Ausstellungen 2020

FRAMING IDENTITY - Museum für Photographie

Rebecca Sampson aus der Serie Apples for Sale, 2016-2017

Ausstellungszeitraum: 18. Januar bis 23. Februar 2020

Eröffnung am 17. Januar 2020 um 19 Uhr

Die Gruppenausstellung „Framing Identity“ ist eine fotografische Auseinandersetzung von und mit der Generation Y und beleuchtet Aspekte der Lebenswelt der Menschen, die zwischen den frühen 80er und den späten 90ern geboren sind. Welche Eigenschaften dieser Generation zugeschrieben werden können, wird aktuell in der Fachliteratur und anderen Medien vielfältig diskutiert. Die Ausstellung „Framing Identity“ beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen der Generation Y heute bewegt und wirft einen zeitgenössischen fotografischen Blick auf deren Suche nach Identität und bestehende Rollenbilder. In ihren Arbeiten geht es um die Auseinandersetzung mit Selbstbildern, der eigenen Identität und das Aufmerksam machen auf und Infrage stellen von gesellschaftlich zugewiesenen Rollen, sowohl in persönlichen oder familiären als auch in politischen Kontexten.

Beteiligte Künstler*innen:
Tamara Eckhardt | Maik Gräf | Harry Hachmeister | Norman Hoppenheit | Min Kim | Ira Konyukhova | Rebecca Sampson | Anna Tiessen | Sebastian Wells | Rie Yamada

Kuratorinnen: Anne Wriedt und Franziska Habelt, Museum für Photographie Braunschweig

Peter Tuma – Am Wege

Ausschnitt aus "Ländliche Idylle", Peter Tuma

Ausstellungszeitraum: 14. März bis 19. April 2020

Eröffnung am 13. März 2020 um 19 Uhr

Das Werk von Peter Tuma ist umfangreich und dennoch überschaubar in seiner Abfolge von Werkgruppen und -themen: die ›neuen‹ Landschaften der siebziger und achtziger Jahre, die Pathetischen Stillleben, die Embleme-Bilder oder die Großen Idyllen. »Bonsai, Kirschblüte, Bambus, Manga, Sushi und schließlich Sony - diese japanischen Begriffe kennt auch im Westen jedes Kind. Sie sind als Mythen des globalen Alltags in die Massenkultur eingegangen. Sein Repertoire an Versatzstücken aus dieser Japan-Pop-Welt mischt der Japan-Kenner und -liebhaber immer wieder anders und verwendet dabei vorwiegend Methoden, die ebenfalls dem Bereich der Massenkultur entstammen, zum Beispiel Schablonieren, Kontern, Negativieren, unterschiedliches Einfärben, mit Schrift Ergänzen und anderes mehr aus dem Gebiet des Kommunikationsdesigns.
Die Bilder weisen überwiegend einfache, gleichermaßen dem Archaischen wie der Moderne zugehörige Strukturen auf wie Reihungen und Raster, im Bild selbst und aus Einzelbildern zu Tableaus kombiniert. Mitunter erinnern sie an Tapeten und berühren damit den Bereich von Muster und Ornament. Aber häufig grenzen sie auch an die fernöstliche Kunst der Kalligraphie und präsentieren die Handschrift des Zeichners.« Henrike Junge-Gent

Weitere Informationen finden Sie unter: Aktuelle Ausstellung.

Jahresausstellung des BBK Braunschweig

© Andreas Greiner-NappBBK Jahresausstellung 2020

Ausstellungszeitraum: 4. September bis 11. Oktober 2020

Eröffnung am 3. September 2020 um 20 Uhr

Die Jahresausstellung 2020 zeigt eine kuratierte Werksauswahl von Künstlerinnen und Künstlern des BBK Braunschweigs. Erfahrene Berufskünstler präsentieren ihre Arbeiten neben Studierenden der HBK, die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksmittel umfasst sämtliche Medien. Die Qualität und Diversität der ausgestellten Kunstwerke ist ein klares Statement für die Brillanz Braunschweigs als Stadt der Bildenden Kunst. Die circa 50 Arbeiten eint ein Thema, dieses sowie ein Eindruck vergangener Jahresausstellungen finden Sie unter www.kunsthausbbk.de/jahresausstellung. Die Ausstellung wird durch ein Rahmenprogramm und vielfältige Kunstvermittlungsangebote begleitet. Für Schulklassen und Gruppenbesuche vereinbaren Sie gerne Sondertermine unter infobbk-bsde.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Luciana Tamas - Kritik der häuslichen Vernunft

Drohne zum Harken, zur Reparatur, Vermessung und Zerstreuung von Wolken (Detail), 2016., Luciana Tamas

Ausstellungszeitraum: 6. November bis 1. Dezember 2020

Eröffnung am 5. November 2020 um 19 Uhr

Bereits im Ausstellungstitel wird ein teils ironischer, teils kritisierender Ansatz gegenüber der traditionellen Rolle der Frau angekündigt. So wird die Ausstellung die Weiblichkeit im Wandel des postmodernen Lebens, aber auch neue Kriegsarten thematisieren: Eine Serie von Frauenporträts soll das Leben, Warten und die Vereinsamung der Frau erforschen. Parallel werden bildhauerische Strukturen (Drohnen, Gewehre, Gitarren), die aus Alltagsobjekten gebaut wurden, als Widerspiegelung des hybriden postmodernen Kriegs fungieren.

Die Veranstaltung versteht sich als die Zusammenführung einer Einzelpräsentation der Künstlerin Luciana Tamas mit der Erweiterung ihres Projekts 24, mittels dessen sie Gesprächsmöglichkeiten zwischen Akteuren der bildenden Kunst, Musik und Literatur herzustellen versucht. Ziel ist, einen offenen Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter zu schaffen. Der so entstandene Gesprächsraum ist fluide, lebendig: Er entfaltet und ändert sich durch die Beiträge der Mitwirkenden.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Unterstützer

© ALBA