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Städtisches Museum Braunschweig

Seit Dienstag, 15. September 2020, sind beide Häuser (Haus am Löwenwall und Altstadtrathaus) wieder geöffnet. Wir freuen uns auf Sie!

Für die Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln in beiden Häusern ist natürlich gesorgt.

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall: Di., Mi. ,Fr., Sa., So., Feiertage: 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Do.: 11:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Öffnungszeiten Altstadtrathaus: Di.- So. 10 - 17 Uhr


Laufende Ausstellungen

„Im Licht der Medici – Kunst des Barock aus Florenz“
The Haukohl Family Collection

noch bis 27.9.2020
Haus am Löwenwall

Lesen Sie hier mehr zur Ausstellung "Im Licht der Medici - Kunst des Barock aus Florenz. The Haukohl Family Collection"!

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Ausstellung im Rahmen des "Lichtparcours2020"

Projizieren Sie selbst!
Schlingensief-Klasse!
10 Jahre Erinnern

11.6. bis 27.9.2020
Haus am Löwenwall

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Die im Rahmen des Lichtparcours angekündigte Gesprächsrunde "Projizieren Sie selbst? Gespräche übers Operndorf! 10 Jahre Erinnern" am 05.09.2020 um 17 Uhr im Städtischen Museum Braunschweig fällt aus!


© Foto: Dirk SchererRembrandt Harmensz. van Rijn, Selbstbildnis mit Saskia, 1636, Radierung, Städtisches Museum Braunschweig, © Städtisches Museum Braunschweig, Foto: Dirk Scherer

Kommende Ausstellung

„Von Rembrandt bis Baselitz. Meisterwerke der Druckgraphik aus der Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig“

18.10.2020 bis 10.1.2021
Haus am Löwenwall

Die Ausstellung demonstriert, über welche außergewöhnlichen Schätze das Städtische Museum verfügt. In der Graphischen Sammlung des Hauses sind Radierungen von Rembrandt genauso zu finden wie Lithographien von Georges Braque und Marc Chagall, Holzschnitte von Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner sowie Arbeiten von Gerhard Richter. Im Rahmen der Ausstellung werden rund 160 „Meisterwerke“ der Sammlung vom 17. bis zum späten 20. Jahrhundert präsentiert.

Lesen Sie hier mehr zur Ausstellung.

© Städtisches Museum Braunschweig/Monika HeidemannKöniglicher Hocker, Bafut, Kamerun, vermutlich bei einer Strafexpedition gegen Bafut 1901/1902 geraubt; Städtisches Museum Braunschweig

Forschungsprojekt PAESE

Das Städtische Museum Braunschweig ist Teilnehmer am Forschungsprojekt PAESE „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen“, das von der VolkswagenStiftung finanziert wird. Beteiligt sind neben dem Städtischen Museum Braunschweig die Landesmuseen Hannover und Oldenburg, das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim sowie die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen. Ziel von PAESE ist es, die Herkunft der Objekte in ethnographischen Sammlungen Niedersachsens zu erforschen und damit zur Aufarbeitung der kolonialen Geschichte an Museen beizutragen. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit Vertretenden von Herkunftsgemeinschaften eine wichtige Rolle. Eine zentrale Frage ist, unter welchen Umständen Objekte zur deutschen Kolonialzeit erworben wurden und wie deutsche Museen heute mit ihrem kolonialen Erbe umgehen sollten.

Seit Oktober 2019 arbeitet Isabella Bozsa als Doktorandin im Rahmen von PAESE am Städtischen Museum Braunschweig. Sie untersucht die Sammlung von Kurt Strümpell, der von 1900 bis 1912 Offizier der kaiserlichen Schutztruppe in der damaligen deutschen Kolonie Kamerun und an vielen militärischen „Expeditionen“ gegen die lokale Bevölkerung beteiligt war. Aus dieser Zeit brachte er zahlreiche Objekte mit, die er dem Städtischen Museum übergab. Wie seine Sammelpraxis mit der deutschen Kolonialherrschaft zusammenhing und wie Kamerunerinnen und Kameruner die Objekte und ihre Herkunft einschätzen, wird nun umfassend erforscht. 

© Städtisches Museum Braunschweig/Monika HeidemannHaussa-Gewand, Nigeria, nach Angabe des Sammlers 1903 auf dem Markt in Dikwa gekauft (damals Hauptstadt der Residentur „Deutsch-Bornu“); Städtisches Museum Braunschweig

Isabella Bozsa war im März 2020 zu Recherchen in Kamerun und um den direkten Austausch mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern zu pflegen und zu befördern, wie zum Beispiel in Form des Workshops.

Unter folgenden Links erfahren Sie mehr:

www.postcolonial-provenance-research.com (PAESE allgemein)

www.postcolonial-provenance-research.com/workshop-contested-heritage/ (Workshop)

www.postcolonial-provenance-research.com/videostatements-contested-heritage/ (Video-Statements)

© PAESEPAESE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kooperationspartnerinnen und -partner bei gemeinsamen Treffen in Hannover 2019

Dekolonisierung erfordert Dialog, Expertise und Unterstützung

Anlässlich der Jahreskonferenz 2019 der Direktor/innen der Ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum in Heidelberg wurde eine gemeinsame Stellungnahme der ethnologischen und Weltkulturen-Museen, Universitätsmuseen und -sammlungen sowie ethnologischen Abteilungen in Mehrspartenmuseen zu Dekolonisierung, Provenienz und Restitution verabschiedet. Auch Dr. Peter Joch unterzeichnete für das Städtische Museum Braunschweig.

Laden Sie hier die "Heidelberger Stellungnahme"PDF-Datei30,06 kB herunter.
Download "Heidelberg Statement"PDF-Datei16,03 kB.


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MuseumsCard - sieben Museen für 22 Euro! Auch das Städtische Museum ist dabei. Für 22 Euro erhalten Sie einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs.

Die MuseumsCard kann auch als Gutschein erworben und an Dritte verschenkt werden!

© Stadt Braunschweig/Medienzentrum/HeyseStädtisches Museum

Das Städtische Museum wurde bis zum Juni 2012 renoviert und restauriert. Die Maßnahme wurde gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).