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Ausstellungen

"Zerrissene Zeiten - Krieg. Revolution. Und dann?"

Plakat Zerrissene Zeiten (SMBS)
(SMBS)

Die Ausstellung umreißt die gesellschaftspolitische Stunde Null nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg. In Braunschweig wie im gesamten Deutschen Reich besiegelte die Novemberrevolution das Ende einer aristokratisch regierten Gesellschaft, die bei allen autoritären Zügen eine gesellschaftliche Stabilität vorgegeben hatte. Mit der Revolution entstand ein Moment offener Geschichte. Rechte wie linke Gruppierungen mühten sich, die Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in ihrem Sinne einzusetzen und politische Freiräume zu nutzen. Die politischen „Grabenkämpfe“ erzeugten eine zerrissene Gesellschaft in einer durch historische Brüche geprägten Zeit. Leitmotive der Ausstellung sind diese Risse, Paradoxien und Widersprüchlichkeiten. Themen sind neben der Revolution die demokratischen Wahlen, die politische Verwertung von Kriegserinnerung, die Gegenrevolution, die neue Rolle der Frau, Kunst, Architektur und Bildungspolitik der frühen Weimarer Republik.

Die Ausstellung im Haus am Löwenwall ist vom 4.10.2018 bis zum 20.1.2019 zu sehen und findet im Rahmen des Kulturprojekts „Vom Herzogtum zum Freistaat – Braunschweigs Weg in die Demokratie (1916-1923)“ statt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen: "ZERRISSENE ZEITEN - Krieg. Revolution. Und dann?", herausgegeben vom Städtischen Museum Braunschweig, 224 Seiten, Preis 24,95 € (Preis im Museum). Werfen Sie hier einen Blick in den Katalog!

Logo Kulturjahr 1918

Hier geht es zum Projekt "Vom Herzogtum zum Freistaat. Braunschweigs Weg in die Demokratie. 1916-1923":


Die Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick

Dauerausstellung im Städtischen Museum Braunschweig, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7. Das Museum zeigt die Ausstellung zur Geschichte der Stadt Braunschweig von ihren Anfängen im 9. Jh. bis hin zur Gegenwart. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt frei!

Kostenfreie Führung jeden Sonnabend 15 Uhr.