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Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

Aktuelle Niedersächsische Verordnung seit 12. September

Die jeweils aktuellen Regelungen, die auch in Braunschweig gelten, können im Detail der aktuellen Niedersächsischen Verordnung PDF-Datei192,56 kBüber infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus entnommen werden. Auf der Internetseite des Landes Niedersachsen finden auch ein einen Abschnitt mit umfangreichen Fragen und Antworten (FAQ). 

Die wichtigsten Neuerungen der aktuellen Verordnung: 

  • Mund-Nasen-Schutz: Personen, die als Flug- oder Fahrgast ein Verkehrsmittel des Personenverkehrs und die hierzu gehörenden Einrichtungen wie zum Beispiel Haltestellen, Bahnhöfe, Flughäfen und Fähranleger nutzen, haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    Datenerhebung und Dokumentation: Behörden, Gerichte und Stellen, die Aufgaben im öffentlichen Interesse erfüllen oder in Ausübung öffentlicher Gewalt handeln, können im Rahmen des Zutritts zu den jeweiligen Gebäuden oder Räumlichkeiten ebenfalls personenbezogene Daten entsprechend der Vorgaben erheben.
  • Betriebs- und Veranstaltungsverbote: Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen können unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden von den zuständigen Behörden abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 und Absatz 2 unter der
    Voraussetzung zugelassen werden, dass die Veranstalterin oder der Veranstalter ein Hygienekonzept nach § 3 vorlegt. Die Zulassung nach Satz 1 muss mit dem Vorbehalt des Widerrufs in Bezug auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens versehen werden; die Zulassung nach Satz 1 darf im Übrigen nur mit Auflagen erteilt werden, die die Einhaltung und Umsetzung der im Hygienekonzept vorgesehenen Maßnahmen sicherstellen. Die Sätze
    1 und 2 gelten auch für Veranstaltungen, die nach dem 30. September 2020 stattfinden. Für gastronomische Angebote auf der Veranstaltungsfläche ist § 10 Abs. 1 und 2 anzuwenden.
  • Körpernahe Dienstleistungen: Die Durchführung und der Besuch von Prostitutionsveranstaltungen nach § 2 Abs. 3 Nr. 3 des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) und die Straßenprostitution sind verboten. Der Betrieb eines Prostitutionsgewerbes in einer Prostitutionsstätte nach § 2 Abs. 3 Nr. 1 ProstSchG oder in einem Prostitutionsfahrzeug nach § 2 Abs. 3 Nr. 2 ProstSchG ist zulässig, wenn
    - die Nutzung einer Prostitutionsstätte oder eines Prostitutionsfahrzeugs durch Prostituierte sowie Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung erfolgt,
    - die Betreiberin oder der Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs die Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden nach § 4 erhebt, wobei die angegebenen Daten durch Vorlage amtlicher Ausweisdokumente mit Bild zu überprüfen sind,
    - Kundinnen, Kunden und Prostituierte ab Zutritt und während des gesamten Aufenthalts in der Prostitutionsstätte oder im Prostitutionsfahrzeug eine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 2 Abs. 2 tragen,
    - die Betreiberin oder der Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs sicherstellt, dass die Räumlichkeit, in der die Dienstleistung angeboten wird, nur durch zwei Personen gleichzeitig genutzt wird,
    - in der Prostitutionsstätte und in dem Prostitutionsfahrzeug Alkohol und Substanzen zur Stimulation weder angeboten noch konsumiert werden und
    - die Betreiberin oder der Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 3 trifft.
    Für die Durchführung erotischer Massagen in einer Prostitutionsstätte oder einem Prostitutionsfahrzeug gilt Satz 2 entsprechend. Die Prostitutionsvermittlung nach § 2 Abs. 3 Nr. 4 ProstSchG ist zulässig, wenn
    - eine Vermittlung von Prostituierten sowie Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung erfolgt,
    - die Vermittlerin oder der Vermittler die Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden nach § 4 erhebt sowie die Adresse, an der die sexuellen Dienstleistungen angeboten werden, dokumentiert, wobei die angegebenen Daten der Kundin oder des Kunden durch Vorlage amtlicher Ausweisdokumente mit Bild zu überprüfen sind,
    - Kundinnen, Kunden und Prostituierte während der Inanspruchnahme der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 2 Abs. 2 tragen und
    - Waschgelegenheiten und Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung stehen.

Fragen zum Corona-Virus

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum aktuellen Stand in Braunschweig und zum Umgang mit dem Corona-Virus. 

Was ist der aktuelle Stand der Dinge?

Wie hat sich die Zahl der Infektionsfälle entwickelt?

Was ist mit möglichen Kontaktpersonen?

Ich fühle mich krank – bin ich ein Verdachtsfall?

Wie läuft ein Corona-Test ab?

Wie verhalte ich mich in Quarantäne?

Informationen für Reiserückkehrende

Verdienstausfall, Wirtschaft und Kulturszene

Zusätzliche Informationen der Stadtverwaltung Braunschweig.

Verdienstausfall

Arbeitnehmer, Selbstständige, Freiberufliche und Kreativschaffende