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Archäologie, Stadtbild und städtische Grünflächen

Aus städtebaulicher Sicht ist die Brücke Teil der Fußgänger- und Radweganbindung des Braunschweiger Stadtteils Melverode. Insbesondere dessen Norden (mit der HEH-Klinik), wird über diese Brücke, den Kennelweg und den Bürgerpark an die Innenstadt angebunden. Unmittelbar westlich der Brücke trifft diese Anbindung auf die Radwegverbindung  Wolfenbüttel – Braunschweig entlang des Südsees. Über diesen kann weiter südlich die Oker über die Brücke Grund, in Richtung  Melverode Ortsmitte gequert werden. Insofern hat die Okerbrücke Schrotweg auch eine Funktion als Verbindung Melverodes zum Naherholungsgebiet am Südsee. Weiterhin können ebenfalls die Stadtteile Heidberg und Stöckheim über die Brücke erreicht werden, verfügen jedoch über direktere bzw. andere Verbindungen zum Kennelweg Richtung Innenstadt.

Der Brückenneubau prägt zu einem nicht unwesentlichen Teil das Stadtbild im Bereich Oker/Südsee im Ortsteil Melverode. Bei den Planungen sollte deshalb berücksichtigt werden, dass die Brücke sich gestalterisch und landschaftlich einfügt.

Denkmalschutzrechtliche oder archäologische Belange sind bei dem Ersatzneubau nicht zu berücksichtigen. Dies wurde über die Stelle für Archäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege bestätigt.
Für das Bauvorhaben werden eigenständig einzuholende individuelle Vorgaben vom Fachbereich Stadtgrün und Sport benötigt, wenn technisch alternativlos städtische Grünflächen in Anspruch genommen werden. Dieses Erfordernis ergibt sich, wenn sich im benötigten Baustellenbereich (Baufeld, zusätzlicher Arbeitsraum, Materiallager, Zuwegungen untereinander) Grünflächen jedweder Art und / oder Bäume oder Baumwurzelschutzzonen  befinden. Es ist zu beachten, dass sich die Wurzelschutzzonen auch in den befestigten Flächen unterhalb der Baumkronen befinden.