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Corona-Virus: Informationen für Unternehmen

Beratungsnetzwerk steht Unternehmen vor Ort zur Seite

Um die Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und weiteren Verbänden und Einrichtungen ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Zusammen wollen die Partner den derzeit hohen Beratungsbedarf decken und die Unternehmen schnell und kompetent unterstützen.

Corona: Aktuelle Infos für Unternehmen

Auf dieser Seite stellt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH aktuelle Informationen, unter anderem zu Unterstützungsangeboten von Bund und Land, für Unternehmen bereit.

*Die Seite wird laufend aktualisiert*

Stadt legt Härtefallfonds auf

Die Stadt Braunschweig ergänzt mit einem eigenen Hilfsfonds die finanzielle Unterstützung für von der Corona-Virus-Pandemie existenziell betroffene Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler, Kulturschaffende und weitere Einrichtungen.

Stadt erleichtert Steuerstundungen

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass zur Verbesserung der Liquidität bei Unternehmen die Möglichkeiten zur Stundung von Gewerbesteuerzahlungen verbessert werden sollen. Die Stadt Braunschweig übernimmt die vorgeschlagenen freiwilligen Handlungshinweise, um auf diese Weise von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen.

Corona-Soforthilfe für Niedersachsen

Warnhinweis: Es sind Fake-E-Mails im Umlauf, in denen dazu aufgefordert wird, zu viel erhaltene Fördergelder im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zurückzuzahlen. Die NBank ist nicht Versender dieser E-Mails.

Das Land Niedersachsen und die NBank bieten Soforthilfen für Unternehmen. Kleine gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, können eine Soforthilfe elektronisch bei der NBank beantragen.

Zudem hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium auf seinen Internetseiten eine Liste mit Ansprechpartnern für Unternehmen veröffentlicht, u. a. zu Fördermöglichkeiten und Landesbürgschaften sowie eine Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. 

Bundesregierung schnürt Maßnahmenpaket

Die Bundesregierung hat ein umfassendes Hilfspaket für Beschäftigte und Unternehmen beschlossen. Die Soforthilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige können bei den zuständigen Behörden und Stellen in den Bundesländern beantragt werden.

Außerdem hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Übersicht über die Soforthilfen für Unternehmen zusammengestellt, die laufend aktualisiert wird.

Das KfW-Sonderprogramm 2020 bietet erweiterte Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen Erleichterung für die Wirtschaft. 

Zusätzlich hat die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand eingeführt und damit einen weiteren umfassenden Schutzschirm angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise gespannt.

Die Arbeitsgemeinschaft Corona-Selbsthilfe.org hat einen Corona-Soforthilfe-Rechner entwickelt, mit dem Selbstständige mit wenigen Klicks herausfinden können, ob sie in ihrem Bundesland berechtigt sind, Soforthilfe zu erhalten.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

Des Weiteren unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Förderprogramm "go-digital" kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk bei der kurzfristigen Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Informationen für Start-ups

Die Bundesregierung ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Das Paket hat einen Umfang von 2 Milliarden Euro. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. 

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt auch das Land Niedersachsen explizit Start-ups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Start-ups bereit.

Gastronomie und Einzelhandel

Seit 11. Mai dürfen Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sowie alle Geschäfte in Niedersachsen wieder öffnen. Als allgemeine Voraussetzung gelten die Regelungen der Nds. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in ihrer jeweils aktuellen Fassung, insbesondere die jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen. Die Betriebe haben dabei weiterhin Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu erfüllen. Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt dazu ein Merkblatt erstellt. 

Als besondere Regeln für die Gastronomie sind darüber hinaus zu beachten:

  • Es dürfen nur max. 50 % der vor der Corona bedingten Schließung vorhandenen Sitzplatzkapazitäten im Betrieb gleichzeitig belegt werden.
  • Im Gastraum sind Tische in einem Mindestabstand von 2 m anzuordnen.
  • Die Gäste sind angehalten, im Vorhinein zu reservieren (empfohlen, nicht gesetzlich vorgeschrieben).
  • Die Vor- und Familiennamen, die vollständige Anschrift und Telefonnummer jedes Gastes sowie der Zeitpunkt des Betretens und Verlassens sind zu dokumentieren und drei Wochen aufzubewahren.
  • Die jeweils dienstleistende Person muss während der Arbeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dabei ist ein textiler Mund-Nasen-Schutz als geeigneter Schutz anzusehen, Visiere bieten nur geringen Schutz und sind deshalb nicht geeignet. Ein Gesichtsschild allein kann die Funktion einer eng anliegenden Mund-Nase-Bedeckung daher nicht ersetzen. 
  • Es wird ausschließlich am Tisch serviert. In Selbstbedienung können nur fertig konfektionierte Tellergerichte ausgegeben werden. Betreiber und Kunden sind verpflichtet, darauf zu achten, dass jederzeit ein Abstand von 1,50 Metern zwischen Kunden, für die die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten, eingehalten wird.
  • Buffets sind nicht erlaubt.
  • Keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung auf den Tischen (keine Speisekarten, Gewürzständer, Flyer etc.).
  • Die Aufteilung im Gastraum ist so vorzunehmen, dass Gäste nicht in Kontakt mit vorgehaltenen Speisen kommen können (zum Beispiel keine Salatinseln in Steakrestaurants, generell keine offenen Küchen).
  • Die Gäste sind über den betrieblichen Infektionsschutz und das angewendete Hygienekonzept per Aushang zu informieren.

Mit branchenspezifischen Handlungsempfehlungen für die Gastronomie unterstützt der DEHOGA Niedersachsen die Betriebe bei der Umsetzung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards. 

Um die Gastronomen bei der Öffnung zu unterstützen, stellen die Braunschweig Stadtmarketing GmbH und die Braunschweig Zukunft GmbH im Rahmen der Initiative #deintisch kostenlos ein Online-Reservierungssystem zur Verfügung. Das System vereinfacht den Reservierungsvorgang und die vorgeschriebene Kontaktdokumentation. Zusätzlich kann eine Speisekarte hinterlegt werden. Gastronomen können sich ab sofort registrieren.

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können auf den städtischen Internetseiten auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Betriebe können sich schnell und einfach über ein Kontaktformular in die Übersicht aufnehmen lassen. 

Zudem haben der Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. und die Braunschweig Stadtmarketing GmbH eine Anleitung erstellt, wie Anbieter durch einen kostenlosen Google My Business-Eintrag ihre Auffindbarkeit im Internet verbessern können.

Auch Google reagiert in der Corona-Krise: Um Nutzern die Suche nach Restaurants mit Lieferservice zu erleichtern, hat das Unternehmen eine neue Funktion in Google Maps eingebaut: Lieferdienste und Abholoptionen in Restaurants werden nun an prominenter Stelle angezeigt. Damit die Lieferdienst- und Mitnahme-Suche für ein Restaurant in Google Maps funktioniert, rät der DeHoGa Betreibern ihren kostenlosen Brancheneintrag auf Google My Business jetzt zu aktualisieren und anzupassen.

Informationen für die Tourismusbranche

Der Deutsche Tourismusverband stellt auf seiner Homepage Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus und den Auswirkungen auf den Tourismus zusammen und aktualisiert diese ständig.

Auch das Branchenportal Tourismuspartner Niedersachsen (TMN) hat eine Liste mit Links zu relevanten Inhalten rund um das Thema Corona-Virus zusammengestellt.

Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes stellt auf seiner Internetseite umfangreiche Informationen und Links für Unternehmen und freiberuflich Selbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Thema Corona-Virus zur Verfügung.

Um die finanziellen Folgen der Corona-Krise für Kulturschaffende abzufedern, haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung einen Sonderfonds aufgelegt, bei dem freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende eine Soforthilfe von einmalig 2.000 Euro beantragen können.

Das Förderprogramm Neustart. des Bundes dient dazu, kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen. Gefördert werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen, die zur angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr erforderlich sind. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Informationen zum Arbeitsrecht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Katalog mit Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erstellt.

Einen umfassenden Leitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie stellt auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zur Verfügung.

Entschädigungsantrag bei Verdienstausfall

Arbeitnehmer, Selbstständige und freiberuflich Tätige haben einen Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfall, wenn das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot angeordnet hat.

Weitere Informationen gibt es hierPDF-Datei52,80 kB.

Informationen der IHK Braunschweig

Auch die IHK Braunschweig hat auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen und Links zum Thema Corona-Virus zusammengestellt. Unter anderem ist hier eine Übersicht mit den Anforderungen an Hygiene und Kundenmanagement nach den ersten Lockerungen der bisherigen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu finden.

In Zeiten der Corona-Krise bieten immer mehr Unternehmen ihre Hilfe, um andere Betriebe in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen. Die IHK Braunschweig sammelt die Hilfsangebote auf ihrer Plattform "Unternehmen helfen Unternehmen".

Informationen der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Auf der Internetseite der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind ebenfalls hilfreiche Informationen und Ansprechpartner sowie eine Liste mit häufig gestellten Fragen zum Thema Corona-Virus zu finden.