EN

Hintergrund

Die iko Projekte sind eingebettet in den Prozess der kommunalen Integrationsplanung. Auf dieser Seite erfahren Sie Einzelheiten zu den Hintergründen und Zusammenhängen.

Unsere Gesellschaft wird immer bunter

Der Globalisierungsprozess und internationale Wanderungsbewegungen, aber auch die demographische Entwicklung und die zunehmende Pluralsierung von Lebensformen tragen dazu bei, dass unsere Gesellschaft immer vielfältiger wird.

Braunschweig ist eine internationale und vielfältige Stadt

Braunschweig ist der Lebensmittelpunkt für Menschen aus über 150 Nationen. Diese Vielfalt an Herkunftsländern, Sprachen, Religionen und Kulturen verändert und prägt das städtische Zusammenleben in vielen Bereichen.

Auch auf die Verwaltung wirkt sich die zunehmende Vielfalt aus: Sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Kundschaft der Stadt Braunschweig wird immer vielfältiger.

Integration durch Konsens

Um den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, sind geeignete Handlungskonzepte und Maßnahmen notwendig.

Die Stadt Braunschweig hat 2007 mit einer Auftaktveranstaltung den Prozess der kommunalen Integrationsplanung unter dem Motto „Integration durch Konsens“ gestartet.

Ergebnisse dieser Integrationsplanungen waren u.a. die Entwicklung und Verabschiedung des Interkulturellen Leitbildes und des kommunalen Handlungskonzeptes

Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung

Die Erhöhung der Interkulturellen Kompetenz der Beschäftigten und die Erhöhung des Anteils von Beschäftigten mit Migrationshintergrund sind darin als Ziel fest verankert.

 Auszug aus dem kommunalen Handlungskonzept:

„Ob und wie weit Integrationsbemühungen Erfolg haben, hängt weitgehend von der Bereitschaft der beteiligten Personen und Institutionen und den vorhandenen Rahmenbedingungen ab.

Eine wichtige Voraussetzung ist aber auch die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Kulturen umgehen zu können. Die Fachsprache beschreibt dies als Interkulturelle Kompetenz. Sie ist auf allen Ebenen Voraussetzung für gelingende Kommunikation.

Es ist das Anliegen der Stadt Braunschweig, den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu steigern und die interkulturelle Kompetenz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Durch ihr Beispiel sollen auch andere motiviert werden, ähnlich zu handeln.“