EN

Corona-Tests

© Stadt Braunschweig/Daniela Nielsen

Die kostenlosen Bürgertests haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um die dritte Welle der Corona-Pandemie in Deutschland zu unterbrechen und zusätzliche Sicherheit im Alltag zu geben. Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, hat der Bund das Angebot kostenloser Bürgertests für alle mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 beendet.

Ab 11. Oktober sind Corona-Schnelltests weiterhin bei privaten Anbietern, Apotheken und Arztpraxen erhältlich, können aber je nach Voraussetzung kostenpflichtig sein. 

Generell gratis bleiben sie noch für die folgenden impfunfähigen oder abgesonderten (d. h. in Quarantäne befindlichen) Personengruppen:

  1. Kinder, die zum Zeitpunkt der Testung das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben,
  2. Menschen, die aufgrund einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten vor der Testung aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten,
  3. bis zum 31. Dezember 2021 Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder schwanger sind, sowie Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse http://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist,
  4. vormals Schwangere und Stillende haben bis zum 10. Dezember 2021 Anspruch auf kostenlose Testung nach § 4a Nummer 2 TestV. Der Nachweis kann durch den Mutterpass belegt werden.
  5. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben,
  6. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Absonderung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.

Zur Inanspruchnahme der kostenlosen Testung muss zunächst gegenüber der testenden Stelle ein amtlicher Lichtbildausweis zum Nachweis der Identität vorgelegt werden. Als Nachweis des Anspruchs aus medizinischen Gründen dient ein entsprechendes Zeugnis. Dieses Zeugnis, ausgestellt von einem Arzt, einer Ärztin oder einer medizinischen Einrichtung mit ärztlicher Leitung, muss bescheinigen, dass eine medizinische Kontraindikation gegen eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 besteht. Außerdem müssen Name, Anschrift und Geburtsdatum der zu testenden Person sowie die Identität der Person oder der Stelle, die das ärztliche Zeugnis ausgestellt hat, enthalten sein. Die Angabe einer Diagnose ist nicht erforderlich. 

Der Mutterpass kann als ärztliches Zeugnis zum Nachweis einer Schwangerschaft verwendet werden.

Studierende, die eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erhalten haben, können ihre Anspruchsberechtigung durch Vorlage ihrer Studienbescheinigung und ihres Impfausweises nachweisen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen entsprechenden Teilnahmenachweis ausstellen lassen.

Was ist zu beachten?

Wo kann man sich testen lassen?

Was tun bei einem positiven Schnelltest?

Was tun bei einem positiven PCR-Test?

Absonderungspflicht

Verwendete Quellen

aktualisiert am 11. Oktober 2021