulen, Kitas sowie bei der Schulkindbetreuung: Lediglich an einem Schulstandort bestehen einzelne Quarantänemaßnahmen ohne Einschränkung des Präsenzunterrichts. Die Berufsfachschule Ergotherapie des Instituts für Weiterbildung in der Alten- und Krankenpflege meldet eine Person in der Schülerschaft und eine sonstige Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Niedersächsische Corona-Verordnung wurde aktualisiert (12.02.2021)

Die aktuelle Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2, die am 13. Februar in Kraft tritt, finden Sie hier oder auf der Internetseite des Landes Niedersachsen

Infektionsgeschehen in Alten- und Pflegeeinrichtungen (12.02.2021)

Nach wie vor gibt es Infektionsgeschehen mit dem SARS-CoV-2-Virus in Braunschweiger Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt sind neun Einrichtungen betroffen, die meisten mit Einzelfällen. Fünf oder mehr Infektionen mit dem Corona-Virus wurden in zwei Einrichtungen bei Bewohnenden und Beschäftigten nachgewiesen, von denen die Verwaltung bereits berichtet hat. Es handelt sich um Heime an der Hannoverschen Straße (7 Fälle) und an der Helmstedter Straße (20 Fälle). Pflegedienste sind nicht mehr betroffen (Stand 10.02.2021). Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit den Heimen, hat täglich Kontakt zu den betroffenen Einrichtungen und bespricht nötige Maßnahmen. Bei einer Häufung von Fällen wird ein Betretungsverbot als wichtigste Maßnahme vereinbart, aber auch die stärkere Trennung von Wohnbereichen auch in Bezug auf das pflegende Personal. Außerdem gelten verstärkte Hygieneregelungen und die Verpflichtung zu regelmäßigen Schnell- und Kontrolltestungen.