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Ersatzneubau Okerbrücke Hüttenwerke/Schrotweg

© Stadt BraunschweigOkerbrücke Hüttenwerke/Schrotweg - Seitenansicht

Abstimmungsprozess - Bürgerbeteiligung

Die Stadt Braunschweig beabsichtigt den Ersatzneubau der Okerbrücke Hüttenwerke/Schrotweg als Fuß- und Radwegebrücke zwischen dem Schrotweg und der Alte Leipziger Straße.

Schon zu diesem Zeitpunkt möchte die Stadt Braunschweig Sie vom Bearbeitungsstand der Grundlagenermittlung zum Ersatzneubau der Okerbrücke Hüttenwerke/Schrotweg ausführlich informieren und Ihnen die Möglichkeit eröffnen sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt in diesen Abstimmungsprozess einzubringen.

Der erste Abstimmungsprozess ist fast beendet, die Stellungnahmen, Anregungen und Ergänzungen werden zusammengefasst und bewertet. Die Ergebnisse fließen in die Überarbeitung der Grundlagenermittlung ein, diese Endfassung wird nach Fertigstellung auf dieser Website veröffentlicht.

Grundlagenermittlung

Die vorliegende Grundlagenermittlung hat das Ziel als Entscheidungsgrundlage für die Erstellung der Vorentwurfsvarianten zu dienen und diesen bei der technischen und finanziellen Bewertung der Varianten zu unterstützen.

© Stadt BraunschweigLage der Brücke im Bestand

Es ist geplant die vorhandene Fußgänger- und Radwegbrücke über die Oker zwischen Schrotweg und Alte Leipziger Straße aufgrund von Bauwerksschäden durch einen Neubau im Jahr 2022/2023 ersetzt werden.

Im Jahr 2019 wurde eine Hauptprüfung durchgeführt, hierbei wurde festgestellt, dass die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit beeinträchtigt sind. Auf Grund des schlechten Bauwerkszustandes kann eine Schadensausbreitung oder Folgeschädigung kurzfristig dazu führen, dass die Standsicherheit und/oder die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben sind. Eine wirtschaftliche Instandsetzung der Bestandsbrücke wurde geprüft und ist nicht möglich. Die Brücke muss kurzfristig durch einen Neubau ersetzt werden.

Aufgabe des Planers ist u.a. die Ausarbeitung des Brückenentwurfes inkl. der Wegeanpassung in den direkten Anschlussbereichen der Brücke. Der Brückenentwurf soll die vorgegebenen Randbedingungen der Stadt Braunschweig, wie z. B. die gewünschte Querschnittsbreite der Lauffläche, das sichere Ableiten des Hochwassers, im Wesentlichen die Beibehaltung der Geländesituation und ansprechende Ästhetik der Konstruktion, gute Dauerhaftigkeit und geringe Unterhaltungskosten berücksichtigen.

Besonderes Augenmerk muss dabei auf die Einhaltung der Wirtschaftlichkeit gelegt werden. Ebenso ist eine Konstruktion zu wählen, welche geringe Unterhaltungskosten verursacht, wartungsarm und langlebig ist. Die Lage des Neubaus ist noch nicht exakt festgelegt, die vorhandene Trasse wird zwar favorisiert, aber im Rahmen der Erarbeitung der Varianten (Untervarianten) sind weitere abweichende Trassenführungen zu untersuchen. Hierbei wird der Untersuchungsbereich nördlich durch die Bauverbotszone der Autobahn und stromaufwärts mit ca. 20 m festgelegt. Ziel ist es eine verbesserte Anbindung an das Wegenetz zu schaffen.