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DOKfilm im Roten Saal

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Die Filmreihe "DOKfilm im Roten Saal" des städtischen Kulturinstituts richtet seit dem Jahr 2010 den Focus auf aktuelle nationale und internationale Dokumentarfilme und gab damit dem Dokumentarfilm in Braunschweig die erste Plattform mit regelmäßigen Vorführungen.

Die Reihe versteht sich als Ergänzung zum übrigen Filmangebot in Braunschweig. Gezeigt werden Produktionen zu aktuellen, gesellschaftspolitisch relevanten Themen sowie Dokumentarfilme im Themenspektrum Kunst und Kultur.

Da die Filmvorführungen stets gut besucht sind, wird empfohlen, Karten für die Vorführungen zu bestellen. Nutzen Sie dafür die online-Bestellmöglichkeit bei den Filmankündigungen. 

Bitte beachten Sie, dass Sie keine gesonderte Bestätigungsemail erhalten.

Sollten Sie Karten reserviert haben und doch nicht benötigen, bitten wir um Ihre Absage unter Tel. 0531 470 4848 od. per Email unter rotersaal@braunschweig.de.

Eintrittspreise: 5,00 €/4,00 € (ermäßigt)

Ausgezeichnet!

Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia) (Foto: nordmedia/Jörg Lorenz)
Auf der nordmedia-Preisverleihung im Apollo Kino Hannover: Max von Thun (Preispate und Schauspieler), Iris Mügge (Kulturinstitut der Stadt Braunschweig), Thomas Schäffer (Geschäftsführer nordmedia)

Das städtische Kulturinstitut ist für seine Filmreihe „DOKfilm im Roten Saal“ mehrfach von der zentralen Medien-Fördereinrichtung für Niedersachsen und Bremen „nordmedia“ für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet worden.

Aktuelles Filmprogramm

DO | 30. AUGUST 2018 | 19:30 Uhr: Maria by Callas

Frankreich 2017 | Regie und Buch: Tom Volf | OmU | Briefe gelesen von Eva Mattes (Deutsche Synchronisation) | 118 Min. | FSK: ab 0

"Da sind zwei Menschen in mir, Maria und die Callas ..." - Eine Künstlerin auf der Suche nach Vollkommenheit, eine globale Ikone - und zugleich eine Frau, die liebt und der ein unvergleichliches Schicksal beschieden ist: "Maria by Callas" erzählt dieses außergewöhnliche Leben aus der Perspektive der Ausnahme-Sopranistin des 20.Jahrhunderts. "Die Callas" selbst zieht den Schleier von Maria, und zum Vorschein kommt eine Frau, die ebenso leidenschaftlich wie verwundbar ist. Dabei entstehen Momente intimster Annäherung an eine Legende, und ein Kosmos von Gefühlen erschließt sich hinter dieser Stimme, die in der Welt einzigartig war. Ein Muss für alle Opern- und Klassikfans.

DO | 27. SEPTEMBER 2018 | 19:30 Uhr: Eldorado

Schweiz, Deutschland 2017 | Regie: Markus Imhoof | 94 Min. | OmU | FSK: ab 6

„Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“ Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Bahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht. 70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine; im Verlauf der Operation werden mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen. Markus Imhoof erzählt nach seinem Kinoerfolg "More Than Honey" erneut eine sehr persönliche Geschichte. Seine Fragen nach Menschlichkeit führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe.

DO | 25. OKTOBER 2018 | 19:30 Uhr: Vom Bauen der Zukunft- 100 Jahre Bauhaus

Deutschland 2018 | Regie: Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch | 90 Min. | OmU | FSK: ab 0

Vor beinahe einhundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhauses, darunter Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet „zusammenleben“? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? Mit dem Bauhaus wurden Kunst, Gestaltung und Architektur politisch. Vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie ausgehend fragen die Regisseure Bolbrinker und Tielsch nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre.

DO | 29. NOVEMBER 2018 | 19:30 Uhr: Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.

Schweiz 2018 | Regie: Thomas Haemmerli | 98 Min. | FSK: o. A.

Thomas Haemmerli war Rekrut, Hausbesetzer, Jura- und Philosophiestudent, Yuppie und Werber, TV-Korrespondent und Expat in Lateinamerika. Er lebte in einem noblen Stadthaus am Zürichberg, besetzten Häusern und WGs, schicken Lofts, Pariser Dachwohnungen, südamerikanischen, über Onlineübernachtungsdienste vermittelten Zimmern und Hochhauskomplexen. Entlang dieser individuellen Wohnverhältnisse in den unterschiedlichen Phasen seines Lebens entwickelt Haemmerli einen hochunterhaltsamen Essay mit autobiographischem Zugriff über Raumgebrauch, Wohnsituationen, Architektur, Stadtplanung und Gentrifizierung in den Großstädten dieser Welt. In einer Mischung aus Provokation, Satire und Humor will Haemmerli neue Diskussionen anstoßen.

Kontaktadresse

Roter Saal
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Telefon 0531 470 4861
E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Anfahrt Mit allen Straßenbahnen: Der Nordflügel des Schlosses liegt in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle „Rathaus”. Dort stehen Ihnen die Linien M 1, 2, M 3 und 4 zur Verfügung. Die Haltestelle „Schloss”, ebenfalls sehr nah, wird zudem von der Linie M 5 angefahren.

Mit vielen Buslinien: Die Bushaltestelle „Rathaus” befindet sich ebenfalls in direkter Nähe. Dort verkehren die Buslinien 411, 413, 416, 418, 420, 422, 443, 450, 452, 480, 493 und 560.

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